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Neue Impulse für die Mobilität in der Stadt Aurich

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs „Kommunales Mobilitätsmanagement“ bei der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) durch Volker Alberts, Verkehrsplaner der Stadt Aurich, gewinnt die Stadtverwaltung weiteres Fachwissen für die Umsetzung eines modernen Verkehrskonzeptes, das eine bessere Mobilität für alle bietet. Volker Alberts wird die erworbenen Erkenntnisse nun gezielt in den nachhaltigen Mobilitätsplan der Stadt Aurich einfließen lassen. 

„Wir erarbeiten gerade einen nachhaltigen Mobilitätsplan für die Stadt Aurich. Der Abschluss des Lehrgangs durch unseren Kollegen Volker Alberts liefert direkt umsetzbare Bausteine – von sicheren Fahrradabstellanlagen über CarSharing bis hin zu OnDemandVerkehrsangeboten. Die Mobilität wandelt sich: Immer mehr EBikes, EScooter und digitale Buchungsplattformen verändern, wie wir uns fortbewegen. Durch das neue Knowhow können wir unsere Stadt fit für die Zukunft machen und den Bürgerinnen und Bürgern ein noch attraktiveres, flexibleres Mobilitätsangebot bieten.“, sagt Horst Feddermann, Bürgermeister der Stadt Aurich. Volker Alberts resümiert über den Lehrgang: „Mich hat der starke Fokus auf praxisnahe Beispiele, Methoden und Erfahrungen begeistert. Auch die Vernetzung mit VertreterInnen anderer niedersächsischer Kommunen hat für mich einen erheblichen Mehrwert für die weitere Arbeit in Aurich mitgebracht.“  

Der Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“: Volker Alberts gehört zu den 153 Absolventinnen und Absolventen, die den Lehrgang „Kommunales Mobilitätsmanagement“ bei der LNVG erfolgreich abgeschlossen haben. Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Verkehrsministerium, überreichte Volker Alberts die Teilnahme-Urkunde in Hannover. 

Wunderling-Weilbier sagte bei der Übergabe der Urkunde: „Mit Ihrem neuen Wissen und den Angeboten des Landes werden wir die Herausforderung meistern, in ganz Niedersachsen einen hochwertigen Mobilitätsmix anzubieten, davon bin ich fest überzeugt!“ und betonte zugleich den Nutzen des MOBILOTSIN-Lehrgangs: „Mit dem Lehrgang haben Sie und Ihre Kommune einen wichtigen Schritt getan. Kommunen können bei der Mobilität vor Ort viel selbst beeinflussen.“ Aufgabe sei, die Menschen für einen Mobilitäts-Mix zu begeistern, so Wunderling-Weilbier. Dafür sei ein guter ÖPNV unerlässlich, aber es brauche auch eine Kombination verschiedener Verkehrsangebote. Ziel von Kommunalem Mobilitätsmanagement sei es, solche Angebote zu schaffen.  

Der Lehrgang ist ein Angebot der Beratungseinheit MOBILOTSIN, die zur LNVG gehört, und richtet sich gezielt an Mitarbeitende von Kommunen. Ziel ist es, kommunale Akteure zu befähigen, lokale Verkehrslösungen eigenverantwortlich zu planen, umzusetzen und Alternativangebote zum eigenen Auto zu stärken. In Niedersachsen ist dabei besonders der ländliche Raum im Blick. Es ist ein Standortvorteil und eine Erhöhung der Lebensqualität, wenn Bürgerinnen und Bürger durch eine Förderung des Rad- und Fußverkehrs, sichere Fahrradabstellanlagen und der Schaffung von Mobilitätsstationen zur Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsarten und des ÖPNV gute Alternativen zur Nutzung eines eigenen Pkw existieren. Hinter der Initiative MOBILOTSIN stehen der Niedersächsische Landkreistag, der Niedersächsische Städtetag, der Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund, die Arbeitsgemeinschaft der Niedersächsischen ÖPNV-Aufgabenträger, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung.

Foto: Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier (links) und LNVG-Geschäftsführer Christian Berndt (rechts) gratulieren Volker Alberts zur Teilnahme am Kurs (Urheber: Wilde/LNVG)