Mit der Einweihung des ersten Trinkwasserbrunnens auf dem Auricher Marktplatz schafft die Stadt Aurich ein neues, kostenloses Angebot für Bürgerinnen und Bürger. In den wärmeren Monaten steht dort künftig rund um die Uhr öffentlich zugängliches Trinkwasser zur Verfügung. Die Trinkwasserentnahme erfolgt über einen Sensor an der Seite und ist dadurch einfach und hygienisch.
Das Projekt ist ein wichtiger Praxistest. Die Stadt Aurich möchte Erfahrungen mit Nutzung, Betrieb und Akzeptanz sammeln. Auch mögliche Auswirkungen von Vandalismus werden dabei beobachtet und fließen in Überlegungen zu weiteren Standorten und künftigen Anschaffungen ein. Ein ganzjähriger Betrieb ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten am Standort nicht möglich, daher wird der Brunnen saisonal während der wärmeren Monate betrieben. Ein weiterer Vorteil: Der Brunnen kann bei Bedarf schnell abgebaut werden, wenn die Fläche für Märkte, Feste oder Veranstaltungen benötigt wird.
Der neue Brunnen ist Teil der Klimaanpassungsmaßnahmen der Stadt Aurich und geht auf einen politischen Beschluss zurück. Angesichts zunehmender Hitzetage und längerer Wärmeperioden gewinnt eine gute Versorgung mit Trinkwasser im öffentlichen Raum immer mehr an Bedeutung. Der Brunnen leistet dazu einen konkreten Beitrag und erhöht zugleich die Aufenthaltsqualität auf dem Auricher Marktplatz.
Der Trinkwasserbrunnen steht für Nachhaltigkeit, Gesundheitsvorsorge und eine moderne Stadtentwicklung. Wer seine eigene Flasche auffüllt, vermeidet Verpackungsmüll und nutzt eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland: Trinkwasser. Mit dem neuen Angebot setzt die Stadt Aurich ein sichtbares Zeichen für mehr Lebensqualität, Klimaanpassung und Zukunftsfähigkeit in der Auricher Innenstadt.
„Mit dem neuen Trinkwasserbrunnen schaffen wir ein kostenloses und niedrigschwelliges Angebot für Bürgerinnen, Bürger und Gäste unserer Stadt. Gerade an heißen Tagen ist er ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserer Innenstadt“, sagt Jürgen Anneken, Stabsstelle Klima und Mobilität.
Mirko Wento, Stadtbaurat der Stadt Aurich, ergänzt: „Der Trinkwasserbrunnen zeigt zugleich, wie politische Beschlüsse ganz konkret im Alltag sichtbar werden können. Er verbindet Klimaanpassung, Nachhaltigkeit und Bürgernähe und ist damit ein gutes Beispiel für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung.“
Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r): Tobias Hippen (Betriebshof, Stadt Aurich), Ewald Dettmers (Betriebshof), Torsten Stienen (Betriebshof), Malte Liebl-Wachsmuth (Amt für Gesundheitswesen, Landkreis Aurich), Peter Specken (GFA), Jürgen Anneken (Stabstelle Klima und Mobilität, Stadt Aurich), Heidrun Weber (GFA), Bente Jürgens (Klimaanpassungsmanagement, Stadt Aurich), Mirko Wento (Stadtbaurat, Stadt Aurich). Foto: Stadt Aurich