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Nachdem die biologische Reinigung in den Vorjahren bereits im Rahmen verschiedener Baumaßnahmen auf den zukünftigen Bedarf ausgebaut wurde, startet die Stadt Aurich jetzt mit dem Bau eines zweiten Faulturms für die Kläranlage Aurich-Haxtum. Am Donnerstag, dem 6. August 2026, fand hierzu der symbolische Spatenstich statt. Mit einem Fassungsvolumen von 2 100 m³ und einer Höhe von 16,70 m wird der neue Turm die vorhandene Faulkapazität verdoppeln und die wachsende Klärschlammmenge aus der Abwasserreinigung nachhaltig behandeln. Durch diese Maßnahme wird die Kläranlage Aurich ‑ Haxtum nicht nur den zukünftigen Anforderungen an die Schlammbehandlung gerecht, sondern arbeitet zudem energieeffizienter und erzeugt weniger CO ₂ . Warum die Kläranlage wichtig ist Die Anlage verarbeitet täglich rund 9 000 m³ Schmutzwasser – das entspricht einer Jahresmenge von etwa 3,3 Millionen m³. Dabei wird die Belastung mit 68 500 Einwohnerwerten angegeben, obwohl die eigentliche Einwohnerzahl der Stadt Aurich bei ca. 45 000 Personen liegt. Dieser Unterschied entsteht, weil die industrielle und gewerbliche Abwasserbelastung in Einwohner ‑ Äquivalente umgerechnet werden. Die Einbeziehung dieser zusätzlichen Lasten stellt sicher, dass die Anlage auch bei hohem Gewerbeaufkommen die gesetzlichen Grenzwerte einhält und das Gewässernetz zuverlässig schützt. Notwendigkeit des zweiten Faulturms Durch die Erschließung neuer Baugebiete und die Erweiterung von Gewerbeflächen steigt die Menge des zu behandelnden Schmutzwassers kontinuierlich an. Der bereits bestehende Faulturm ist seit 1963 im Betrieb. Der zweite Turm ermöglicht die Faulung des Überschussschlamms, der derzeit noch der Klärschlammvererdungsanlage zugeführt wird. Der zweite Turm erzeugt zusätzliches Faulgas und erhöht damit die Eigenstromproduktion im Blockheizkraftwerk um rund 44 % (von 1 585 000 kWh/a auf 2 235 500 kWh/a). Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 11,1 Millionen Euro, wovon 1.644.796,00 Euro durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert werden. Mit dem zweiten Faulturm wird die Kläranlage Aurich ‑ Haxtum ihre Kapazität von 2 100 m³ auf 4 200 m³ Faulvolumen erweitern, das Gasspeichervolumen von 400 m³ auf 1 500 m³ erhöhenund die jährliche Faulgasproduktion auf 1 033 900 m³ steigern. Das Projekt beinhaltet nicht nur den Neubau eines Faulturms, sondern auch den Bau eines 1 500 m³-Gasspeichers, eines Betriebsgebäudes mit integrierter Energiezentrale sowie die Erschließung des Erweiterungsgeländes der Kläranlage. Dazu gehören die Verkehrswege, die Entwässerung und Regenrückhaltung. Die Planung und Bauüberwachung obliegen dem Ingenieurbüro Born Ermel, während die Erschließungsarbeiten nach einer europaweiten Ausschreibung von der ARGE van der Linde – Herfeld – Kerker durchgeführt werden. Weitere Gewerke befinden sich derzeit im Ausschreibungsverfahren, teils europaweit, teils national. Im Detail umfasst das Vorhaben: Faulturm: 16,70 m hoch, 14,60 m Durchmesser, Gesamtvolumen 2 100 m³, zur Faulung von Überschuß-Schlamm Betriebsgebäude mit Technikraum für Pumpen zur Rezirkulation und Schlammbeschickung, Gasraum für die Faulgasreinigung, BHKW-Raum für fünf Blockheizkraftwerke und die Wärmeverteilung, E-Schaltraum für die Niederspannungsschaltanlage sowie Automatisierungstechnik, Treppenturm, der den Zugang zum Faulbehälter ermöglicht, Gasspeicher mit 1 500 m³ Fassungsvermögen und einer Not-Fackel als Sicherheitseinrichtung Neue BHKW-Anlage und ergänzende Faulgasreinigung Elektro-Mess- und Regeltechnik nach dem Stand der Technik „Der Faulturm ist mehr als ein technisches Bauwerk: Auf 573 m² Betriebsfläche beherbergt er modernste Anlagen, die pro Jahr mehrere tausend Tonnen Schlamm aus der Abwasserreinigung verarbeiten und daraus Gas gewinnen – genug, um den jährlichen Wärme- und Strombedarf der Kläranlage und zum Teil den Bedarf des Familien- und Wohlfühlbades De Baalje zu decken“, sagt Mirko Wento, Stadtbaurat der Stadt Aurich. Horst Feddermann, Bürgermeister der Stadt Aurich fasst zusammen, „Das Projekt kombiniert Abwasserreinigung, Biogaserzeugung und Energieumwandlung in einer Anlage. Es stärkt die Ver- und Entsorgungssicherheit unserer Stadt, reduziert Treibhausgasemissionen und unterstützt die langfristige Energieautarkie der kommunalen Infrastruktur – ein wichtiger Schritt in diesen besonderen Zeiten des Klimawandels und der wachsenden Energieunsicherheit.“ Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r): Sven Fehrenbach (Bauleitung der Fa. Kerker), Martin Stäber (Geschäftsführung der Fa. Herfeld), Mirko Wento (Stadtbaurat der Stadt Aurich), Horst Feddermann (Bürgermeister der Stadt Aurich), Antje Harms (Ortsbürgermeisterin des Ortsrates Extum/Haxtum/Kirchdorf/Rahe), Ehlke Ubben (Fachdienstleiter der Stadtentwässerung), Jens Hinrichs (Geschäftsführung und Bauleitung der Fa. van der Linde), Adelbert Lühring (Büroleiter Standort Aurich des Ing-Büro Dr. Born und Dr. Ermel), Mareke Kruse (Planung und Bauoberleitung Standort Aurich des Ing-Büro Dr. Born und Dr. Ermel), Dieter Behrends (Abwassermeister und Betriebsleitung der Kläranlage Aurich-Haxtum).< Foto: Stadt Aurich Kläranlage Aurich-Haxtum: Baustart für den Neubau der Schlammfaulung II
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Die Briefwahl zur anstehenden Kommunalwahl am 13. September 2026 hat begonnen. Wahlberechtigte der Stadt Aurich haben die Möglichkeit, per Briefwahl ohne Vorliegen eines Grundes bereits vor dem Wahltag ihre Stimme abzugeben. Die Briefwahl kann online oder über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung beantragt werden. Bürgerinnen und Bürger können die Briefwahlunterlagen ebenfalls über die Rückseite der Wahlbenachrichtigung beantragen. Alternativ besteht die Möglichkeit, ab dem 17.08.2026 die Briefwahlunterlagen persönlich im Briefwahlbüro der Stadt Aurich zu beantragen und die Stimmabgabe anschließend direkt vor Ort vorzunehmen (Erdgeschoss des Rathauses der Stadt Aurich, Raum 001, 002 oder 018). Die Möglichkeit zur Briefwahl endet am Freitag, den 11.09.2025 um 13.00 Uhr. Der Wahlbrief mit Wahlschein und Stimmzettel im verschlossenen Stimmzettelumschlag muss spätestens bis zum 13.09.2026 um 18.00 Uhr bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle eingegangen sein. Der Wahlbrief kann dort auch persönlich abgegeben werden. Wird der Antrag auf Briefwahlunterlagen durch eine andere Person gestellt, ist hierfür eine schriftliche Vollmacht der wahlberechtigten Person erforderlich. Zudem darf die bevollmächtigte Person nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten. Der Versand der Briefwahlunterlagen kann auf Grund der zahlreichen Anträge einige Tage in Anspruch nehmen. Eine Beantragung der Briefwahlunterlagen zur Abholung oder zum Versand kann online unter folgendem Link erfolgen: Beantragung von Briefwahlunterlagen Hinweise zur Briefwahl
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Um für einen reibungslosen Verlauf der am 13. September 2026 stattfindenden Kommunalwahlen in den 47 Wahllokalen sowie den Briefwahlvorständen im Stadtgebiet sorgen zu können, werden noch ehrenamtliche Wahlhelfer*innen gesucht. Das Wahlehrenamt dürfen alle im Wahlgebiet lebenden Bürger*innen mit deutscher Staatsangehörigkeit oder der Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union übernehmen, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Monaten in der Stadt Aurich gemeldet sind. Außerdem dürfen sie nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Der Einsatz erfolgt in einem der 47 Wahllokale, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind oder in einem Briefwahlvorstand im Auricher Rathaus. Gerne kann auch ein Wunscheinsatzort angegeben werden. Die Wahllokale sind am Wahlsonntag von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Ein Wahlvorstand sollte grundsätzlich aus acht Personen bestehen. Die Wahlhelfer*innen wechseln sich am Wahltag ab, so dass eine Schicht am Wahltag etwa fünf Stunden dauert. Ab 18.00 Uhr kommen alle Wahlhelfer*innen wieder zusammen und helfen in ihrem Wahllokal bei der Auszählung der Stimmen. Im Briefwahlvorstand erfolgt ausschließlich eine Auszählung der eingegangenen Briefwahlstimmen. Für die Tätigkeit als Wahlhelfer*in wird noch am Wahltag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 € bar ausgezahlt. Das Wahlteam der Stadt Aurich freut sich über jede(n) freiwillige(n) Helfer*in. Bei Interesse kann eine Meldung per E-Mail an wahlen@stadt.aurich.de oder telefonisch unter 04941/12- 3130 erfolgen. Zudem ist ein elektronisches Anmeldeformular auf der Internetseite der Stadt Aurich unter folgendem Link zu finden: Anmeldung Wahlhelfer/in Kommunalwahlen Stadt Aurich sucht Wahlhelfer für die Kommunalwahl
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Es ist amtlich: Der Wahlausschluss hat die eingereichten Wahlvorschläge für die Bürgermeisterwahl, die Stadtratswahl und die Ortsratswahlen, die am 13. September 2026 stattfinden, zugelassen. Für die Wahl der Bürgermeisterin oder des Bürgermeisters gehen drei Bewerberinnen beziehungsweise Bewerber ins Rennen: der Verwaltungsbetriebswirt Julian Jetses (SPD), die am Amtsgericht tätige Richterin Sarah Buss (Einzelbewerberin) und der Kinderarzt Dr. Hans-Hermann Meyerholz (Einzelbewerber). Für die Stadtratswahl wurden ebenfalls die eingereichten Wahlvorschläge zugelassen. Insgesamt kandidieren 149 Personen, darunter 42 Frauen und 107 Männer. Und auch für die Ortsratswahlen hat der Wahlausschluss die eingereichten Wahlvorschläge bestätigt. Hier bewerben sich 164 Kandidatinnen und Kandidaten um ein Mandat, davon 41 Frauen und 123 Männer. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Wählerverzeichnisses waren 34.382 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Die Altersspanne der Kandidierenden reicht von 18 bis 81 Jahren. Eine Übersicht über alle Kandidierenden für die Bürgermeisterwahl, die Stadtratswahl und die Ortsratswahlen ist nachfolgend abrufbar: - Kandidaten für die Bürgermeisterwahl [PDF] - Kandidaten für die Stadtrats- und Ortsratswahlen [PDF] Bürgermeister-, Stadt- und Ortsratswahl: Wahlvorschläge zugelassen
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Mit dem Start in das neue Ausbildungsjahr hat die Stadt Aurich zehn neue Kolleginnen und Kollegen willkommen geheißen. Die Berufseinsteiger beginnen ihre Ausbildung beziehungsweise Laufbahn in unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung – von Verwaltung und IT bis hin zu Veranstaltungen, Bäderbetrieb und auf dem Betriebshof. „Der Ausbildungsstart ist für die jungen Menschen ein besonderer Moment – und auch für uns als Arbeitgeberin“, betont Bürgermeister Horst Feddermann. „Wir freuen uns, engagierte Nachwuchskräfte begrüßen zu dürfen, die ihre Fähigkeiten künftig in ganz verschiedenen Aufgabenfeldern einbringen werden.“ In diesem Jahr starten die Nachwuchskräfte in folgenden Bereichen der Stadtverwaltung: Als Stadtinspektoranwärter, Stadtsekretäranwärterin, Verwaltungsfachangestellte, bautechnische Konstrukteurin, Fachinformatiker für Systemintegration, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Kraftfahrzeugmechatroniker – Fachrichtung Personenkraftwagentechnik, Elektroniker – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Veranstaltungskauffrau sowie Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens, Kennenlernens und Orientierens. Neben der offiziellen Begrüßung erhielten die Nachwuchskräfte bei einer interaktiven Stadtführung einen ersten Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung und die Vielfalt der Arbeitsbereiche. Dabei besichtigten sie auch Außenstellen der Stadt Aurich – darunter mehrere künftige Einsatzorte – und lösten gemeinsam Aufgaben, etwa ein Foto vom persönlichen Lieblingsort in Aurich zu machen oder Fragen wie „Wann wurde der Sousturm gebaut?“ zu beantworten. Damit der Einstieg möglichst leicht gelingt, wurden die neuen Auszubildenden sowie Anwärterinnen und Anwärter nicht nur organisatorisch begleitet, sondern auch persönlich in Empfang genommen. Erste Gespräche mit Ausbilderinnen, Einblicke in verschiedene Einsatzorte und gemeinsame Programmpunkte boten Gelegenheit, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung begleitete den Start und betonte: „Ausbildung darf auch Spaß machen“. Mit der Ausbildung investiert die Stadt Aurich gezielt in qualifizierten Nachwuchs und in die Zukunft der kommunalen Aufgabenwahrnehmung. Ziel ist es, jungen Menschen eine fundierte, praxisnahe und verlässliche berufliche Perspektive zu bieten. Die Stadt Aurich wünscht allen neuen Auszubildenden sowie Anwärterinnen und Anwärtern einen erfolgreichen Start, viele spannende Eindrücke und Freude an den kommenden Aufgaben. Auf dem Foto sind die neuen neuen Auszubildenden der Stadt Aurich zu sehen (Foto: Stadt Aurich) Vorne von links nach rechts: Joost Heddinga (Fachangestellter für Bäderbetriebe), Hanna Harms (Stadtsekretäranwärterin), Tatjana Rippena (Veranstaltungskauffrau), Fenna Claaßen (Bautechnische Konstrukteurin) und Sabine Göken (Verwaltungsfachangestellte). Hinten von links nach rechts: Adrian Iwanow (KFZ-Mechatroniker), Lenny Freese (Elektroniker), Keno Potinius (Stadtinspektoranwärter), Haakon Ober (Fachkraft für Veranstaltungstechnik) und Nico Schuster (Fachinformatiker für Systemintegration). Die Stadt Aurich begrüßt zehn neue Nachwuchskräfte zum Ausbildungsstart
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In den vergangenen Tagen und Wochen wurden im Stadtgebiet erneut mehrere Fälle von Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen sowie im öffentlichen Raum festgestellt. Zwar hat es auch in der Vergangenheit immer wieder vergleichbare Vorfälle gegeben, die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, dass die Zahl der Beschädigungen zunimmt. Die Stadt nimmt dies zum Anlass über die festgestellten Schäden zu informieren und zugleich an die Solidarität der Menschen im Stadtgebiet zu appellieren. Ein aktueller Fall betrifft ein Sommerblumenbeet im Bereich Von-Jhering-Straße / Ecke Julianenburger Straße. Mitarbeitende der Stadtgärtnerei stellten fest, dass Unbekannte das Beet beschädigt haben. Wie sich bei den Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten zeigte, wurde das Beet nicht nur verwüstet, sondern es wurden auch gezielt Pflanzen gestohlen. Hinzu kommen weitere Fälle von Pflanzendiebstahl: Aus den Staudenbeeten auf der Grünanlage Hoher Wall wurden in den vergangenen Wochen wiederholt größere Mengen verschiedener Blüten abgeschnitten und mitgenommen. Das ist nicht nur für das Erscheinungsbild der Anlage ärgerlich, sondern auch aus gärtnerischer Sicht problematisch, weil sich die Pflanzen dort selbst aussäen sollen. Das kann jedoch nur gelingen, wenn die Blüten an den Pflanzen verbleiben und Saatgut bilden. Zu weiteren Sachbeschädigungen kam es in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 2026 an der Badestelle Tannenhausen. Dort wurden unter anderem Schilder, zwei Umkleiden, Sichtschutzelemente sowie ein Fenster und Innenräume des Sanitärgebäudes mit Graffiti, Permanentmarker und Filzschreiber beschmiert. Darüber hinaus wurden in jüngster Zeit vermehrt Sachbeschädigungen und Graffiti im Umfeld von Schulen und Kindergärten festgestellt. Insbesondere während der Schulferien verzeichnet die Stadt dort eine Häufung entsprechender Vorfälle. Betroffen waren zuletzt unter anderem die Grundschule Pfälzerschule, die Grundschule Tannenhausen sowie die Grundschule Lambertischule. Auch auf Schul- und Kita-Spielplätzen wurden wiederholt zerbrochene Glasflaschen vorgefunden. Die dabei entstehenden Glasscherben bedeuten eine erhebliche Gefahr für Kinder und machen eine aufwendige Reinigung erforderlich. Gerade in Sand- und Kiesflächen ist das Entfernen der Scherben besonders arbeitsintensiv. Hierfür wurde sogar eigens eine Siebmaschine angeschafft. Auch an einzelnen Standorten von Wetterschutzhütten und Sitzgelegenheiten besteht immer wieder Handlungsbedarf. Bereits in der Vergangenheit wurde vorhandenes Mobiliar dort nach und nach durch robustere und vandalismusresistentere Ausführungen ersetzt, die der städtische Betriebshof selbst entwickelt und gefertigt hat. Zudem wurden die Pflege- und Reinigungsintervalle erhöht. Dennoch sind zuletzt erneut erhebliche Schäden festgestellt worden: Sitzflächen wurden durch Brandflecke und Schmierereien beschädigt, Seitenelemente, Traggerüst und Infotafeln stark beschmiert und mit Aufklebern beklebt. Hinzu kommt, dass an diesem Standort trotz der intensiveren Pflege und Reinigung – auch durch den dort eingesetzten Kümmerer – innerhalb kurzer Zeit erneut Vermüllung festgestellt wurde. Das zeigt deutlich, dass die bislang ergriffenen Maßnahmen allein derzeit nicht ausreichen, um die Situation dauerhaft zu verbessern. Besonders betroffen ist die Wetterschutzhütte im Bereich des Hammerkewegs. Sie wurde deshalb bis auf Weiteres eingezäunt und vorübergehend für die Allgemeinheit gesperrt. Damit sollen weitere Schäden verhindert und zugleich ein sichtbares Zeichen gesetzt werden: Wer öffentliche Einrichtungen beschädigt oder vermüllt, verursacht konkrete Folgen für alle. Appell an Verantwortung und Zivilcourage „Es ist erschütternd zu sehen, mit welcher Rücksichtslosigkeit öffentliche Einrichtungen beschädigt und zerstört werden. Einzelne richten damit nicht nur erheblichen finanziellen Schaden an, sondern beeinträchtigen auch das Miteinander in unserer Stadt und die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger. Wer städtisches Eigentum und Orte der öffentlichen Daseinsvorsorge mutwillig beschädigt, nimmt bewusst in Kauf, dass Mittel gebunden werden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. Ich appelliere eindringlich an die Bevölkerung, nicht wegzusehen, sondern aufmerksam zu sein, Zivilcourage zu zeigen und sachdienliche Hinweise weiterzugeben“, erklärt Bürgermeister Horst Feddermann. Das Bild zeigt die Wetterschutzhütte am Hammerkeweg (Foto: Stadt Aurich). Zunehmender Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen
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Das Standesamt der Stadt Aurich hat künftig montags von 8.00 bis 11.30 Uhr, dienstags von 9.00 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Freitags ist für Hochzeitsgesellschaften geöffnet. Terminvereinbarungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich. Öffnungszeiten des Standesamtes
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Die beiden Ausstellungen „Baue Deine Welt mit PLAYMOBIL“ im ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland und "Reise durch die Zeit mit PLAYMOBIL" im Historischen Museum Aurich wurden von dem Diorama Artist Oliver Schaffer inszeniert. „PLAYMOBIL ist mehr als ein Spielzeug. PLAYMOBIL ist Lebensfreude und Inspiration.“ Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer besitzt mit mehr als 400.000 Figuren und 3 Millionen Einzelteilen die größte PLAYMOBIL-Schausammlung der Welt. Seit 2003 verwandelt er Museen in fantasievolle Spielzeug-Landschaften und kreiert einzigartige Ausstellungserlebnisse aus Tausenden PLAYMOBIL-Figuren. 2009 zeigte er einen Teil seiner Sammlung im Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des weltberühmten Louvre. In 83 Ausstellungen begeisterte er bereits über 6,5 Millionen PLAYMOBIL-Fans. Wilde Geisterpiraten, eine futuristische Stadt und Tiny-House-Siedlung im Mini-Format - für die Ausstellung „Baue Deine Welt mit PLAYMOBIL“ im ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland inszeniert der Hamburger Künstler Oliver Schaffer kunterbunte, detailreiche Spielzeuglandschaften mit über 5.000 Figuren und lädt zum Staunen und Entdecken ein. Fantasievoll und liebenswert in Szene gesetzt, nehmen uns die nicht nur bei Kindern beliebten „Klickys“ mit auf eine Reise in den abenteuerlichen Weltraum, zu schaurig-schönen Figuren im Monster-Schloss und zur actionreichen Drachenburg „Fire Castle“. Im Mittelpunkt steht die Kraft der Energie: Windräder drehen sich über einer modernen Energielandschaft, während in einem Wasserkraftwerk die Kraft des fließenden Wassers genutzt wird. Gleich daneben wächst eine „Stadt der Zukunft“, in der nachhaltige Architektur, innovative Technik und neue Lebensformen erlebbar werden. Auch Ostfriesland selbst darf natürlich nicht fehlen: Im liebevoll gestalteten Diorama vom Landleben in Ostfriesland entdecken Besucher grüne Weiden, Bauernhöfe und das gemütlicheLeben auf dem Land. Am Nordseestrand herrscht sportliche Stimmung, wenn PLAYMOBILFiguren beim Strandfußball, Surfen und Drachensteigen den Wind der Küste genießen. Moderne Lebenskonzepte zeigt eine nachhaltige Tiny-House-Siedlung, in der auf kleinem Raum groß gedacht wird. Überall laden versteckte Details, humorvolle Szenen und überraschende Begegnungen zum Entdecken ein. Die Ausstellung „Reise durch die Zeit mit PLAYMOBIL“ ist im Historischen Museum Aurich zu sehen. Die Zeitreise mit PLAYMOBIL beginnt vor 14.000 Jahren. Damals durchstreiften die Menschen Ostfriesland noch als Nomaden und jagten Mammuts und Rentiere. Ein Römerlager stellt uns die Frage, wie weit die Römer vor 2000 Jahren in den Norden zogen, um gegen die Germanen zu kämpfen. Ein großes Diorama einer mittelalterlichen Burg zeigt die Welt der Ritter und gleich nebenan ist zu sehen, wie Handwerker im Mittelalter arbeiteten. Aber auch Mönche und die Versammlung der „Freien Friesen“ fehlen nicht in der Ausstellung. Ein ganz besonderes Highlight ist das Diorama mit einer Fürstenhochzeit vor einer Nachbildung des Auricher Schlosses. Hier gibt es viel zu entdeckten: eine prächtig geschmückte Festtafel und viele Gäste, die in den barocken Gartenanlagen wandeln. Schließlich führt uns die Zeitreise bis ins 19. Jahrhundert. Eine lebendige und pulsierende Westernstadt steht auch dafür, dass viele Ostfriesen ihre Heimat verließen, um in Übersee ihr Glück zu suchen. Doch auch in den heimischen Gefilden pulsierte um 1900 das Leben. Davon erzählt ein langes Diorama des Marktplatzes mit historischer Kirmes und Hengstkrönung. Weitere beliebte und fantastische PLAYMOBIL-Welten laden zum Entdecken und Staunen ein: Meerjungfrauen, Arche Noah und Dinosaurier reihen sich neben bekannten Märchen und Asterix & Obelix. Nutzen Sie die Rabatt-Aktion: Wenn im Zeitraum vom 21.06. bis 01.11.2026 das Eintrittsticket / der Kassenbon der zuerst besuchten Ausstellung vorgelegt wird, wird eine Ermäßigung von 20% auf den jeweiligen Eintrittspreis der anderen Ausstellung gewährt. Playmobil-Ausstellungen im EEZ und Historischen Museum Aurich
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In der Stadt Aurich ist das erste Spendenprojekt über die Klima-Taler-App erfolgreich umgesetzt worden: Gemeinsam mit dem Auricher Unternehmen ENERCON und dem Startup Artenglück wurden auf dem Schulhof der IGS Aurich vier Blühinseln angelegt. Finanziert wurde das Projekt über die neue Spendenfunktion der App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihre gesammelten Klima-Taler für gemeinnützige Vorhaben einsetzen können. Ursprünglich war vorgesehen, die benötigten 8.000 Klima-Taler bis Ende des Jahres zu sammeln. Tatsächlich wurde das Ziel jedoch schon nach kurzer Zeit erreicht. Dadurch konnte das Projekt bereits in der vergangenen Woche realisiert werden. Die neuen Blühflächen schaffen künftig Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und weitere Insekten. Zugleich machen sie das Thema Biodiversität für die Schülerinnen und Schüler der IGS Aurich unmittelbar erfahrbar. Initiator des Projekts ist ENERCON. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ostfriesland hatte das Spendenprojekt in der Klima-Taler-App eingebracht. Umgesetzt wurde es gemeinsam mit Artenglück, einem Startup, das bundesweit Naturschutzmaßnahmen wie Blühflächen, Aufforstungen und Moorrenaturierungen realisiert. „Bei ENERCON denken wir Nachhaltigkeit nicht nur in globalen Maßstäben, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der Klima-Taler-Community umsetzen konnten. Dass die benötigten Klima-Taler so schnell gesammelt wurden, hat uns positiv überrascht und zeigt, wie engagiert die Menschen in Aurich sind. Besonders wichtig ist uns, dass junge Menschen durch die Blühinseln einen direkten Bezug zu Artenvielfalt und Naturschutz bekommen“, erklärt Christin Romberg, Projektbeauftragte der Firma ENERCON. Die Klima-Taler-App kann in Aurich seit Dezember 2025 genutzt werden. Bürgerinnen und Bürger sammeln darüber Klima-Taler, wenn sie sich klimafreundlich fortbewegen, etwa zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Diese können gegen Online-Angebote oder Rabatte bei teilnehmenden Händlern vor Ort sowie deutschlandweit eingelöst werden. Mit der neuen Kategorie „Spenden“ unter dem Menüpunkt „Angebote“ ist nun auch möglich, die gesammelten Klima-Taler für gemeinnützige Projekte einzusetzen. „Der schnelle Erfolg des ersten Spendenprojekts ist ein starkes Signal für das Interesse und die Beteiligung in Aurich.“, sagt Deike Neumann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Aurich. „Gleichzeitig wünsche ich mir, dass künftig noch mehr Angebote in der Klima-Taler-App entstehen.“ Die bestehenden Angebote werden bereits gut angenommen. Zuletzt konnten unter anderem das Kaufhaus am ZOB und das Jugendzentrum als Partner für die App gewonnen werden. Mit der neuen Spendenfunktion soll das Angebot nun weiter ausgebaut werden. Interessierte Einzelhändler, Gastronomen und Unternehmen können sich an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Aurich wenden, wenn sie ein eigenes Angebot einstellen oder ein Spendenprojekt initiieren möchten. Foto: Stadt Aurich Erstes Klima-Taler-Spendenprojekt in Aurich umgesetzt
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Mit der Preisverleihung im Ratssaal am 24. Juni 2026 fand die Klima-BündnisKampagne STADTRADELN in Aurich ihren gebührenden Abschluss. Das Jahr 2026 stand dabei unter einem guten Stern für Aurich und brachte Rekordzahlen ein: 1.156 TeilnehmerInnen nahmen 2026 aktiv am STADTRADELN teil. Das ist wieder gut 10% mehr als im Jahr 2025, dem Jahr mit der bisher höchsten Beteiligung mit 1.039 Radelnden. 211.747 Kilometer wurden 2026 erradelt. Eine enorme Leistung – auch hier lagen wir weit über dem bisherigen Höchstwert von 2025 mit 193.074 Kilometern. 35 Tonnen CO2 wurden im Jahr 2026 durch die RadlerInnen in Aurich vermieden. Das zeigt, wie nachhaltig das STADTRADELN ist. 52 Teams nahmen 2026 am STADTRADELN teil. Das bedeutet gegenüber dem Jahr 2025 eine Steigerung um gut ein Viertel. 27 Unterteams an den verschiedenen Auricher Schulen fanden sich 2026 im Rahmen des STADTRADELN zusammen. Eine erfreuliche Zahl, die weit über den Beteiligungen der vergangenen Jahre liegt. 4.235 Euro an Preisgeldern konnten in diesem Jahr erradelt werden. Die Stadtverwaltung rundet diesen Betrag auf 4.500 Euro auf, wodurch in jeder Kategorie 750 Euro an einen guten Zweck gespendet werden können. Der Rekordwert bei den Preisgeldern ergab sich dieses Jahr daraus, da wir, neben der gesteigerten Teilnehmerzahl, auch eine wesentliche Steigerung der Kilometerleistung erradeln konnten. Der bisherige Kilometerrekord wurde geknackt. Das Ergebnis: jeweils 2 ct werden von der Stadt Aurich pro gefahrenen Kilometer für den guten Zweck gespendet. Dieses Preisgeld können die je Wertungskategorie Erstplatzierten einer gemeinnützigen Organisation spenden. Bürgermeister Horst Feddermann zeichnete die besten Teams und Radelnden aus: „Die diesjährige STADTRADELN-Aktion hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß die Begeisterung fürs Fahrradfahren in Aurich ist. Mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit ihrem Einsatz deutlich gemacht, dass klimafreundliche Mobilität längst ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens geworden ist. Mit insgesamt 211.747 gefahrenen Kilometern wurde nicht nur eine starke Leistung erzielt, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein, Gesundheit und gemeinschaftliches Handeln gesetzt. Jeder einzelne Kilometer steht dabei für die Entscheidung, im Alltag bewusst und nachhaltig unterwegs zu sein. Besonders bemerkenswert ist, mit wie viel Einsatzbereitschaft, Ausdauer und Zusammenhalt sich so viele Menschen beteiligt haben. Die Aktion lebt von genau diesem Gemeinschaftsgefühl und davon, dass viele gemeinsam ein Ziel verfolgen. Allen, die mitgeradelt sind, gilt daher ein herzlicher Dank. Sie haben mit ihrem Engagement dazu beigetragen, Aurich aktiv, zukunftsorientiert und lebenswert mitzugestalten.“ Mobilitätsmanager Volker Alberts betont die positive Entwicklung des STADTRADELNS in Aurich: „Wir verzeichnen in den vergangenen Jahren einen positiven Trend beim STADTRADELN in Aurich. Das zeigt, mit welchem Herzblut die AuricherInnen in die Pedale treten und gibt uns als Verwaltung ein wenig Bestätigung in unserer Arbeit, mit der wir zur positiven Entwicklung des Radverkehrs beitragen wollen.“ Ein Highlight prägte das STADTRADELN in Aurich dieses Jahr besonders: „Poetry Slam trifft Stadtradeln“ wurde dieses Jahr mit der Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen Niedersachsen-Bremen abgehalten. Renommierte Poetinnen und Poeten aus der niedersächsisch-bremischen Poetry-Slam-Szene wurden eingeladen, sich kreativ und wortgewaltig mit den Themen Radfahren, Stadtradeln und Mobilität auseinanderzusetzen. Herausgekommen sind eindrucksvolle Texte, die sie dieses Jahr in Aurich im JUZ Schlachthof präsentierten. Die Kunstform des Poetry Slam hat sich als wirksames Mittel etabliert, um Botschaften auf eine emotionale und zugängliche Weise zu vermitteln. „So wandelbar die Texte der SlammerInnen sind, so vielfältig ist auch das Bestreben der Stadt Aurich, den Radverkehr in Aurich zukunftsfähig zu gestalten. Greifen wir das Feuer der Texte auf und starten unsere RADvolution für Aurich!“ so Volker Alberts, Mobilitätsmanager der Stadt Aurich und Organisator des STADTRADELNS und des Poetry Slams in Aurich. Das diesjährige Line-up in Aurich bestand aus den folgenden renommierten und preisgekrönten Poetinnen und Poeten: Henrik Szántó (Hannover), Mia Heuse (Hildesheim), Florian Wintels, Moderation: Simeon Buß (Osterholz-Scharmbeck). Die Einnahmen aus dem Ticketverkauf des Poetry Slam in Höhe von 200 Euro wird die Stadtverwaltung zusammen mit dem Preisgeld aus der Kategorie Ämter/Verwaltungen dieses Jahr dem Leukin e. V. spenden. Eine Neuerung gab es in diesem Jahr bei der Wertung in den sechs Auszeichnungskategorien. In den vergangenen Jahren wurde jeweils die Gesamtkilometerzahl je Team gewertet. Dieses Jahr werden die geradelten Kilometer pro Kopf gewertet, was erlaubt, auch die Teamgröße in die Wertung mit einzubeziehen. So ist eine faire Bewertung aller Teams untereinander gesichert. Die Plätze eins bis drei wurden durch Bürgermeister Horst Feddermann mit einer Urkunde und Stadtgutscheinen im Wert von 75, 50 und 25 Euro belohnt. Die erstplatzierten erhielten zudem einen Wanderpokal zur Würdigung der Leistung. 2026 gewannen in den sechs Auszeichnungskategorien: Ämter und Verwaltung Platz 1: Verwaltung der Stadt Aurich (231,5 km pro Kopf, 1.632,7 eingesparte kg CO2) Platz 2: Handwerkskammer für Ostfriesland (197,9 km pro Kopf, 324,6 eingesparte kg CO2) Platz 3: Niedersachsen Friends of taxes (175,1 km pro Kopf, 430,7 eingesparte kg CO2) Kindergärten und Kitas: Platz 1: Kita Sandhorst (122,8 km pro Kopf, 2.033,4 eingesparte kg CO2) Platz 2: Kindergarten Sandhasen e.V. (117,0 km pro Kopf, 959,4 eingesparte kg CO2) Platz 3: Kita Pinguin (100,7 km pro Kopf, 148,6 eingesparte kg CO2) Unternehmen und Betriebe: Platz 1: Velo Technik GmbH (718,9 km pro Kopf, 943,3 eingesparte kg CO2) Platz 2: NORD Elecronic DRIVESYSTEMS GmbH (285,0 km pro Kopf, 607,6 eingesparte kg CO2) Platz 3: BS Werbetechnik GmbH (278,7 km pro Kopf, 319,9 eingesparte kg CO2) Vereine und Verbände: Platz 1: Sattelschlümpfe (428,6 km pro Kopf, 281,2 eingesparte kg CO2) Platz 2: Radfahrerverein Fortuna Walle e.V. (426,0 km pro Kopf, 2.235,5 eingesparte kg CO2) Platz 3: MTV Aurich von 1862 e.V. (376,0 km pro Kopf, 4.748,3 eingesparte kg CO2) Beste Schulklasse: Platz 1: Ulricianum Aurich – Klasse 5gw (165,8 km pro Kopf, 27,2 eingesparte kg CO2) Platz 2: Ulricianum Aurich – Die Eulenflitzer (163,6 km pro Kopf, 966,1 eingesparte kg CO2) Platz 3: Ulricianum Aurich – Klasse 7D (136,1 km pro Kopf, 66,9 eingesparte kg CO2) Beste Einzelperson: Platz 1: Hartmut Tunder, 2.505 erradelte Kilometer Platz 2: Finn Kramer, 1.489 erradelte Kilometer Platz 3: Peter Pasenau, 1.241 erradelte Kilometer Das Foto zeigt die PreisträgerInnen mit Bürgermeister Horst Feddermann (Foto: Stadt Aurich). Bei Fragen zum STADTRADELN in Aurich wenden Sie sich bitte an Volker Alberts, Tel. +49 4941 12 2604 oder per Mail an v.alberts@stadt.aurich.de . STADTRADELN Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt Klima-Bündnis Services alle Bürger*innen und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und dem Portal BIKE MONITOR, das den Teilnehmerkommunen wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten bietet, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger*innen verbessert werden kann. KLIMA-BÜNDNIS SERVICES Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit rund 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung. Klima-Bündnis Services ergänzt die Organisationsstruktur des Klima-Bündnis und bündelt Beratungsangebote, Kampagnen und Dienstleistungen zur Datenerhebung für die Umsetzung lokaler Klimaschutzmaßnahmen, wie die STADTRADELN-Kampagne, den Klimaschutz-Planer oder das ESG-Cockpit. STADTRADELN 2026: 211.747 Kilometer für den Klimaschutz
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