Die Erneuerung der öffentlichen Schmutzwasser- und Regenwasserkanalisation im Quartier „Glupe“ schreitet planmäßig voran. Seit dem Baubeginn am 4. Mai 2026 wird die stark beschädigte Schmutz- und Regenwasserkanalisation in der Glupe, der Gräfin-Anna-Straße und einem Teil der Von-Derschau-Straße abschnittsweise vollständig erneuert. Nun konnten die Bauabschnitte 1.1 und 1.2 zwischen Leerer Landstraße und Ukenastraße in der Glupe sowie in der Von-Derschau-Straße fertiggestellt werden. Trotz beengter Platzverhältnisse im Straßenraum und witterungsbedingt anspruchsvoller Bedingungen konnten diese Arbeiten planmäßig umgesetzt werden.
Was wurde bisher gemacht?
Seit dem Start der Maßnahme wurden die ersten beiden Bauabschnitte in der Glupe sowie in der Von-Derschau-Straße erfolgreich umgesetzt. Dort wurden in offener Bauweise rund 220 Meter Schmutzwasserkanal DN 200 mit sechs Kontrollschächten, zwölf Schmutzwasserhausanschlüsse, rund 220 Meter Regenwasserkanal in den Nennweiten DN 300 bis DN 600 sowie zehn Regenwasseranschlüsse hergestellt. Zusätzlich wurden etwa 200 Meter Baustraße angelegt. Damit sind die ersten zentralen Grundlagen für die weitere Erneuerung der insgesamt rund 700 Meter langen Kanaltrasse geschaffen.
Was wird noch gemacht?
Derzeit wird im Bauabschnitt 1.3 in der Glupe zwischen Ukenastraße und Tom-Brook-Straße gearbeitet. Dort werden die Kanalbauarbeiten und die Herstellung der Baustraße fortgesetzt. Dieser Abschnitt soll nach aktuellem Stand bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen werden. Insgesamt ist die Maßnahme in acht Bauabschnitte unterteilt und reicht von der Leerer Landstraße bis zum Ostfrieslandwanderweg. Bis zum Sommer 2027 sollen die rund 700 Meter alte, aus dem Jahr 1954 stammende und heute stark beschädigte Kanalisation vollständig erneuert sein.
Im Anschluss an die Arbeiten der Stadtentwässerung kann auch die Straßenoberfläche mit den Nebenanlagen modernisiert werden. Während der Bauzeit bleiben die betroffenen Straßen in den jeweiligen Bauabschnitten voll gesperrt. Grundstücke sind für Anlieger in den jeweiligen Bauabschnitten fußläufig erreichbar. Zur Sicherung der Baustellenlogistik gelten zudem temporäre Änderungen der Verkehrsführung sowie eingerichtete Parkverbotszonen.
Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die innerstädtische Entwässerung langfristig zu sichern und gleichzeitig die betroffenen Straßen nachhaltig aufzuwerten.
Foto: Stadt Aurich