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26-041_03_3_OueB_A4_Einleitstellenpruefung-LanWin5_V1.pdf
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Bilanz der 36. Auricher Frauenwochen
Information
31.03.2026 - Mit mehr als 30 Veranstaltungen sind die 36. Auricher Frauenwochen unter dem Motto „Keinen Schritt zurück“ erfolgreich zu Ende gegangen. Zwischen dem 13. Februar und dem 8. März 2026 haben zahlreiche Initiativen, Organisationen und engagierte Menschen ein deutliches Zeichen für Gleichstellung, Selbstbestimmung und gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Die aktuellen Debatten um digitale Gewalt gegen Frauen zeigen, dass solche Veranstaltungen noch lange nicht überflüssig geworden sind. Digitale Gewalt folgt oft einer gefährlichen Dynamik, die im Kleinen beginnt. Was häufig als scheinbar harmlose „Kritik“ oder subtile Abwertung getarnt ist, bildet die Basis für eine Eskalationsspirale. Diese Form der Gewalt fängt oft mit Alltagssexismus und kleinen Herabwürdigungen an, die darauf abzielen, die Kompetenz von Frauen in Frage zu stellen oder sie ins Lächerliche zu ziehen. Durch das Ignorieren von Grenzen oder das bewusste Verbreiten von Halbwahrheiten wird der digitale Raum schrittweise zu einem feindseligen Umfeld umgestaltet. Diese „kleinen“ Grenzüberschreitungen fungieren als Testlauf: Bleibt der Widerspruch aus, sinkt die Hemmschwelle für massive Angriffe wie Bedrohungen oder sexualisierte Gewalt. Ob Hasskommentare, Bedrohungen und Einschüchterungen oder sexualisierte Gewalt – digitale Gewalt ist längst Teil der Realität vieler Frauen, insbesondere, wenn sie sich politisch oder gesellschaftlich engagieren. Laut einer Studie der Organisation HateAid haben 63 % der politisch engagierten Frauen schon einmal digitale Gewalt erlebt, gegenüber 53 % der engagierten Männer. Für fast zwei Drittel der betroffenen Frauen zeigt sich die Gewalt in sexistischen oder frauenfeindlichen Aussagen, fast einem Viertel wurde sexuelle Gewalt angedroht. 1 Diese Zahlen verdeutlichen, dass digitale Gewalt oft ein gezieltes Instrument ist, um Frauen aus dem öffentlichen Diskurs zu verdrängen. „Diese Gewalt beschränkt sich oft nicht auf den digitalen Raum,“ unterstreicht Anna Eggers, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich. „Sie geht überproportional oft auch mit analoger Gewalt einher, wie z.B. Bedrohungen, sexueller Belästigung oder körperlichen Angriffen.“ Dies gilt auch für den Bereich der häuslichen Gewalt, in dem digitale Aspekte immer mehr an Relevanz gewinnen. Hier steht häufig die Überwachung der betroffenen Personen, die Kontrolle über ihre Geräte, Konten und Daten im Vordergrund. Insbesondere im Falle einer Trennung vom gewalttätigen Partner stellen Cyberstalking sowie die Verbreitung von realen oder KI-generierten Bild- und Videomaterialien eine Weiterführung der erfahrenen Gewalt dar. 2 Die Auricher Frauenwochen machen deutlich, dass der Einsatz für Gleichstellung und gegen Gewalt an Frauen weiterhin notwendig ist. Die hohe Beteiligung und das breite Spektrum an Themen verdeutlichen, dass Aufklärung, Vernetzung und gesellschaftlicher Einsatz unverzichtbar sind. Gerade vor dem Hintergrund wachsender digitaler Bedrohungen wird deutlich, dass es nachhaltige Strategien und entschlossenes Handeln braucht, um Frauen wirksam zu schützen und ihre Rechte zu stärken. 1 HateAid gGmbH (Hsg.), 2025, Angegriffen & alleingelassen. Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild, Berlin. https://hateaid.org/wp-content/uploads/2025/01/hateaid-tum-studie-angegriffen-und-alleingelassen 2025.pdf?pid=65401 2 Frauenhauskoordinierung e.V. (Hrsg.), 2021, Fachinformation No 2 | 2021. Digitale Gewalt. https://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/Publikationen/Fachinformationen/2021 11-10_FHK-Fachinformation_DigitaleGewalt_2021-Nr02.pdf Bilanz der 36. Auricher Frauenwochen
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