Aktuelles

Lebendiger FrauenKalender 2022

Logo Frauenleben in Ostfriesland

Bereits zum fünften Mal kann ein „Lebendiger FrauenKalender“ der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden - trotz der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie. Wiederum ist es den Veranstalterinnen vom Runden Tisch „FrauenLeben in Ostfriesland“ gelungen, für 2022 ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm zusammenzustellen. Die Veranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten auf der Ostfriesischen Halbinsel von Emden bis Wilhelmshaven statt.

Es sind 12 Veranstaltungen im Kalender, für jeden Monat eine, die das Wirken einer bedeutsamen Frau oder eines aktuellen Frauenthemas vorstellen. Hierbei werden sowohl historische Persönlichkeiten in den Mittelpunkt gerückt, als auch Themen aufgegriffen, die einen Bezug zur Gegenwart herstellen und Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.

Beispiele hierfür sind Lesungen, Stadtführungen, ein Salon, eine Diskussion zur Gründung als Karriereperspektive, Fahrraderkundungen, eine Ausstellung sowie eine szenische Darstellung, teils mit musikalischer Untermalung, die allesamt dazu anregen, Frauenleben auf der ostfriesischen Halbinsel kennenzulernen.

Wiederum bestanden die Herausforderungen in der Einhaltung der Coronaregeln, die nicht nur in den AHA-Regeln zu sehen waren. Herausgekommen sind zum Teil digitale Veranstaltungsformate oder eher unbekannte Veranstaltungsorte. Die Beispiele verdeutlichen das Konzept des Runden Tisches FrauenLeben in Ostfriesland: Aktuelle Themen werden aufgegriffen, historisch, kulturell und touristisch aufbereitet und aus gleichstellungsrelevanter Perspektive der Öffentlichkeit präsentiert. Aufgrund der Corona-Pandemie ist eine Anmeldung zu den Veranstaltungen unbedingt erforderlich. Es können sich jederzeit aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens Änderungen ergeben. Deshalb: Bitte vorab im Internet oder bei den Veranstalterinnen informieren!

Der Lebendige FrauenKalender 2022, der in einer Auflage von 3.300 Exemplaren in Ostfriesland, dem Landkreis Friesland bis nach Wilhelmshaven verteilt wird, ist kostenlos erhältlich und liegt in vielen öffentlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Touristikbüros und der Ostfriesischen Landschaft ab sofort aus. Informieren können sich Interessierte ebenfalls im Internet unter: www.emden.de/frauenlebeninostfriesland.

Männer sind zu den Veranstaltungen natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Für weitere Auskünfte steht die AG Kalender des Runden Tisches „FrauenLeben in Ostfriesland“ gerne zur Verfügung.

Anja Zimmermann, Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Moormerland,
Tel. 04954-801207, E-Mail: a.zimmermann@moormerland.de

Frauke Jelden, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Aurich,
Tel. 04941-161660, E-Mail: fjelden@landkreis-aurich.de

Elke Rohlfs-Jacob, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Friesland,
Tel. 04461-9196161, E-Mail: e.rohlfs-jacob@friesland.de

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Der Auricher Sousturm wird orange angestrahlt

Gewalt gegen Frauen passiert überall, in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich. Sie ist KEINE Privatsache, sondern ein gesellschaftlicher blinder Fleck. Die Fahnen von Terre des Femmes setzen jedes Jahr ein sichtbares Zeichen für den „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ am 25. November. Auch in diesem Jahr werden sie wieder bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember vor oder auf den Rathäusern und dem Kreishaus im Landkreis Aurich wehen. Zudem werden weltweit Wahrzeichen und Gebäude orange angestrahlt, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, in Aurich werden dies das Kino und der Sousturm sein.

Jedes Jahr macht der Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen, bestehend aus Akteurinnen des Frauenhauses, der Frauenberatungsstelle und der BISS, des Weißen Ringes, der Opferhilfe, der AWO-Beratungsstelle, der Polizei und der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten auf das Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Erstmals ist in diesem Jahr die Initiative „Catcalls of Aurich“ und der kurdische Frauenrat Zelal an dieser Aktion beteiligt.

Am 25. November 2021 findet um 16.00 Uhr eine Mahnwache am Auricher Rathausplatz statt. Kurdische und einheimische Frauen kommen zusammen, um auf die weltweite Dimension von Frauenhass hinzuweisen. Sie werden Kerzen entzünden und so ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Statistisch betrachtet versucht täglich ein Mann seine Partnerin oder Ex-Partnerin zu töten. Jeden dritten Tag gelingt ihm das. Jede vierte Frau in Deutschland wurde bereits Opfer häuslicher Gewalt. Und das nicht nur irgendwo, sondern auch bei uns, direkt vor Ort. Es ist Zeit, dass diese Fakten ins öffentliche Bewusstsein dringen. Zahlreiche Banner werden an belebten Orten überall im Landkreis Aurich aufgestellt, um so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Auf diese Weise springt sowohl das Thema Gewalt gegen Frauen als auch die örtlichen Hilfsangebote direkt ins Auge.

Niemand soll um das Thema der häuslichen Gewalt herumkommen. Die Wahrnehmung für dieses Unrecht soll bei allen Menschen geschärft werden, so dass sie stärker hinsehen und es Tätern schwerer gemacht wird Gewalt zu verüben. Diese beginnt nicht erst bei körperlichen Auseinandersetzungen. Frauen sind alltäglichem Sexismus ausgesetzt. Dieser bestimmt das Klima unserer Gesellschaft und dient dazu Frauen einzuschüchtern und klein zu halten. Frauen, die sich belästig fühlen, weil sie sexistische Sprüche und Anmache erfahren haben, können sich an diese Instagramseite wenden: www.instagram.com/catcallsofaurich/ Ziel der Bewegung ist es, sexuelle Belästigung (z.B. Catcalling) im öffentlichen Raum sichtbar zu machen. Betroffene können sich via Social Media an das Team wenden und ihre Geschichte teilen. Die Initiativ geht dann an den Ort an dem sich der Vorfall ereignet hat und schreiben das Geschehene an dieser Stelle (anonymisiert) mit Kreide auf die Straße.

Sichtbare Zeichen gegen Gewalt im Landkreis Aurich

Die Akteurinnen des Arbeitskreises gegen Gewalt an Frauen

Leistungen von Frauen sichtbar machen

Das Logo Frauenorte Niedersachsen, Ingrid Buck, Aurich

Leistungen von Frauen sichtbar machen – Film über die frauenORTE in Niedersachsen – Ingrid Buck aus Aurich ist dabei!

Die Niedersächsische Sozial- und Gleichstellungsministerin Daniela Behrens nimmt das 75-jährige Landesjubiläum zum Anlass, in einem Film das Wirken von Frauen und die frauenORTE Niedersachsen vorzustellen und zu thematisieren.

„In den Geschichtsbüchern dominieren die Männer, aber es gab auch viele Frauen, die wesentlich zur politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung unseres schönen Landes beigetragen haben“, betont Ministerin Behrens.

Damit ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten, hat das Niedersächsische Sozial- und Gleichstellungsministerium einen Film entstehen lassen, in dem anhand der Initiative frauenORTE sechs ganz unterschiedliche Frauen, stellvertretend für viele andere Frauen, porträtiert werden. Der Film ist zu sehen auf der Internetseite des Niedersächsischen Sozialministeriums www.ms.niedersachsen.de.

Diese Frauen machen Mut, sich zu engagieren“, erklärt Daniela Behrens, „und das ist wichtig. Die Geschichte Niedersachsens ist auch durch viele Frauen bestimmt worden. Frauen brauchen wir auch für eine erfolgreiche Zukunft unseres Landes. Gleichstellung ist dabei ein wesentliches Element zur Zukunftsgestaltung.“

 

Abschluss der 31. Auricher Frauenwochen

Logo der Auricher Frauen: Frauen sind systemrelevant

Die 31. Auricher Frauenwochen standen im Zeichen der Pandemie. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen hat mit einem veränderten Konzept reagiert und wieder einmal gezeigt, wieviel Flexibilität, Kreativität, Fachkompetenz und Potenzial in Frauen steckt.

„Frauen sind systemrelevant!“ Unter diesem Motto wurden von Februar bis Juli 2021 wöchentlich Themenschwerpunkte auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen veröffentlicht. Das Ergebnis ist eine Vielfalt an Texten, die sehr deutlich machen, wie notwendig es ist, den Blickwinkel zu erweitern, alle gesellschaftlichen Bereiche geschlechterdifferenziert zu betrachten und die Weichen neu zu stellen.

Die Broschüre fasst die Texte thematisch zusammen und gibt so einen guten Überblick über das, was Frauen oft im Verborgenen leisten und was in der Öffentlichkeit kaum gesehen wird: Gleichstellung, Gesundheit, Gesunde Geburt, Gewalt gegen Frauen, Erwerbstätigkeit, Familie/Carearbeit, Kultur/Weiterbildung und Nachhaltigkeit.

-> Broschüre "Frauen sind systemrelevant" - Wie erleben Frauen in Aurich die Pandemie? [PDF]


Muttertag anders gedacht

Logo mit dem Aufdruck Frauen sind systemrelevant

Am 9. Mai ist Muttertag. Aus diesem Anlass haben die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Aurich, Emden, Leer und Norden eine gemeinsame Pressemitteilung verfasst, die sich mit der Situation von Müttern in der Pandemie befasst. Ihr Fazit ist:

Mütter tragen die Hauptlast der Corona-Krise, sie sind am Limit!
Mütter brauchen ZEIT zur Regeneration!
Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind groß zu ziehen!
Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, Fürsorgearbeit auf viele Schultern zu verteilen!


Die Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Hebammenarbeit in der Pandemie

Logo mit dem Aufdruck Frauen sind systemrelevant

Für eine gute Geburtshilfe in der Krise und in Zukunft

Am 05. Mai ist der Internationale Tag der Hebammen. In diesem Jahr geht es darum, die Auswirkungen der Pandemie auf die Geburtshilfe sichtbar zu machen und Lösungen zu finden, die trotz aktueller Einschränkungen und Gefahren das Infektionsrisiko minimieren und gleichzeitig eine adäquate und wertvolle Familienunterstützung gewährleisten.

Der Hebammentag findet bereits seit 1991 am 5. Mai statt. 2021 ist er von besonderer Bedeutung, da es das Internationale Jahr der Hebammen und Pflegenden ist. Pandemiebedingt wird es jedoch keine Feierlichkeiten oder Aktionen geben.

In Aurich findet jedoch am 10.05.2021 eine Online-Veranstaltung der Elterninitiative Mother Hood e. V. statt, zu der (werdende) Eltern und Hebammen aus der Region herzlich eingeladen sind. Mehr erfahren

31. Auricher Frauenwochen

Frauen sind systemrelevant! 31. Auricher Frauenwochen werden zur Frauensaison und starten mit neuem Konzept!  

Wie erleben Frauen in Aurich die Pandemie? Was hat sich dadurch in ihrem Leben, im Beruf und in der Familie geändert? Diese Fragen stehen im Zentrum der 31. Auricher Frauenwochen.

In der aktuellen Krise zeigt sich wieder einmal deutlich, dass wir uns auf die Frauen verlassen müssen und das auch können: Sie engagieren sich in den Familien und in den helfenden und sozialen Berufen. Sie halten somit die Menschen in der Gemeinschaft zusammen. Das ist die Basis unserer Gesellschaft. Kaum bemerkt von der Öffentlichkeit sorgen hauptsächlich Frauen dafür, dass der Alltag reibungslos klappt. Trotz der unterschiedlichen und zum Teil widersprüchlichen Anforderungen managen sie den Alltag oft bis an die Belastungsgrenzen und manchmal auch darüber hinweg. Doch wie wird dieser Einsatz in der Öffentlichkeit wahrgenommen und wo müssen Weichen anders gestellt werden? Diese Fragen stehen im Zentrum der 31. Auricher Frauenwochen.

Frauen sind in den Positionen, in denen Entscheidungen über Rahmenbedingungen getroffen werden, kaum vertreten. Das führt dazu, dass ihre Lebensrealität und ihre Interessen nicht angemessen berücksichtigt werden. Das lässt sich an vielen Beispielen aufzeigen. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen greift diese Komplexität der Lebenswirklichkeit von Frauen auf und bringt sie in den Mittelpunkt der Gesellschaft.

Nachdem die 30. Auricher Frauenwochen im März 2020 pandemiebedingt abgebrochen werden mussten, stehen nun die Erfahrungen und Auswirkungen dieser extremen Zeit im Zentrum der aktuellen Frauensaison. Die Netzwerkerinnen haben ein neues Konzept entwickelt, das sie auf ihrer neu gestalteten Internetseite vorstellen. Dort finden sich umfangreiche Informationen zu den Themen Frauen und Gesundheit, Geburt, Gewalt, Erwerbstätigkeit, Familie, Politik, Bildung und Kultur sowie Nachhaltigkeit. Für jeden Themenkomplex sind örtliche Ansprechpartnerinnen mit Kontaktdaten aufgeführt. Mädchen und junge Frauen finden zahlreiche Angebote der offenen Jugendarbeit. Frauen finden Netzwerke für alle Lebenslagen unter www.auricherfrauen.de

Auch auf Veranstaltungen müssen Frauen in diesem Jahr nicht verzichten: Viele finden digital statt, einige auch im Freien. Um die Termine – und damit auch die Kontaktdichte - zu entzerren, wird der Zeitrahmen von Februar bis Juli erweitert. Aus den Frauenwochen wird somit in diesem Jahr erstmals eine Frauensaison. Anders als bisher liegt das Programmheft nicht in gedruckter Form vor, sondern der Veranstaltungskalender befindet sich auf der Internetseite www.auricherfrauen.de. Das sorgt für mehr Flexibilität und schnellere Information. Die Digitalisierung ist nun auch in die Frauenwochen eingezogen, viele Veranstaltungen im Frühjahr lassen sich nur auf diese Art realisieren. Eine Teilnahme ist auch für Anfängerinnen ganz einfach. Die Koordinierungsstelle Frauen und Beruf hat ein Video aufgenommen, das erklärt, wie die einzelnen Schritte sind. Bei weiteren Fragen geben auch die jeweiligen Veranstalterinnen gerne Unterstützung.

„Uns ist wichtig, dass jede Frau die Möglichkeit hat, ihre Interessen und Wünsche einzubringen,“ so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, Birgit Ehring-Timm. „Wir sehen in der aktuellen Pandemie, dass sich viele Probleme im Privaten abspielen. Frauen erleben das oft als persönliches Versagen. Tatsache ist jedoch, dass die widersprüchlichen Anforderungen strukturell bedingt sind und somit auch gesellschaftliche Lösungen politisch umgesetzt werden müssen. Frauen, die Unterstützung suchen, können sich gerne an mich wenden.“

In diesem Jahr gibt es ein erweitertes Angebot während der Frauensaison: Ab Mitte Februar bis Mitte Juli wird in jeder Woche mindestens ein Themenschwerpunkt gesetzt. Expertinnen aus der Arbeitsgemeinschaft werden aktuelle Fragestellungen aufgreifen und jeweils über ihr Fachgebiet umfassend berichten. Interessierte können sich in den Verteiler aufnehmen lassen, dann verpassen sie kein Thema und erhalten wöchentliche Mails.

Weitere Informationen gibt es im Internet www.auricherfrauen.de und bei Birgit Ehring-Timm, Tel. 04941/12-19 00.

 

Hilfsangebote für schwangere geflüchtete Frauen

Schwanger und Sie haben viele Fragen?
Hilfetelefon „Schwangere in Not“. Wir sind für Sie da – vertraulich.
Der Anruf ist kostenlos: 0800 - 40 40 020
www.schwanger-und-viele-fragen.de

Pregnant and you have a lot of questions?
Support hotline „Pregnant and in need“
We are there to help – in confidence.
This call is free of Charge:  0800 - 40 40 020
www.schwanger-und-viele-fragen.de

Trudni ste i imate mnoga pitanja?
Telefon za pomoc „Trudnica u nevolji“
Tu smo za Vas – poverljivo.
Poziv je besplatan:  0800 - 40 40 020
www.schwanger-und-viele-fragen.de

Vous êtes enceinte et vous avez de nombreuses questions?

Numéro d’assistance »Grossesse en détresse«
Nous sommes à vos côtés – en toute discrétion.
L’appell est gratuit: 0800 - 40 40 020
www.schwanger-und-viele-fragen.de