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Die Erneuerung der öffentlichen Schmutzwasser- und Regenwasserkanalisation im Quartier „Glupe“ schreitet planmäßig voran. Seit dem Baubeginn am 4. Mai 2026 wird die stark beschädigte Schmutz- und Regenwasserkanalisation in der Glupe, der Gräfin-Anna-Straße und einem Teil der Von-Derschau-Straße abschnittsweise vollständig erneuert. Nun konnten die Bauabschnitte 1.1 und 1.2 zwischen Leerer Landstraße und Ukenastraße in der Glupe sowie in der Von-Derschau-Straße fertiggestellt werden. Trotz beengter Platzverhältnisse im Straßenraum und witterungsbedingt anspruchsvoller Bedingungen konnten diese Arbeiten planmäßig umgesetzt werden. Was wurde bisher gemacht? Seit dem Start der Maßnahme wurden die ersten beiden Bauabschnitte in der Glupe sowie in der Von-Derschau-Straße erfolgreich umgesetzt. Dort wurden in offener Bauweise rund 220 Meter Schmutzwasserkanal DN 200 mit sechs Kontrollschächten, zwölf Schmutzwasserhausanschlüsse, rund 220 Meter Regenwasserkanal in den Nennweiten DN 300 bis DN 600 sowie zehn Regenwasseranschlüsse hergestellt. Zusätzlich wurden etwa 200 Meter Baustraße angelegt. Damit sind die ersten zentralen Grundlagen für die weitere Erneuerung der insgesamt rund 700 Meter langen Kanaltrasse geschaffen. Was wird noch gemacht? Derzeit wird im Bauabschnitt 1.3 in der Glupe zwischen Ukenastraße und Tom-Brook-Straße gearbeitet. Dort werden die Kanalbauarbeiten und die Herstellung der Baustraße fortgesetzt. Dieser Abschnitt soll nach aktuellem Stand bis Ende Oktober 2026 abgeschlossen werden. Insgesamt ist die Maßnahme in acht Bauabschnitte unterteilt und reicht von der Leerer Landstraße bis zum Ostfrieslandwanderweg. Bis zum Sommer 2027 sollen die rund 700 Meter alte, aus dem Jahr 1954 stammende und heute stark beschädigte Kanalisation vollständig erneuert sein. Im Anschluss an die Arbeiten der Stadtentwässerung kann auch die Straßenoberfläche mit den Nebenanlagen modernisiert werden. Während der Bauzeit bleiben die betroffenen Straßen in den jeweiligen Bauabschnitten voll gesperrt. Grundstücke sind für Anlieger in den jeweiligen Bauabschnitten fußläufig erreichbar. Zur Sicherung der Baustellenlogistik gelten zudem temporäre Änderungen der Verkehrsführung sowie eingerichtete Parkverbotszonen. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, die innerstädtische Entwässerung langfristig zu sichern und gleichzeitig die betroffenen Straßen nachhaltig aufzuwerten. Foto: Stadt Aurich Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanalisation im Quartier „Glupe“
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Bürgermeister Horst Feddermann begrüßte das neue Organisationsteam des CSD Aurich um Stefan Obermaier im Auricher Rathaus. Sie tauschten sich intensiv über die Organisation des bevorstehenden 11. CSD Aurich am 29. August 2026 auf dem Bürgermeister-Hippen-Platz aus. Als Zeichen der Solidarität mit der queeren Community und dem bevorstehenden CSD Aurich hissten sie gemeinsam die Regenbogenflagge auf dem Dach des Rathauses. „Gerade in den aktuellen Zeiten ist das Engagement für Demokratie, Vielfalt und Akzeptanz von großer Bedeutung“, dankte Bürgermeister Feddermann dem Organisationsteam des CSD Aurich. Auf dem Foto zu sehen sind (v. l. n. r.): Stefan Obermaier (CSD Aurich), Bürgermeister Horst Feddermann und Benedict Holtsteger (CSD Aurich). Foto: Stadt Aurich Neues Organisationsteam des CSD Aurich zu Gast im Auricher Rathaus
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Die Stadt Aurich hat gemeinsam mit der BUND Regionalgruppe Ostfriesland in diesem Jahr erstmals den Vorgarten- & Balkonwettbewerb veranstaltet. Der Wettbewerb fand im Zeitraum vom 15. Mai bis zum 30. Juni 2026 statt und richtete sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die in der Stadt Aurich einen Vorgarten, eine Dachterrasse oder einen Balkon besitzen oder pflegen. Vorgärten können einen wertvollen Beitrag für ein lebenswertes Stadtklima leisten. Begrünte und unversiegelte Flächen bieten Pflanzen und Tieren Raum, lassen Regenwasser versickern und helfen dabei, die Auswirkungen von Hitze abzumildern. Damit können auch kleinere Flächen einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und zur Förderung der Artenvielfalt leisten. Ziel des Wettbewerbs sollte es sein, naturnahe und klimafreundliche Gestaltungsideen sichtbar zu machen und zur Nachahmung anzuregen. Besonders gewünscht waren Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt, Entsiegelung von Flächen und Schaffung insektenfreundlicher Lebensräume. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel. 28 Auricherinnen und Auricher haben sich an dem Wettbewerb beteiligt. Die eingereichten Gärten wurden von einer Fachjury anhand folgender Kriterien bewertet: - Vielfältigkeit und Biodiversität (Pflanzenauswahl, Strukturen) - Klimaaspekte (Versiegelungsgrad, Wasserrückhaltung, Kühlleistung) - Insektenfreundlichkeit (Nahrungs- und Nistangebote, Lichtverschmutzung) - Kreativität und Gestaltung (Ästhetik und Stimmigkeit) Die Gewinner des Preisgeldes sind: - 1. Platz - 1.000 €: Heidrun Weber - 2. Platz - 750 €: Johann Harms - 3. Platz - 500 €: Maya Klingenberg Zusätzlich wurden nach niederländischem Vorbild unter allen Teilnehmenden drei sogenannte „Tichel-Taxis“ verlost, die aktiv bei der Entsiegelung von Flächen unterstützen. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten jeweils einen BigBag (1 Kubikmeter), um beispielsweise Kies oder Bodenplatten aus Vorgärten zu entfernen. Die Abholung und fachgerechte Entsorgung erfolgt in Abstimmung mit dem Betriebshof der Stadt Aurich. Vorgarten- & Balkonwettbewerb 2026
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Ist der Schulweg zu Fuß sicher? Können Straßen von Fußgängerinnen und Fußgängern gefahrlos überquert werden? Gibt es Stolperfallen oder Hindernisse auf den Wegen? Gibt es genügend Rastmöglichkeiten für ältere Menschen? Ist der Weg barrierefrei? Unter anderem diese Fragen will die Stadtverwaltung der Stadt Aurich mit einem „Fußverkehrs-Check“ prüfen. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern sollen Wege in der Kernstadt und rund um die Reilschule unter die Lupe genommen werden. „Zu Fuß gehen wird als Verkehrsart oft vergessen“, sagt Mobilitätsmanager Volker Alberts: „Alle reden über Autos und Fahrräder – dabei ist es doch am einfachsten, Wege auf den eigenen zwei Beinen zurückzulegen. Jede Person ist auch immer Fußgängerin bzw. Fußgänger“. Damit es sich in Aurich künftig noch besser gehen lässt, soll die Situation des Fußverkehrs in mehreren öffentlichen Rundgängen und Workshops vor Ort diskutiert werden. Dabei werden Fragen wie „Wie können wir gemeinsam gute Rahmenbedingungen für einen sicheren Schulweg schaffen?“ oder „Was braucht es, um älteren Personen das Gehen zu erleichtern?“ thematisiert. Anschließend werden gemeinsam Maßnahmen zur Förderung des Fußverkehrs entwickelt. Kern dieser Bürgerbeteiligung sind zwei Begehungen, bei denen an Ort und Stelle die Situation der zu Fuß Gehenden analysiert wird. Die Stadt Aurich wird hierbei von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) unterstützt. Deren Beratungseinheit MOBILOTSIN koordiniert den Ablauf des Fußverkehrs-Checks. Die Mittel stammen vom Land Niedersachsen. „Wir freuen uns, dass die Stadt Aurich hier ganz wörtlich vorangeht“, sagt Janika Ducks vom Bereich Mobilitätsmanagement bei der LNVG. Und es geht jetzt auch ganz praktisch los: Beim Auftaktworkshop am 27. August 2026 werden mit den teilnehmenden Bürgerinnen und Bürgern sowie VertreterInnen der Verwaltung und der Reilschule die Wegstrecken in den Ortsteilen festgelegt, die überprüft werden sollen. Am 21. September 2026 folgen die Begehungen, um die Situation vor Ort zu erkunden. Bei einem Abschlussworkshop im Herbst dieses Jahres werden die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks zusammenfassend vorgestellt und erste Lösungsansätze und mögliche Maßnahmen erörtert. Aurichs Bürgermeister Horst Feddermann lobt: „Es ist toll, dass die MOBILOTSIN uns hier in Aurich unterstützt. Wir hoffen, dass wir schon 2027 erste Verbesserungen umsetzen können.“ In allen Phasen des Fußverkehrs-Checks wird die Stadt Aurich vom Planungsbüro VIA aus Köln unterstützt, das die Fußverkehrs-Checks im Auftrag der LNVG durchführt. Auftaktworkshop Datum: Donnerstag, 27. August 2026 Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr Ort: Jugend- und Familienzentrum Aurich, Jahnstraße 2, 26603 Aurich 1. Begehung Datum: Montag, 21. September 2026 Uhrzeit: 08:45 bis 10:45 Uhr Treffpunkt: Reilschule, Reilstraße 14, 26603 Aurich 2. Begehung Datum: Montag, 21. September 2026 Uhrzeit: 16:00 bis 18:00 Uhr Treffpunkt: Rathaus, Bgm.-Hippen-Platz 1, 26603 Aurich Abschlussworkshop Datum: Donnerstag, 19. November 2026 Uhrzeit: 18:00 bis 20:00 Uhr Ort: Jugend- und Familienzentrum Aurich, Jahnstraße 2, 26603 Aurich Ansprechpartner: Stadt Aurich Stabsstelle Klima & Mobilität Herr Volker Alberts Telefon: 04941 / 12 2604 E-Mail: v.alberts@stadt.aurich.de Aurich nimmt Fußwege unter die Lupe
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Nachdem die biologische Reinigung in den Vorjahren bereits im Rahmen verschiedener Baumaßnahmen auf den zukünftigen Bedarf ausgebaut wurde, startet die Stadt Aurich jetzt mit dem Bau eines zweiten Faulturms für die Kläranlage Aurich-Haxtum. Am Donnerstag, dem 6. August 2026, fand hierzu der symbolische Spatenstich statt. Mit einem Fassungsvolumen von 2 100 m³ und einer Höhe von 16,70 m wird der neue Turm die vorhandene Faulkapazität verdoppeln und die wachsende Klärschlammmenge aus der Abwasserreinigung nachhaltig behandeln. Durch diese Maßnahme wird die Kläranlage Aurich ‑ Haxtum nicht nur den zukünftigen Anforderungen an die Schlammbehandlung gerecht, sondern arbeitet zudem energieeffizienter und erzeugt weniger CO ₂ . Warum die Kläranlage wichtig ist Die Anlage verarbeitet täglich rund 9 000 m³ Schmutzwasser – das entspricht einer Jahresmenge von etwa 3,3 Millionen m³. Dabei wird die Belastung mit 68 500 Einwohnerwerten angegeben, obwohl die eigentliche Einwohnerzahl der Stadt Aurich bei ca. 45 000 Personen liegt. Dieser Unterschied entsteht, weil die industrielle und gewerbliche Abwasserbelastung in Einwohner ‑ Äquivalente umgerechnet werden. Die Einbeziehung dieser zusätzlichen Lasten stellt sicher, dass die Anlage auch bei hohem Gewerbeaufkommen die gesetzlichen Grenzwerte einhält und das Gewässernetz zuverlässig schützt. Notwendigkeit des zweiten Faulturms Durch die Erschließung neuer Baugebiete und die Erweiterung von Gewerbeflächen steigt die Menge des zu behandelnden Schmutzwassers kontinuierlich an. Der bereits bestehende Faulturm ist seit 1963 im Betrieb. Der zweite Turm ermöglicht die Faulung des Überschussschlamms, der derzeit noch der Klärschlammvererdungsanlage zugeführt wird. Der zweite Turm erzeugt zusätzliches Faulgas und erhöht damit die Eigenstromproduktion im Blockheizkraftwerk um rund 44 % (von 1 585 000 kWh/a auf 2 235 500 kWh/a). Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 11,1 Millionen Euro, wovon 1.644.796,00 Euro durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert werden. Mit dem zweiten Faulturm wird die Kläranlage Aurich ‑ Haxtum ihre Kapazität von 2 100 m³ auf 4 200 m³ Faulvolumen erweitern, das Gasspeichervolumen von 400 m³ auf 1 500 m³ erhöhenund die jährliche Faulgasproduktion auf 1 033 900 m³ steigern. Das Projekt beinhaltet nicht nur den Neubau eines Faulturms, sondern auch den Bau eines 1 500 m³-Gasspeichers, eines Betriebsgebäudes mit integrierter Energiezentrale sowie die Erschließung des Erweiterungsgeländes der Kläranlage. Dazu gehören die Verkehrswege, die Entwässerung und Regenrückhaltung. Die Planung und Bauüberwachung obliegen dem Ingenieurbüro Born Ermel, während die Erschließungsarbeiten nach einer europaweiten Ausschreibung von der ARGE van der Linde – Herfeld – Kerker durchgeführt werden. Weitere Gewerke befinden sich derzeit im Ausschreibungsverfahren, teils europaweit, teils national. Im Detail umfasst das Vorhaben: Faulturm: 16,70 m hoch, 14,60 m Durchmesser, Gesamtvolumen 2 100 m³, zur Faulung von Überschuß-Schlamm Betriebsgebäude mit Technikraum für Pumpen zur Rezirkulation und Schlammbeschickung, Gasraum für die Faulgasreinigung, BHKW-Raum für fünf Blockheizkraftwerke und die Wärmeverteilung, E-Schaltraum für die Niederspannungsschaltanlage sowie Automatisierungstechnik, Treppenturm, der den Zugang zum Faulbehälter ermöglicht, Gasspeicher mit 1 500 m³ Fassungsvermögen und einer Not-Fackel als Sicherheitseinrichtung Neue BHKW-Anlage und ergänzende Faulgasreinigung Elektro-Mess- und Regeltechnik nach dem Stand der Technik „Der Faulturm ist mehr als ein technisches Bauwerk: Auf 573 m² Betriebsfläche beherbergt er modernste Anlagen, die pro Jahr mehrere tausend Tonnen Schlamm aus der Abwasserreinigung verarbeiten und daraus Gas gewinnen – genug, um den jährlichen Wärme- und Strombedarf der Kläranlage und zum Teil den Bedarf des Familien- und Wohlfühlbades De Baalje zu decken“, sagt Mirko Wento, Stadtbaurat der Stadt Aurich. Horst Feddermann, Bürgermeister der Stadt Aurich fasst zusammen, „Das Projekt kombiniert Abwasserreinigung, Biogaserzeugung und Energieumwandlung in einer Anlage. Es stärkt die Ver- und Entsorgungssicherheit unserer Stadt, reduziert Treibhausgasemissionen und unterstützt die langfristige Energieautarkie der kommunalen Infrastruktur – ein wichtiger Schritt in diesen besonderen Zeiten des Klimawandels und der wachsenden Energieunsicherheit.“ Auf dem Foto zu sehen sind (v.l.n.r): Sven Fehrenbach (Bauleitung der Fa. Kerker), Martin Stäber (Geschäftsführung der Fa. Herfeld), Mirko Wento (Stadtbaurat der Stadt Aurich), Horst Feddermann (Bürgermeister der Stadt Aurich), Antje Harms (Ortsbürgermeisterin des Ortsrates Extum/Haxtum/Kirchdorf/Rahe), Ehlke Ubben (Fachdienstleiter der Stadtentwässerung), Jens Hinrichs (Geschäftsführung und Bauleitung der Fa. van der Linde), Adelbert Lühring (Büroleiter Standort Aurich des Ing-Büro Dr. Born und Dr. Ermel), Mareke Kruse (Planung und Bauoberleitung Standort Aurich des Ing-Büro Dr. Born und Dr. Ermel), Dieter Behrends (Abwassermeister und Betriebsleitung der Kläranlage Aurich-Haxtum).< Foto: Stadt Aurich Kläranlage Aurich-Haxtum: Baustart für den Neubau der Schlammfaulung II
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Mit dem Start in das neue Ausbildungsjahr hat die Stadt Aurich zehn neue Kolleginnen und Kollegen willkommen geheißen. Die Berufseinsteiger beginnen ihre Ausbildung beziehungsweise Laufbahn in unterschiedlichen Bereichen der Stadtverwaltung – von Verwaltung und IT bis hin zu Veranstaltungen, Bäderbetrieb und auf dem Betriebshof. „Der Ausbildungsstart ist für die jungen Menschen ein besonderer Moment – und auch für uns als Arbeitgeberin“, betont Bürgermeister Horst Feddermann. „Wir freuen uns, engagierte Nachwuchskräfte begrüßen zu dürfen, die ihre Fähigkeiten künftig in ganz verschiedenen Aufgabenfeldern einbringen werden.“ In diesem Jahr starten die Nachwuchskräfte in folgenden Bereichen der Stadtverwaltung: Als Stadtinspektoranwärter, Stadtsekretäranwärterin, Verwaltungsfachangestellte, bautechnische Konstrukteurin, Fachinformatiker für Systemintegration, Fachangestellter für Bäderbetriebe, Kraftfahrzeugmechatroniker – Fachrichtung Personenkraftwagentechnik, Elektroniker – Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Veranstaltungskauffrau sowie Fachkraft für Veranstaltungstechnik. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Ankommens, Kennenlernens und Orientierens. Neben der offiziellen Begrüßung erhielten die Nachwuchskräfte bei einer interaktiven Stadtführung einen ersten Einblick in die Arbeit der Stadtverwaltung und die Vielfalt der Arbeitsbereiche. Dabei besichtigten sie auch Außenstellen der Stadt Aurich – darunter mehrere künftige Einsatzorte – und lösten gemeinsam Aufgaben, etwa ein Foto vom persönlichen Lieblingsort in Aurich zu machen oder Fragen wie „Wann wurde der Sousturm gebaut?“ zu beantworten. Damit der Einstieg möglichst leicht gelingt, wurden die neuen Auszubildenden sowie Anwärterinnen und Anwärter nicht nur organisatorisch begleitet, sondern auch persönlich in Empfang genommen. Erste Gespräche mit Ausbilderinnen, Einblicke in verschiedene Einsatzorte und gemeinsame Programmpunkte boten Gelegenheit, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung begleitete den Start und betonte: „Ausbildung darf auch Spaß machen“. Mit der Ausbildung investiert die Stadt Aurich gezielt in qualifizierten Nachwuchs und in die Zukunft der kommunalen Aufgabenwahrnehmung. Ziel ist es, jungen Menschen eine fundierte, praxisnahe und verlässliche berufliche Perspektive zu bieten. Die Stadt Aurich wünscht allen neuen Auszubildenden sowie Anwärterinnen und Anwärtern einen erfolgreichen Start, viele spannende Eindrücke und Freude an den kommenden Aufgaben. Auf dem Foto sind die neuen neuen Auszubildenden der Stadt Aurich zu sehen (Foto: Stadt Aurich) Vorne von links nach rechts: Joost Heddinga (Fachangestellter für Bäderbetriebe), Hanna Harms (Stadtsekretäranwärterin), Tatjana Rippena (Veranstaltungskauffrau), Fenna Claaßen (Bautechnische Konstrukteurin) und Sabine Göken (Verwaltungsfachangestellte). Hinten von links nach rechts: Adrian Iwanow (KFZ-Mechatroniker), Lenny Freese (Elektroniker), Keno Potinius (Stadtinspektoranwärter), Haakon Ober (Fachkraft für Veranstaltungstechnik) und Nico Schuster (Fachinformatiker für Systemintegration). Die Stadt Aurich begrüßt zehn neue Nachwuchskräfte zum Ausbildungsstart
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In den vergangenen Tagen und Wochen wurden im Stadtgebiet erneut mehrere Fälle von Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen sowie im öffentlichen Raum festgestellt. Zwar hat es auch in der Vergangenheit immer wieder vergleichbare Vorfälle gegeben, die aktuelle Entwicklung zeigt jedoch, dass die Zahl der Beschädigungen zunimmt. Die Stadt nimmt dies zum Anlass über die festgestellten Schäden zu informieren und zugleich an die Solidarität der Menschen im Stadtgebiet zu appellieren. Ein aktueller Fall betrifft ein Sommerblumenbeet im Bereich Von-Jhering-Straße / Ecke Julianenburger Straße. Mitarbeitende der Stadtgärtnerei stellten fest, dass Unbekannte das Beet beschädigt haben. Wie sich bei den Aufräum- und Wiederherstellungsarbeiten zeigte, wurde das Beet nicht nur verwüstet, sondern es wurden auch gezielt Pflanzen gestohlen. Hinzu kommen weitere Fälle von Pflanzendiebstahl: Aus den Staudenbeeten auf der Grünanlage Hoher Wall wurden in den vergangenen Wochen wiederholt größere Mengen verschiedener Blüten abgeschnitten und mitgenommen. Das ist nicht nur für das Erscheinungsbild der Anlage ärgerlich, sondern auch aus gärtnerischer Sicht problematisch, weil sich die Pflanzen dort selbst aussäen sollen. Das kann jedoch nur gelingen, wenn die Blüten an den Pflanzen verbleiben und Saatgut bilden. Zu weiteren Sachbeschädigungen kam es in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 2026 an der Badestelle Tannenhausen. Dort wurden unter anderem Schilder, zwei Umkleiden, Sichtschutzelemente sowie ein Fenster und Innenräume des Sanitärgebäudes mit Graffiti, Permanentmarker und Filzschreiber beschmiert. Darüber hinaus wurden in jüngster Zeit vermehrt Sachbeschädigungen und Graffiti im Umfeld von Schulen und Kindergärten festgestellt. Insbesondere während der Schulferien verzeichnet die Stadt dort eine Häufung entsprechender Vorfälle. Betroffen waren zuletzt unter anderem die Grundschule Pfälzerschule, die Grundschule Tannenhausen sowie die Grundschule Lambertischule. Auch auf Schul- und Kita-Spielplätzen wurden wiederholt zerbrochene Glasflaschen vorgefunden. Die dabei entstehenden Glasscherben bedeuten eine erhebliche Gefahr für Kinder und machen eine aufwendige Reinigung erforderlich. Gerade in Sand- und Kiesflächen ist das Entfernen der Scherben besonders arbeitsintensiv. Hierfür wurde sogar eigens eine Siebmaschine angeschafft. Auch an einzelnen Standorten von Wetterschutzhütten und Sitzgelegenheiten besteht immer wieder Handlungsbedarf. Bereits in der Vergangenheit wurde vorhandenes Mobiliar dort nach und nach durch robustere und vandalismusresistentere Ausführungen ersetzt, die der städtische Betriebshof selbst entwickelt und gefertigt hat. Zudem wurden die Pflege- und Reinigungsintervalle erhöht. Dennoch sind zuletzt erneut erhebliche Schäden festgestellt worden: Sitzflächen wurden durch Brandflecke und Schmierereien beschädigt, Seitenelemente, Traggerüst und Infotafeln stark beschmiert und mit Aufklebern beklebt. Hinzu kommt, dass an diesem Standort trotz der intensiveren Pflege und Reinigung – auch durch den dort eingesetzten Kümmerer – innerhalb kurzer Zeit erneut Vermüllung festgestellt wurde. Das zeigt deutlich, dass die bislang ergriffenen Maßnahmen allein derzeit nicht ausreichen, um die Situation dauerhaft zu verbessern. Besonders betroffen ist die Wetterschutzhütte im Bereich des Hammerkewegs. Sie wurde deshalb bis auf Weiteres eingezäunt und vorübergehend für die Allgemeinheit gesperrt. Damit sollen weitere Schäden verhindert und zugleich ein sichtbares Zeichen gesetzt werden: Wer öffentliche Einrichtungen beschädigt oder vermüllt, verursacht konkrete Folgen für alle. Appell an Verantwortung und Zivilcourage „Es ist erschütternd zu sehen, mit welcher Rücksichtslosigkeit öffentliche Einrichtungen beschädigt und zerstört werden. Einzelne richten damit nicht nur erheblichen finanziellen Schaden an, sondern beeinträchtigen auch das Miteinander in unserer Stadt und die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger. Wer städtisches Eigentum und Orte der öffentlichen Daseinsvorsorge mutwillig beschädigt, nimmt bewusst in Kauf, dass Mittel gebunden werden, die an anderer Stelle dringend benötigt werden. Ich appelliere eindringlich an die Bevölkerung, nicht wegzusehen, sondern aufmerksam zu sein, Zivilcourage zu zeigen und sachdienliche Hinweise weiterzugeben“, erklärt Bürgermeister Horst Feddermann. Das Bild zeigt die Wetterschutzhütte am Hammerkeweg (Foto: Stadt Aurich). Zunehmender Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen
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Das Standesamt der Stadt Aurich hat künftig montags von 8.00 bis 11.30 Uhr, dienstags von 9.00 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 9.00 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Freitags ist für Hochzeitsgesellschaften geöffnet. Terminvereinbarungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten sind möglich. Öffnungszeiten des Standesamtes
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Die beiden Ausstellungen „Baue Deine Welt mit PLAYMOBIL“ im ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland und "Reise durch die Zeit mit PLAYMOBIL" im Historischen Museum Aurich wurden von dem Diorama Artist Oliver Schaffer inszeniert. „PLAYMOBIL ist mehr als ein Spielzeug. PLAYMOBIL ist Lebensfreude und Inspiration.“ Der Hamburger Künstler Oliver Schaffer besitzt mit mehr als 400.000 Figuren und 3 Millionen Einzelteilen die größte PLAYMOBIL-Schausammlung der Welt. Seit 2003 verwandelt er Museen in fantasievolle Spielzeug-Landschaften und kreiert einzigartige Ausstellungserlebnisse aus Tausenden PLAYMOBIL-Figuren. 2009 zeigte er einen Teil seiner Sammlung im Pariser Musée des Arts décoratifs im Westflügel des weltberühmten Louvre. In 83 Ausstellungen begeisterte er bereits über 6,5 Millionen PLAYMOBIL-Fans. Wilde Geisterpiraten, eine futuristische Stadt und Tiny-House-Siedlung im Mini-Format - für die Ausstellung „Baue Deine Welt mit PLAYMOBIL“ im ENERGIE ERLEBNIS ZENTRUM Ostfriesland inszeniert der Hamburger Künstler Oliver Schaffer kunterbunte, detailreiche Spielzeuglandschaften mit über 5.000 Figuren und lädt zum Staunen und Entdecken ein. Fantasievoll und liebenswert in Szene gesetzt, nehmen uns die nicht nur bei Kindern beliebten „Klickys“ mit auf eine Reise in den abenteuerlichen Weltraum, zu schaurig-schönen Figuren im Monster-Schloss und zur actionreichen Drachenburg „Fire Castle“. Im Mittelpunkt steht die Kraft der Energie: Windräder drehen sich über einer modernen Energielandschaft, während in einem Wasserkraftwerk die Kraft des fließenden Wassers genutzt wird. Gleich daneben wächst eine „Stadt der Zukunft“, in der nachhaltige Architektur, innovative Technik und neue Lebensformen erlebbar werden. Auch Ostfriesland selbst darf natürlich nicht fehlen: Im liebevoll gestalteten Diorama vom Landleben in Ostfriesland entdecken Besucher grüne Weiden, Bauernhöfe und das gemütlicheLeben auf dem Land. Am Nordseestrand herrscht sportliche Stimmung, wenn PLAYMOBILFiguren beim Strandfußball, Surfen und Drachensteigen den Wind der Küste genießen. Moderne Lebenskonzepte zeigt eine nachhaltige Tiny-House-Siedlung, in der auf kleinem Raum groß gedacht wird. Überall laden versteckte Details, humorvolle Szenen und überraschende Begegnungen zum Entdecken ein. Die Ausstellung „Reise durch die Zeit mit PLAYMOBIL“ ist im Historischen Museum Aurich zu sehen. Die Zeitreise mit PLAYMOBIL beginnt vor 14.000 Jahren. Damals durchstreiften die Menschen Ostfriesland noch als Nomaden und jagten Mammuts und Rentiere. Ein Römerlager stellt uns die Frage, wie weit die Römer vor 2000 Jahren in den Norden zogen, um gegen die Germanen zu kämpfen. Ein großes Diorama einer mittelalterlichen Burg zeigt die Welt der Ritter und gleich nebenan ist zu sehen, wie Handwerker im Mittelalter arbeiteten. Aber auch Mönche und die Versammlung der „Freien Friesen“ fehlen nicht in der Ausstellung. Ein ganz besonderes Highlight ist das Diorama mit einer Fürstenhochzeit vor einer Nachbildung des Auricher Schlosses. Hier gibt es viel zu entdeckten: eine prächtig geschmückte Festtafel und viele Gäste, die in den barocken Gartenanlagen wandeln. Schließlich führt uns die Zeitreise bis ins 19. Jahrhundert. Eine lebendige und pulsierende Westernstadt steht auch dafür, dass viele Ostfriesen ihre Heimat verließen, um in Übersee ihr Glück zu suchen. Doch auch in den heimischen Gefilden pulsierte um 1900 das Leben. Davon erzählt ein langes Diorama des Marktplatzes mit historischer Kirmes und Hengstkrönung. Weitere beliebte und fantastische PLAYMOBIL-Welten laden zum Entdecken und Staunen ein: Meerjungfrauen, Arche Noah und Dinosaurier reihen sich neben bekannten Märchen und Asterix & Obelix. Nutzen Sie die Rabatt-Aktion: Wenn im Zeitraum vom 21.06. bis 01.11.2026 das Eintrittsticket / der Kassenbon der zuerst besuchten Ausstellung vorgelegt wird, wird eine Ermäßigung von 20% auf den jeweiligen Eintrittspreis der anderen Ausstellung gewährt. Playmobil-Ausstellungen im EEZ und Historischen Museum Aurich
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In der Stadt Aurich ist das erste Spendenprojekt über die Klima-Taler-App erfolgreich umgesetzt worden: Gemeinsam mit dem Auricher Unternehmen ENERCON und dem Startup Artenglück wurden auf dem Schulhof der IGS Aurich vier Blühinseln angelegt. Finanziert wurde das Projekt über die neue Spendenfunktion der App, in der Nutzerinnen und Nutzer ihre gesammelten Klima-Taler für gemeinnützige Vorhaben einsetzen können. Ursprünglich war vorgesehen, die benötigten 8.000 Klima-Taler bis Ende des Jahres zu sammeln. Tatsächlich wurde das Ziel jedoch schon nach kurzer Zeit erreicht. Dadurch konnte das Projekt bereits in der vergangenen Woche realisiert werden. Die neuen Blühflächen schaffen künftig Nahrung und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und weitere Insekten. Zugleich machen sie das Thema Biodiversität für die Schülerinnen und Schüler der IGS Aurich unmittelbar erfahrbar. Initiator des Projekts ist ENERCON. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ostfriesland hatte das Spendenprojekt in der Klima-Taler-App eingebracht. Umgesetzt wurde es gemeinsam mit Artenglück, einem Startup, das bundesweit Naturschutzmaßnahmen wie Blühflächen, Aufforstungen und Moorrenaturierungen realisiert. „Bei ENERCON denken wir Nachhaltigkeit nicht nur in globalen Maßstäben, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der Klima-Taler-Community umsetzen konnten. Dass die benötigten Klima-Taler so schnell gesammelt wurden, hat uns positiv überrascht und zeigt, wie engagiert die Menschen in Aurich sind. Besonders wichtig ist uns, dass junge Menschen durch die Blühinseln einen direkten Bezug zu Artenvielfalt und Naturschutz bekommen“, erklärt Christin Romberg, Projektbeauftragte der Firma ENERCON. Die Klima-Taler-App kann in Aurich seit Dezember 2025 genutzt werden. Bürgerinnen und Bürger sammeln darüber Klima-Taler, wenn sie sich klimafreundlich fortbewegen, etwa zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Diese können gegen Online-Angebote oder Rabatte bei teilnehmenden Händlern vor Ort sowie deutschlandweit eingelöst werden. Mit der neuen Kategorie „Spenden“ unter dem Menüpunkt „Angebote“ ist nun auch möglich, die gesammelten Klima-Taler für gemeinnützige Projekte einzusetzen. „Der schnelle Erfolg des ersten Spendenprojekts ist ein starkes Signal für das Interesse und die Beteiligung in Aurich.“, sagt Deike Neumann, Klimaschutzmanagerin der Stadt Aurich. „Gleichzeitig wünsche ich mir, dass künftig noch mehr Angebote in der Klima-Taler-App entstehen.“ Die bestehenden Angebote werden bereits gut angenommen. Zuletzt konnten unter anderem das Kaufhaus am ZOB und das Jugendzentrum als Partner für die App gewonnen werden. Mit der neuen Spendenfunktion soll das Angebot nun weiter ausgebaut werden. Interessierte Einzelhändler, Gastronomen und Unternehmen können sich an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Aurich wenden, wenn sie ein eigenes Angebot einstellen oder ein Spendenprojekt initiieren möchten. Foto: Stadt Aurich Erstes Klima-Taler-Spendenprojekt in Aurich umgesetzt
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