Umwelt
Frühjahrsputz Wenn sich der Frühling ankündigt, soll sich auch die Stadt wieder von ihrer schönsten Seite zeigen. Deshalb ruft die Stadt Aurich in jedem Jahr zum “Auricher Frühjahrsputz” auf. Über einen Zeitraum von 5-6 Wochen krempeln die Auricher die Ärmel hoch und helfen mit, die Stadt von herumliegendem Unrat zu befreien. Ob Grünanlagen, Parks, Spielplätze, Rasenflächen, Waldwege, Straßenzüge oder Böschungen - Privatpersonen, Schulen, Vereine und sonstige Institutionen sind in dieser Zeit unterwegs, um die Müllsammelaktion der Stadt Aurich zu unterstützen. Die Stadtverwaltung stellt dazu Müllsäcke, Handschuhe und Greifzangen zur Verfügung und koordiniert die Abholung des Unrats. Für viele Vereine ist der Frühjahrsputz in ihren Ortsteilen schon zur Tradition geworden und gehört zum festen Bestandteil des Vereinskalenders. Müllsammelaktion 2026 In der Zeit vom 2. März bis zum 12. April 2026 haben zahlreiche Helferinnen und Helfer beim traditionellen Frühjahrsputz der Stadt Aurich mitgemacht. Viele fleißige Hände haben jede Menge Unrat zusammengetragen und die Natur von Unrat befreit. Die Stadtverwaltung bedankt sich ganz herzlich bei allen, die sich an der Müllsammelaktion beteiligt haben. Klima-Taler-Programm Die Stadt Aurich beteiligt sich am Klima-Taler-Programm und setzt damit einen weiteren Impuls zur Förderung klimafreundlichen Verhaltens im Alltag. Machen Sie mit und sammeln Sie Klima-Taler. Diese lassen sich bei teilnehmenden Auricher Geschäften, Gastronomiebetrieben und Einrichtungen einlösen. So bleibt die Wertschöpfung vor Ort und kommt der gesamten Stadt zugute. Mehr erfahren Der Umweltgroschen Wer Müll im Landkreis Aurich sammelt, kann sich einen kleinen Obolus mit dem “Umweltgroschen” verdienen. Bei entsprechender Antragstellung bis zum 31.10. eines Jahres können Vereine, Verbände, Dorfgemeinschaften etc. sowie Schulklassen und Kindergartengruppen für die Landschaftsreinigungsarbeiten einen Zuschuss erhalten. Nähere Informationen hierzu gibt es auf der Homepage des Landkreises Aurich unter https://mkw-grossefehn.de/infos-umwelt/umweltgroschen.html . Kontakt Stadt Aurich Stabstelle Klima und Mobilität Technisches Rathaus Leerer Landstraße 5-9 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerin: Frau Neumann Tel.-Nr.: 04941/12-26 05 E-Mail: neumann@stadt.aurich.de Hinweis! Die Details zur Frühjahrsputzaktion für das Jahr 2027 werden frühzeitig an dieser Stelle bekanntgegeben.
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Wirtschaftsförderung
Wind, Wirtschaft, Wachstum Gewerbe- und Industriegebiete Aurich hat in den letzten 20 Jahren eine rasante Entwicklung erlebt. In diesem Zeitraum sind rund 10.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden. Neben der Windenergie gibt es heute einen vielfältigen Branchenmix, der sich in einer Reihe von neuen Gewerbe- und Industriegebieten entwickelt hat. Insbesondere wurden die Gebiete Aurich-Nord (Sandhorst/Tannenhausen), Aurich-Süd (Schirum) und Aurich-Middels laufend weiterentwickelt, die alle über eine gute verkehrliche Anbindung verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter www.regisonline.de Freie Gewerbe- und Industrieflächen Kontaktformular Vorname * Nachname * Straße & Hausnummer PLZ/Ort Telefonnummer E-Mail-Adresse * Anmerkung Absenden Informationen Stadt Aurich Bgm-Hippen-Platz 1 26603 Aurich Ihr Ansprechpartner: Herr Reinecke Tel.-Nr. (0 49 41) 12 - 12 30 Email: wirtschaft@stadt.aurich.de
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Rathaus
Neujahrsempfang Neujahrsempfang 2026 Am Sonntag, den 4. Januar 2026 verwandelte sich die Eingangshalle des ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland zu einem lebendigen Treffpunkt: Rund 500 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zum Neujahrsempfang. Die zahlreichen Vereine, Einrichtungen, Initiativen und Gemeinschaften sowie die Gäste und die Moderatorin Annie Heger machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Moderatorin Annie Heger startete den Veranstaltungsbeginn spontan mit einem Rudelsingen und führte unterhaltsam durch den Vormittag. Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand die Rede von Bürgermeister Horst Feddermann, in der er einen „Jahresrückblick 2025 mit Ausblick auf das kommende Jahr“ ankündigte. In seinen Worten betonte Bürgermeister Feddermann, wie wichtig Mut, Risikobereitschaft und ein starkes Gemeinschaftsgefühl seien. Zugleich mahnte er, den Blick stärker auf die Lösungen zu richten, die vor uns liegen. Im Anschluss an die Rede folgte ein Gespräch zwischen Moderatorin Annie Heger und Bürgermeister Feddermann, in dem es um weitere Themen rund um die Stadt Aurich ging. Ein bewegender Teil der Veranstaltung waren die Auszeichnungen für Bürgerinnen und Bürger mit außergewöhnlichem Einsatz für die Stadt Aurich: - Heinz Hollwedel, Stadtbrandmeister, wurde für mehr als 22 Jahre unermüdlichen Dienst geehrt. - Die Auricher Jazz-Band „Garden City Company“ erhielt eine Ehrung für 50 Jahre musikalisches Wirken. - Melly Doden, organisierte 10 Jahre den Auricher CSD, wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement für Vielfalt und Akzeptanz ausgezeichnet. - Die Pfadfindergruppe „Stamm Vaganten“ wurde als Vorbild für Toleranz und gemeinschaftliches Handeln geehrt. - Kurt Kunert, Schiedsmann der Stadt Aurich, erhielt Anerkennung für 20 Jahre gelebte Streitschlichtung. Moderiert wurden die Ehrungen von Fachbereichsleiterin Katja Lorenz. Wir danken allen Gästen, Vereine, Einrichtungen, Initiativen und Gemeinschaften, den Musikern, allen Helfenden und der Moderatorin Annie Heger für diesen gelungen Start ins neue Jahr. Zum Nachlesen - Jahresrückblick 2025 mit Ausblick auf das kommende Jahr [PDF] - Rede des Bürgermeisters Horst Feddermann [PDF]
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Umwelt
Klima-Taler Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft Mit der Einführung des Klima-Talers setzt die Stadt Aurich ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz und nachhaltiges Handeln im Alltag. Klimaschutz kann so einfach sein und wird sogar noch belohnt! So macht umweltfreundliches Verhalten Spaß und stärkt gleichzeitig den lokalen Handel. Nachhaltiges Handeln wird belohnt Auricherinnen und Auricher können Klima-Taler sammeln, indem sie klimafreundlich unterwegs sind – zum Beispiel zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder indem sie auf ihre Gas-, Wasser- und Stromverbräuche achten. Die gesammelten Klima-Taler lassen sich bei teilnehmenden Auricher Geschäften, Gastronomiebetrieben und Einrichtungen einlösen. So bleibt die Wertschöpfung vor Ort und kommt der gesamten Stadt zugute. Der Klima-Taler verbindet Klimaschutz mit Lebensqualität: Er motiviert zu bewussten Entscheidungen im Alltag, fördert die Gesundheit und stärkt das Miteinander in Aurich. Die Teilnahme ist freiwillig, unkompliziert und für alle Altersgruppen geeignet – ein niedrigschwelliger Beitrag für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt. Die Stadt Aurich lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, die Klima-Taler-App auszuprobieren und aktiv mitzumachen. Die App kann im App-Store oder bei Google Play kostenlos heruntergeladen werden. Jeder gesammelte Klima-Taler ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung für Umwelt, Klima und unsere Stadt Aurich. Mehr erfahren Teams für Unternehmen, Schulen und Vereine Ähnlich wie auch beim STADTRADELN können Sie beim Klima-Taler Ihr eigenes Team anmelden: Ob als Schule, Unternehmen oder Verein. Seien Sie dabei und messen Sie sich im monatlichen Ranking mit anderen teilnehmenden Teams aus ganz Deutschland! Für die Meldung eines Teams schreiben Sie einfach eine Mail an support@klima-taler.com . Für Händler Sie sind Händler und interessiert, ein Angebot zum Tausch gegen Klima-Taler zu erstellen? Mit einem Angebot im Händlerportal der Klima-Taler App zeigen Sie Ihr Engagement im kommunalen Klimaschutz, werden sichtbar und stärken Ihr Geschäft! So gewinnen Sie neue Kundschaft und binden bestehende - ganz ohne Kosten für Sie! Mehr erfahren Das haben wir in Aurich schon erreicht: Klimaschatzkarte Auf der Klimaschatzkarte finden sich nachhaltige Orte in Aurich im Überblick und auch die, an denen Klima-Taler eingetauscht werden können: Kontakt Stadt Aurich Stabstelle Klima und Mobilität Technisches Rathaus Leerer Landstraße 5-9 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerin: Frau Neumann Tel.-Nr.: 04941/12-26 05 E-Mail: neumann@stadt.aurich.de Informationen → Informationsflyer zum Klima-Taler [PDF] → Informationen für Händler [PDF]
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Familie & Soziales
Fahrkostenzuschüsse für schwerbehinderte Menschen Fahrkostenzuschüsse für schwerbehinderte Menschen Schwerbehinderte können nur eingeschränkt am sozialen Leben teilhaben. Eine Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist nicht oder allenfalls mit Hilfe durch Begleitpersonen möglich. Eine Beförderung Schwerbehinderter ohne Begleitperson ist in der Regel nur mit Spezialfahrzeugen und entsprechend geschultem Personal möglich. Diesen Personenkreis will die Stadt Aurich mit Erstattung der außergewöhnlichen Belastung des Grundpreises (Grundpreis von 15,00 Euro je Fahrt inkl. 5 km Fahrtstrecke) für maximal zwei Fahrten - jeweils einfache Fahrt - pro Monat fördern. Es werden jedoch nur Fahrkosten bezuschusst, für die nicht andere Leistungsträger zuständig sind (z. B. Krankenkassen für Arztbesuche). Die Gutscheine sollen von den beteiligten Beförderungsunternehmen formlos mit der Stadt Aurich abgerechnet werden. Mit diesen Gutscheinen werden nur Fahrten gefördert, die im Stadtgbiet beginnen oder enden. Tageszeitlich und wochentäglich wird die Nutzung der Gutscheine nicht reglementiert. Die Zuschüsse werden auf Antrag vergeben. Antragsberechtigt sind Schwerbehinderte mit Hauptwohnsitz in der Stadt Aurich und einem gültigem Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen aG (außergewöhnlich Gehbehindert) und/oder H (Hilflos) und/oder mindestens dem Pflegegrad 3 . Es erfolgt keine Anrechnung von Einkommen und keine Prüfung über die Verfügbarkeit eines eigenen Kraftfahrzeuges. Der Zuschuss wird in Form von Gutscheinen gewährt. Die Anträge können schriftlich bei der Stadt Aurich Fachdienst Bildung/Soziales/Sport Bgm-Hippen-Platz 1 26603 Aurich gestellt werden. Der Schwerbehindertenausweis ist dem Antrag beizufügen bzw. bei persönlicher Antragstellung vorzulegen. Ein Antragsformular steht auch hier zum Download zur Verfügung. Es ist mit der Einwilligungserklärung für die Verarbeitung personenbezogener Daten bei der Stadt Aurich einzureichen. Anträge Antragsformular [PDF] Einwilligungserklärung für die Verarbeitung personenbezogener Daten [PDF] Merkblatt [PDF] Kontakt Stadt Aurich Fachdienst Bildung/Soziales/Sport Bgm-Hippen-Platz 1 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerinnen: Frau Geckel Tel.: 04941/12-33 09 E-Mail: geckel@stadt.aurich.de Frau Walter Tel.: 04941/12-3310 E-Mail: k.walter@stadt.aurich.de
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Wirtschaftsförderung
Wirtschaftsstandort / Standortprofil
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Wochenmarkt
KalaMatthi KalaMatthi aus Oldenburg In der hauseigenen Manufaktur produzieren wir mit viel Liebe und Leidenschaft kulinarische Spezialitäten wie Antipasti, Olivenmischungen, Käsecremes und frische, vegane Pasten. Hochwertige Öle, erlesene Weine, Essige und Seifen runden unser Sortiment ab. All das und unser persönliches Engagement machen unsere Marktstände zu einem ganz besonderen Geschmacks- und Geruchserlebnis. KalaMatthi „Die Mobile Olive“ ist jeden Dienstag und Freitag auf dem Auricher Wochenmarkt.
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Wirtschaftsförderung
Gewerbeimmobilien Möchten auch Sie freie Gewerbeimmobilien kostenlos inserieren, dann melden Sie sich unter folgendem Link ganz einfach an: Gewerbeimmobilien inserieren Diese Seite wird derzeit überarbeitet. Bitte senden Sie Ihre Anfragen vorübergehend per E-Mail an theesfeld@stadt.aurich.de Informationen Stadt Aurich Bgm-Hippen-Platz 1 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerin: Frau Theesfeld Tel.-Nr. (0 49 41) 12 - 18 05 Email: theesfeld@stadt.aurich.de
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Verkehr
Verkehrsentwicklungsplan Weichensteller für eine lebenswerte Stadt und eine nachhaltige Mobilität Liebe Auricherinnen und Auricher, Mobilität ist ein Grundbedürfnis. Damit jede und jeder in Aurich auch in Zukunft nachhaltig mobil sein kann und wir zusammen eine lebenswerte Stadt gestalten, in der sich die Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen, hat die Stadtverwaltung Aurich die Ausarbeitung eines Verkehrsentwicklungsplanes mit dem Realisierungshorizont 2040 gestartet. Ziele und Zweck Das generelle Ziel des Verkehrsentwicklungsplanes ist es, eine vernetzte, sichere und klimafreundliche Mobilität in Aurich zu schaffen, welche die Menschen aller Generationen und Lebenslagen flexibel, barrierearm und bequem ans Ziel bringt – ohne übermäßige Belastung von Umwelt, Klima und Ressourcen. Eine integrierte Mobilitätsstruktur, in der Personen- und Güterverkehr sinnvoll koordiniert werden, der Autoverkehr reduziert, Fuß- und Radverkehr gestärkt sowie der öffentliche Nahverkehr attraktiver gestaltet wird, ist Grundziel. Die politische Vision und Zielsetzung werden im Rahmen der Entwicklung des VEP dabei noch weiter geschärft. Diese soll das Ergebnis verschiedener Gremiensitzungen mit den politischen Vertreterinnen und Vertreter der Ratsfraktionen sein. Was wollen wir bewirken? Verkehrssicherheit verbessern: Schwerpunkte auf Fuß- und Radverkehr, Rücksicht auf vulnerable Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, klare Priorisierung sicherer Kreuzungen und Aufenthaltsqualität im Straßenraum. Erreichbarkeit verbessern: Konzentration auf kurze Wege, attraktive ÖPNV- und Fahrradangebote, barrierefreie Linienführungen und nahtlose Verknüpfungen der Verkehrsmittel. Umwelteffizienz steigern: Reduktion von Emissionen, Lärmminimierung, Förderung nachhaltiger Modalitäten. Wirtschaftliche Tragfähigkeit: Verbesserte Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungs- und Verwaltungsstandorten; Optimierung von Liefer- und Mobilitätsdiensten. Lebensqualität erhöhen: Mehr Grün, bessere Luftqualität, attraktive Ortsräume, sichere Schul- und Freizeitwege. Wer profitiert? Nutznießer sollen hier vor allem Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, Handwerk, Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt sein. Planungshorizont 2040 Struktur und Vorgehen Der langfristige Planungsrahmen erstreckt sich bis in das Jahr 2040. Wichtig ist dabei eine regelmäßige Überprüfung von evaluierbaren Zwischenzielen, um bei entsprechendem Fortschritt oder auch Nichterreichen von Zielen die Maßnahmen anzupassen. Der Maßnahmenbaukasten sieht dabei eine jährliche Priorisierung von Projekten, angepasst an Demografie, Verkehrsnachfrage, technologischer Entwicklungen und verfügbarer Mittel vor, um eine gesicherte Umsetzung zu gewährleisten. Das ganze Vorgehen ist dabei ein iterativer Prozess: Monitoring, Kennzahlen-Tracking und jährliche Berichte sichern Transparenz; Anpassungen erfolgen bedarfsorientiert. Der Verkehrsentwicklungsplan wächst weiter mit der Umsetzung. Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP) Ein neuer Standard nachhaltiger Mobilitätsentwicklung Der Begriff der "Sustainable Urban Mobility Plans" (SUMP) wird im deutschsprachigen Raum in der Regel mit "nachhaltigen urbanen Mobilitätsplänen" gleichgesetzt. Er wurde durch EU-Projekte eingeführt sowie inhaltlich ausgefüllt und beschreibt einen Prozess, der einer Verkehrsentwicklungsplanung nach den Hinweisen der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) ähnlich ist. Der SUMP ist somit ein strategischer Plan und ein Maßnahmenplan, welcher auf gängigen, in Europa üblichen Planungspraktiken der Verkehrsentwicklungsplanung aufbaut. Er berücksichtigt insbesondere die Integrations-, Beteiligungs- und Evaluierungsprinzipien, welche die gegenwärtigen und künftigen Mobilitätsbedürfnisse der Menschen berücksichtigen sowie helfen sollen, die Lebensqualität in Stadt und Umland zu verbessern. Das Ziel von SUMP besteht im Wesentlichen darin, ein nachhaltiges Verkehrssystem aufzubauen. Die deutsche Verkehrsentwicklungsplanung umschreibt dieses wertneutraler als eine "integriert zu erarbeitende Planung". Zur Erreichung des Ziels der Nachhaltigkeit werden die folgenden Teilziele bei der Umsetzung von SUMP verfolgt: - Verbesserung der Sicherheit, - Gewährleistung der Zugänglichkeit zu Arbeitsplätzen und Dienstleistungen, - Reduktion der Umweltverschmutzung (einschließlich Treibhausgasemissionen) und des Energieverbrauchs, - Erhöhung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit im Personen- und Güterverkehr, - Steigerung der Attraktivität und Qualität städtischer Räume. Die Entwicklung und Umsetzung eines SUMP ist ein kontinuierlicher Prozess, bestehend aus elf Hauptschritten. Diese wiederum sind in vier "Phasen" gegliedert. Zu diesen zählen die Vorbereitung, die rationale und transparente Zielsetzung, die Ausarbeitung des Plans sowie die Planumsetzung. Nutzen, Mehrwert und die gesellschaftliche Wirkung der Verkehrsentwicklungsplanung Klar priorisierte Fuß- und Radwege, sichere Kreuzungsbereiche und bessere Aufenthaltsqualität reduzieren Unfälle und sorgen so für mehr Sicherheit. Die Förderung aktiver Mobilität steigert die Bewegung, Herz-Kreislauf-Gesundheit und Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger und schaffen somit Gesundheitsbenefits. Zu mehr Lebensqualität führen weniger Lärm, geringere Emissionen und bessere Luftqualität. Und mehr Grünflächen in Quartieren steigern Lebensqualität und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum. Wir wollen wirtschaftliche Impulse setzen, die wir durch verbesserte Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, Bildungseinrichtungen und Verwaltungen anstoßen. Dadurch erwarten wir auch eine erhöhte Produktivität. Die lokale Wirtschaft wird durch einen verbesserten barrierefreien Zugang und attraktive innerstädtische Räume gestärkt werden. Eine soziale Inklusion schaffen wir durch die Mobilitätsplanung indem eine barrierearme Infrastruktur, gute ÖPNV-Verknüpfungen und bezahlbare Mobilitätsangebote schaffen. Somit ermöglichen wir Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen, unabhängig von Alter oder Einkommen, stärken die Mobilitätssicherung und wirken der Mobilitätsarmut entgegen. Ein flexibles Mobilitätsangebot, adaptiv steuerbare Infrastrukturen und eine regelmäßige Überprüfung der Maßnahmen sichern eine Anpassungsfähigkeit der Verkehrsentwicklungsplanung an Demografie, Klimawandel und technologische Entwicklungen. Somit schaffen wir eine Resilienz und Zukunftsfähigkeit für die Mobilität von Morgen. Um Transparenz und Vertrauen bei der Bevölkerung zu schaffen, setzen wir auf offene Berichte zu Zielen, Fortschritt und Herausforderungen. Wir stärken somit das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Planungsprozess. Wichtig sind auch Erfolgskennzahlen, welche wir transparent kommunizieren möchten. Hierzu zählen u.a. Veränderungen z.B. bei den Zahlen registrierter Verkehrsunfälle, der Anteil des Radverkehrs am Modal Split, Verfügbarkeit von Radabstellanlagen, CO2-Emissionen pro Kopf und nicht zuletzt die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die Mobilität in der Stadt Aurich. Informationen Aktuelles FAQ Kontakt Stadt Aurich Stabstelle Klima und Mobilität Technisches Rathaus Leerer Landstraße 5-9 26603 Aurich Ihr Ansprechpartner: Herr Alberts Tel.-Nr.: 04941/12-26 04
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Umwelt
Kommunale Wärmeplanung Was ist die kommunale Wärmeplanung? Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategisches Instrument, mit dem Ziel, den Wärmebedarf der Stadt Aurich methodisch zu prognostizieren, um die Wärmeversorgung auf kommunaler Ebene ganzheitlich zu planen. Ziel ist die Gewährleistung einer treibhausgasneutralen, sicheren und kostengünstigen Wärmeversorgung in der Zukunft. Der Wärmeplan ist spezifisch auf die Stadt Aurich zugeschnitten, um die lokalen Gegebenheiten und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Warum lässt die Stadt Aurich eine kommunale Wärmeplanung erstellen? Die Stadt Aurich hat im Klimaschutzkonzept von 2022 das Ziel erklärt, bis 2045 klimaneutral zu sein und setzt dabei auf Erneuerbare Energien. Darüber hinaus ist die Stadt Aurich durch § 20 NKlimaG gesetzlich dazu verpflichtet, bis Ende 2026 einen Wärmeplan zu erstellen und diesen alle fünf Jahre fortzuschreiben. In dem Plan sind Maßnahmen zur Umsetzung des Plans beschrieben. Mit der Umsetzung fünf dieser Maßnahmen muss die Stadt Aurich innerhalb von fünf Jahren ab Veröffentlichung des Wärmeplans beginnen. Was beinhaltet die Kommunale Wärmeplanung? Bei der Erstellung eines kommunalen Wärmeplans werden 4 Schritte durchlaufen: 1. Bestandsanalyse Datenerhebung des aktuellen Wärmebedarfs, der THG-Emissionen und Erfassung der Gebäude- und Versorgungsstruktur 2. Potentialanalyse Ermittlung Potenziale: Erneuerbare Energien, Abwärme, Effizienzsteigerung Gebäudezustand 3. Aufstellung Zielszenario Szenario für die Jahre 2030 und 2040: Darstellung der notwendigen Versorgungsstruktur, Ziel: klimaneutrale Bedarfsdeckung 4. Wärmewendestrategie Erstellung eines Transformationspfades: Maßnahmenkatalog, Umsetzung von mind. fünf Maßnahmen in den ersten 5 Jahren Zusätzlich wird der Prozess mit Veranstaltungen zur Information und Beteiligung von Politik, wichtigen Akteuren und der Öffentlichkeit begleitet. Was ist ein digitaler Zwilling? Eine Besonderheit des Projektes ist die Nutzung eines sogenannten „digitalen Zwillings“ für die Planerstellung. Es handelt sich um ein spezialisiertes digitales Kartentool, welches ein virtuelles, gebäudescharfes Abbild des Projektgebiets darstellt. Dieses bildet nicht nur die Grundlage für die Analysen, sondern dient zugleich als zentraler Ort für die Datenhaltung im Projekt. Dies bietet mehrere Vorteile wie eine homogene Datenqualität, die für fundierte Analysen und Entscheidungen unabdingbar ist, erleichtert die Zusammenarbeit im Projektteam und ermöglicht eine effizientere Prozessgestaltung. Verpflichtet mich die Kommunale Wärmeplanung nun zu einem Austausch meiner alten Öl- oder Gasheizung? Nein. Der kommunale Wärmeplan löst keine Pflicht zum Austausch fossiler Heizsysteme aus. Beim Heizungstausch sind u. a. die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) zu beachten. Informationen dazu finden sie hier Wie heizen die AuricherInnen heute? 95 % der Auricher Haushalte werden zur Zeit mit den fossilen Brennstoffen Gas und Öl versorgt. Der Umstieg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien in der Wärmeversorgung trägt maßgeblich dazu bei, das Ziel der Stadt Aurich, bis 2045 klimaneutral zu sein, zu erreichen. Was bedeutet die Wärmeplanung für die Auricher BürgerInnen? Zunächst einmal hat die Wärmeplanung keine unmittelbaren Auswirkungen für die BürgerInnen. Im Rahmen der Erstellung wurden die AuricherInnen im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen an der Wärmeplanung beteiligt. Der Wärmplan gibt eine Übersicht, welche Wärmeversorgungsarten voraussichtlich zur Verfügung stehen werden. EigentümerInnen von Grundstücken und Gebäuden können somit frühzeitig planen, welche Investitionen in die Energieversorgung zu welchem Zeitpunkt die für sie sinnvoll ist und welche Art der Versorgung in Frage kommt. Förderungen Nutzen Sie gerne die Links und informieren Sie sich, ob ein Förderprogramm für eine Sanierung oder Beratung für Sie in Frage kommt: - Bundesförderung Energieberatung für Wohngebäude - Bundesförderung für Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme - Bundesförderung für effiziente Gebäude, BAFA - Bundesförderung für effiziente Gebäude, KfW Informationen Weitere Informationen zur Kommunalen Wärmeplanung erhalten Sie auf der Internetseite der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen . Kontakt Stadt Aurich Stabstelle Klima und Mobilität Technisches Rathaus Leerer Landstraße 5-9 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerin: Frau Neumann Tel.-Nr.: 04941/12-26 05 Informationen Abschlussbericht für die Stadt Aurich [PDF]
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