Stadtentwicklung
Bauleitplanung Die Stadt Aurich hat die Bauleitpläne aufzustellen, sobald und soweit es für die städtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist. Aufgabe der Bauleitplanung ist es, die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Stadt nach Maßgabe des Baugesetzbuches vorzubereiten und zu leiten. Bauleitpläne sind der Flächennutzungsplan als vorbereitender Bauleitplan für das gesamte Stadtgebiet und der Bebauungsplan als verbindlicher Bauleitplan für einzelne Baugebiete. Die ortsüblichen Bekanntmachungen der öffentlichen Auslegung und die auszulegenden Unterlagen können an dieser Stelle angesehen werden. Bauleitpläne im Beteiligungsverfahren Unter folgendem Link können Sie die Bauleitpläne im Beteiligungsverfahren der Stadt Aurich einsehen: Übersicht Bauleitpläne im Beteiligungsverfahren Wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne Unter folgenden Links können Sie die wirksamen bzw. rechtskräftigen Bauleitpläne der Stadt Aurich einsehen: Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2017 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2018 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2019 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2020 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2021 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2022 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2023 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2024 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2025 Übersicht wirksame bzw. rechtskräftige Bauleitpläne 2026 Kontakt Stadt Aurich Fachdienst Planung Technisches Rathaus Leerer Landstraße 5-9 26603 Aurich Ihre Ansprechpartnerin: Frau Harms Tel.-Nr.: 04941/12-21 08
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Allgemeines
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Informationen
Wirtschaftsstandort Aurich - wo Wachstum Programm ist Aufgrund der geografischen Lage in der Mitte der ostfriesischen Halbinsel ist Aurich für Verwaltung und Gerichte, die medizinische Versorgung und die Aus- und Weiterbildung, aber auch als Kultur- und Einkaufsstadt ein wichtiges Mittelzentrum. Die verkehrstechnische Infrastruktur wird laufend angepasst, um mit der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung und dem damit verbundenen Mobilitäts- und Transportbedarf gerecht zu werden. In den vergangenen Jahren wurden Verbindungsstraßen gebaut, um die Erreichbarkeit Aurichs und die innerstädtische Struktur weiter zu verbessern. Seit 2008 sorgt eine Betriebsgesellschaft unter Beteiligung der Stadt und der Wirtschaft für praxisgerechte Lösungen beim Gütertransport per Bahn. Auf der Strecke vom Gewerbegebiet Nord (Tannenhausen/Sandhorst) zum Seehafen Emden werden täglich Gütermengen transportiert. Eine weitere Verbindung zum Meer und den Binnenwasserstraßen stellt der Ems-Jade-Kanal Richtung Emden und Wilhelmshaven dar. Bildung und Ausbildung Reilschule Aurich In Aurich sind von der Grundschule über Realschule, Integrierte Gesamtschule und das Gymnasium bis hin zu Berufsbildenden Schulen viele Schulformen vorhanden. So ist auch die Freie Waldorfschule in Aurich ansässig. Die Hochschulstandorte Emden/Leer sowie Wilhelmshaven und Oldenburg mit einem vielfältigen Angebot an technischen, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen sowie medizinischen Studiengängen sind ganz in der Nähe. KVHS Aurich Die Kreisvolkshochschule am Standort Aurich ist eine der umfassendsten Weiterbildungseinrichtungen in der deutschen Volkshochschullandschaft. Ein vielseitiges Kurs- und Lehrprogramm, Weiterbildungsangebote sowie berufliche Qualifizierungen und Ausbildungen in mehreren Berufsfeldern und Ausbildungsberufen gehören zum Angebot. Mit ihren Projekten der beruflichen Bildung geht die Kreisvolkshochschule auf die arbeitsmarktrelevanten Entwicklungen ein. Nähere Informationen unter https://www.kvhs-aurich.de . Sport und Kultur Sparkassenarena Für den Schul- und Vereinssport stehen mehrere Sportstätten und Sportplätze zur Verfügung. Das Freizeitangebot in Aurich ist vielfältig, genannt seien hier z. B. das Familien- und Wohlfühlbad "De Baalje" sowie die Skatehalle Aurich. In der multifunktionalen Sparkassen-Arena finden neben großen Sportevents, kulturellen Veranstaltungen und Messen auch Konzerte statt. In der Stadthalle Aurich finden regelmäßig Veranstaltungen der Landesbühne, Comedy, Musicals, Kabarett und Theateraufführungen statt. Für nähere Informationen wenden Sie sich an die Kulturabteilung der Stadt Aurich unter Tel. 04941/12-18 10 oder werfen Sie doch mal einen Blick in den Veranstaltungskalender.
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Bürgermeister-Galerie
Harm Scutendüvel Harm Scutendüvel (1530 - 1553) Die Bürgermeisterurkunde von 1539 erklärt, dass künftig in Aurich zwei Bürgermeister amtieren sollen. Der erste in der langen Reihe von etwa 70 Bürgermeistern heißt Harm (oder Harmen) Scutendüvel (oder Scütendüvel). Wir wissen, dass er ein sehr angesehener Bürger der Stadt gewesen sein muss. Schon 1523 wird er erstmalig in einem Dokument des Klosters Abbingwehr genannt. 1532 wird er im Zusammenhang mit der Stadt Aurich erwähnt. Auf verschiedenen Listen ist er als seit 1530 amtierender Bürgermeister angegeben, so auch in der hier ausgestellten Übersicht "Verzeichnis der Magistratspersonen". Die auf Pergament ausgestellte Tafel ist heute im Besitz der Familie Conring (zur Verfügung gestellt vom Niedersächsischen Staatsarchiv Aurich, Dep. 5, Nr. 237). In der Übersicht ist auch vermerkt, dass er "Burger-Meister" und "Secretarius" gewesen sei. Als "Secretarius" hatte er folgende Funktionen: "Vertrit die vices des Secretarii und führet die protocolla biß 16. December 1542". ("Vicis" heißt lateinisch das Amt, die Aufgabe). Nach diesen Angaben ist anzunehmen, dass Scutendüvel sowohl vor wie nach Ausstellung der Urkunde von 1539 die gleichen Funktionen ausgeübt hat. Auf jeden Fall ist er seit dem 17. März 1539 offiziell Bürgermeister. Zugleich mit ihm amtierte bis 1543 Fox der Kleine (oder Kleen); ab 1542 hieß der Kollege Abbeke; schließlich von 1545 bis 1553 Friedrich Hengen. Der Familienname Scutendüvel ist als Neckname zu verstehen: "Schütze-den-Teufel".
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Christian Blancke Christian Blancke (1588 - 1604) Christian Blancke stammte aus Meppen. Er übte das Amt des Bürgermeisters den größten Teil zusammen mit Burchard Strüwing aus: Blancke von 1588 bis 1604 und Strüwing von 1591 bis 1620. Aus zwei Gründen ist Christian Blancke aus der langen Reihe der Auricher Bürgermeister bis heute bekannt geblieben: Er ist der erste Bürgermeister, der sich um den Wohnungsbau für die ärmere Bevölkerungsschicht bemühte. Zudem ist er der erste Bürgermeister, von dem wir ein Bildnis besitzen. Bekanntlich war Aurich im Jahre 1514 von brandschatzenden Soldaten angesteckt worden. Diese Zerstörung zwang dazu, die Stadt planmäßig nach Osten neu aufzubauen. Schon Edzard der Große hatte mit dem Wiederaufbau begonnen. Sein Sohn Graf Enno setzte das Werk fort. Was Bürgermeister Blancke einige Jahrzehnte später auszeichnete, beschreibt der Amtmann Enno Tjaden wie folgt: "Dieser Bürgermeister hat sich dadurch um die Stadt Aurich verdient gemacht, dass er den Bezirk der Neustadt von dem Gange an, welcher noch heutigen Tages Blanken Warf genannt wird, bis zur Mühle mit den kleinen Häusern für Arbeits- und andere geringe Leute angebaut hat." Die Straße namens Neustadt hieß später Neustädter Straße und heute Marktstraße. In einem dieser Häuser wurde zu Ehren des Erbauers ein Glasfenster eingesetzt, welches sich bis um das Jahr 1800 erhalten hat.
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Bole Hayen Bole Hayen (1608 - 1620) Bole Hayen (auch Bohle Hajen oder Bohle vom Felde genannt) musste sein Amt mit jeweils drei anderen Kollegen teilen. Die anderen Bürgermeister hießen Heinrich Evers (1608-1618), Stephan Evers (1618-1622), Burchart Strüwing (1591-1620) und Hinrich Erpenbeck (1608-1617). Der Grund für die vierfache Besetzung des Bürgermeisterpostens ist nicht genau zu sagen. Es scheint aber ein Zusammenhang mit der damaligen angespannten politischen Lage in Ostfriesland zu bestehen: Streit zwischen dem vom reichen Emden beherrschten Landtag und dem Grafen. Graf Enno III. hatte den Landtag, die Vertretung der Stände, zu einer Tagung nach Aurich einberufen. Dem widerstrebte Emden mit allen Mitteln. Zunächst "verbot" der Magistrat von Emden den Delegierten in ganz Ostfriesland, zu diesem Landtag nach Aurich zu fahren. Als man hörte, dass doch einige Ständevertreter nach Aurich unterwegs waren, befahl man kurz entschlossen einen Überfall auf die friedliche Stadt. Zu diesem Zeitpunkt befand sich dort nicht einmal der Graf, geschweige denn eine gräfliche Truppe. Am 10. September 1609 trafen 600 Mann der Emder Garnison vor Aurichs Wällen ein. Dort belagerte man die Stadt drei Tage lang. Was dann passierte, berichtete ein Augenzeuge jener Tage. Nach der dreitägigen Belagerung hätten die Emder an einer Stelle das Wasser im Graben abgeleitet und sich so einen Durchgang verschafft: "Dahero die Wallen mit gnugsamer Macht unbesetzet gewesen, sind die Emder durch die Graben über den Wall gefallen, haben einige Borger wie auch den Bürgermeister Bole Hayen geschlagen, die Thore geöffnet, und also mit gantzem Hauffen die Statt occupiret." Im Laufe dieser Occupation waren die Soldaten auch in das Haus der Kanzlei (heute: Historisches Museum) eingedrungen, wo die Akten des Gräflichen Hauses gelagert waren. Die Krieger raubten die meisten Schriftstücke und schafften sie in mehreren Pferdefuhrwerken nach Emden. Noch bis zum 10. Februar dauerte die Besatzung Aurichs durch die Emder. Schließlich schickten die Niederländer 100 Mann ihrer in Emden liegenden Truppen und die Emder zogen nach Greetsiel, um dieses zu besetzen. Bole Hayen war noch bis 1620 in seinem Amt. Mit den großen Erfolgen, die sich Emden in diesem letzten Jahrzehnt erwarb, konnte das kleine Aurich nicht mithalten. Immerhin nutzte auch Aurich die Schwäche des Grafen aus, um sich einige kleine Vorteile zu verschaffen. Man reichte eine lange Liste mit "Gravamina" (Beschwerden) ein. Eines gestand der Graf den Aurichern zu: Sie waren nicht mehr gezwungen, Hofdienste zu leisten, sondern konnten diese durch eine Geldzahlung abgelten!
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