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Mammobil macht Station am Auricher Rathaus

Alle zwei Jahre macht das Mammobil zur Brustkrebsfrüherkennung Station in Aurich – in diesem Jahr erstmals direkt am Rathaus. Zu diesem Anlass trafen sich am Montag der Bürgermeister Herr Feddermann, die Gleichstellungsbeauftragte Frau Eggers und die Ratsfrauen mit dem programmverantwortlichen Arzt Dr. Kaup mit seiner Mitarbeiterin Frau Kampen-Neumann vom Mammographie Screening Niedersachsen-Nordwest am Mammobil.  

Seit dem 19. Januar steht das Mammobil für ca. 4 Wochen am Rathaus Aurich bereit. In diesem Zeitraum können anspruchsberechtigten Frauen zwischen 50 und 75 Jahren das Angebot der Brustkrebsfrüherkennung wahrnehmen. Die Ratsfrauen hatten sich in den vergangenen Jahren aktiv für die Anhebung der Altersgrenze eingesetzt und freuen sich sehr, dass in Aurich für die über 8000 anspruchsberechtigten Frauen die Früherkennung sowohl in der radiologischen Praxis neben dem Krankenhaus als auch im Mammobil angeboten werden kann. 

Chance zur Früherkennung nutzen: 
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine von 8 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Nach Angaben des Zentrums für Krebsregisterdaten (Stand 2020) erkranken jährlich ca. 70.500 Frauen in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken steigt mit dem Alter. Über 18.000 Frauen sterben jährlich daran. Eine regelmäßige Teilnahme am Mammographie Screening verhindert zwar nicht die Entstehung von Brustkrebs, aber sie erhöht die Chance, diesen in einem frühen Stadium zu entdecken, in dem der Tumor noch klein ist und die Lymphknoten noch nicht befallen hat. Eine frühe Diagnose ist für eine erfolgreiche Behandlung lebenswichtig. 
 
Kostenlose Methode mit besonderen Qualitätsstandards: 
Das Mammographie Screening ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen zwischen 50 und 75 Jahren ohne Symptome. Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Diese bildgebende Methode eignet sich zur Brustkrebsfrüherkennung, weil sie schon sehr kleine, nicht tastbare Tumore sichtbar machen kann. Das Screening ist für gesetzlich krankenversicherte Frauen kostenfrei und wird von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung getragen. Doch auch privatversicherte Frauen haben Anspruch. Das Mammographie Screening Programm zeichnet sich durch besondere Qualitätsstandards aus. Sowohl an die medizinischen Geräte als auch an das medizinische Personal werden hohe Anforderungen nach den Europäischen Richtlinien gestellt. "Alle Mammographien werden von erfahrenem medizinischen Personal durchgeführt und grundsätzlich von 2 Fachärzten unabhängig voneinander befundet. Auffällige Befunde werden in einem Fachärzte Team besprochen, sodass es keine ärztlichen Einzelentscheidungen gibt", berichten die programmverantwortlichen Ärzte, Frau Dr. Anna Vehn, Frau Dr. Mareike Demmer und Herr Dr. Moritz Kaup vom Mammographie Screening Niedersachsen-Nordwest.

Terminvorschläge online oder telefonisch ändern: 
Mit der Einladung zur Mammographie erfolgt ein Terminvorschlag. Wenn der Termin nicht passt, kann dieser telefonisch bei der zentralen Stelle in Bremen unter 0421 - 36 11 6800 geändert werden. Zudem gibt es die Möglichkeit der Online-Terminierung unter: niedersachsen.mammotermin.de 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.mammascreening-nordwest.de oder www.mammographie-screening-nordwest.de