Seit dem 2. März 2026 hat die Stadt Aurich die Schaltung der Straßenlaternen angepasst. Im anschließenden FAQ beantworten wir die gängigsten Fragen rund um das Thema “Straßenbeleuchtung in der Stadt Aurich".
1. Warum wird die Straßenbeleuchtung in Aurich angepasst?
Die Stadt Aurich optimiert die Straßenbeleuchtung seit mehreren Jahren, um mehrere Ziele zu erreichen.
Es wurden gezielt an verschiedenen Orten Straßenlaternen errichtet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Eine Nachtabschaltung trägt zur Erreichung der im Klimaschutzkonzept der Stadt Aurich vereinbarten Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen bei. Außerdem geht es um den Schutz von Mensch und nachtaktiven Tieren und Insekten.
2. Was bedeutet „Dimmkonzept“?
Das Dimmkonzept beschreibt eine intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung. Dabei werden Helligkeit und Beleuchtungszeiten je nach Bedarf angepasst – zum Beispiel abhängig von Uhrzeit, Wochentag oder Nutzung der Straße.
3. Welche Technik wird dafür genutzt?
Ein Großteil der Straßenbeleuchtung wurde auf moderne LED-Technik umgerüstet. Rund 91% der Leuchten im Stadtgebiet sind bereits LEDs, viele davon können digital gesteuert werden.
4. Werden alle Straßen gleich stark beleuchtet?
Nein. Die Beleuchtung wird je nach Bereich unterschiedlich geregelt, zum Beispiel:
- Wohngebiete (nachts ausgeschaltet)
- Gewerbegebiete (nachts ausgeschaltet)
- Hauptverkehrsstraßen (durchgängig beleuchtet)
- Kreuzungen, Kreisverkehre und Fußgängerüberwege (durchgängig beleuchtet)
So kann die Beleuchtung gezielt angepasst und gesteuert werden.
5. Nach welchen Kriterien wird gedimmt?
Die Steuerung berücksichtigt unter anderem:
- Wochentage (Werktage vs. Wochenende)
- Uhrzeiten
- Schul- und Berufsverkehr
- Freizeitaktivitäten
- Fußgängerüberwege
- Betriebszeiten von Unternehmen
Auch Erkenntnisse der Polizei und ökologische Aspekte fließen ein.
6. Wird die Sicherheit dadurch beeinträchtigt?
Nein. Die Verkehrssicherheit bleibt oberste Priorität. Die Beleuchtung wird so angepasst, dass wichtige Bereiche weiterhin ausreichend beleuchtet sind.
Einen Zusammenhang zwischen einem Anstieg an Einbruchsdelikten und ausgeschalteter Straßenbeleuchtung besteht laut Aussage der Polizei nicht. Auch laut des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft finden über 85% der Einbrüche in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr statt.
7. Welche Vorteile hat das Dimmkonzept?
Das Konzept bringt mehrere Vorteile:
- Reduzierung des Stromverbrauchs
- Senkung der CO2-Emissionen
- Schutz von Insekten und nachtaktiven Tieren
- Verbesserung des menschlichen Schlafrhythmus
- Einsparung von Kosten für die Stadt
8. Wann wird das Dimmkonzept umgesetzt?
Die Umstellung ist zum 2. März 2026 erfolgt.
9. Wer hat an dem Konzept mitgearbeitet?
Das Konzept wurde von der Stadtverwaltung, insbesondere dem Fachbereich Tiefbau, in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Klima und Mobilität entwickelt.