Maßnahmen für den Radverkehr

Was passiert im Radverkehr in Aurich? Auf dieser Plattform wollen wir zukünftig in unregelmäßigen Abständen Neuerungen im Radverkehr darstellen:

Neubau Radweg Zum Haxtumerfeld

Der neue Radweg entlang der Straße "Zum Haxtumerfeld" ist der Lückenschluss vom Ems-Jade-Kanal bis zum bestehenden Radweg in Richtung Kirchdorf (Anbindung an den Ortskern Haxtum).

Es wurde darauf geachtet, dass der Radweg hinter den Baumreihen und Gräben verläuft. Des Weiteren wurden Rampensteine in Zufahrten verwendet, die den Fahrkomfort für die Radfahrer erhöhen, da das Absenken des Radweges entfallen kann.

Dieser Radweg dient auch der Schulwegsicherung zur Grundschule Upstalsboom.
 

Ems-Jade-Kanal Wanderweg in Teilabschnitten erneuert

Von der Straße „Zum Kanal“ bis zum „Kippweg“ in 26605 Aurich ist der Geh-Radweg bis Juni 2023 in zwei Abschnitten mit einer Breite von 2,00 Metern in Ortbeton ausgebaut worden.

Durch den Ausbau wird der Fahrkomfort durch eine ebene Fläche mit sehr wenig Rollwiderstand erhöht. Daraus ergeben sich weitere Vorteile wie hohe Stabilität, Dauerhaftigkeit verbunden mit sehr guter Wirtschaftlichkeit. Damit gewinnt der überregionale Wanderweg von Emden nach Wilhelmshaven noch mehr an Bedeutung für Fußgänger und Radfahrer.

Der letzte Bauabschnitt folgt in 2024.

Popenser Straße

Der Abschnitt von der "Dwarsglupe" bis zum Kreisverkehr der "Popenser Straße" ist komplett neu gestaltet worden. Dazu gehört ein Schutzstreifen für Radfahrer auf der Straße. Die Breite beträgt 1,50 Meter. Der Schutzstreifen erhöht die objektive Sicherheit durch gute Sichtbeziehungen an den Knotenpunkten und Grundstückszufahrten.

Es wird noch eine Trennung zum Fußverkehr hergestellt.

Die Querung des Ostfrieslandwanderweges ist durch eine bauliche Erhöhung hervorgehoben und gegenüber dem motorisierten Verkehr bevorrechtigt.

 

Umgestaltung Popenser Straße/Leerer Landstraße/ Kreuzstraße

Für den Radverkehr ist eine Kurvenaufweitung in Höhe Ecke "Popenser Straße" und "Leerer Landstraße" vorgenommen worden.

Die Nebenanlagen wurden umgestaltet, um eine bessere Führung in die "Kreuzstraße" zu erreichen.

 

Ausbau Sandhorster Allee (Moltkebahn)

Die Baumallee an der "Sandhorster Straße" ist ein Naturdenkmal und konnte von Radfahrern nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Daher wurde der vorhandene Radweg (ausgebaute Breite ca. 1,10 Meter) mit einer wassergebundenen Wegedecke in einer Länge von ca. 635 Metern in einer Breite von 2,50 Metern ausgebaut.

Die wassergebundene Wegedecke ist wasserdurchlässig und somit gut geeignet für eine Baumallee als Radweg.

 

Verbreiterung Ostfrieslandwanderweg

Der Ostfrieslandwanderweg ist eine wichtige Radverkehrsroute für den Alltagsradverkehr.

Zwei Teilabschnitte wurden auf 3,00 Meter ausgebaut. Nun ist ein Begegnungsverkehr sowohl von Radfahrern mit Fußgängern oder mit anderen Radfahrern problemlos möglich.

Damit hat die Stadt Aurich einen Beitrag zur Aufwertung der überregionalen, touristischen Radverkehrsroute geleistet.

 

Aufbereitung Engeweg

Der "Engeweg" ist die Verbindung vom "Grünen Weg" zur "Westerfelder Straße".

Dieser Verbindungsweg bietet die Möglichkeit, naturnah mit dem Fahrrad oder als Fußgänger an den Fuß- und Radweg „Zum Haxtumerfeld“ zu gelangen.

Die Stadt Aurich hat wieder eine feste Führung für den Rad- und Fußverkehr mit Reparaturasphalt hergestellt.

Der Seitenbereich wurde gesäubert und mit Schotter aufgefüllt.

 

Eickebuscher Weg/Ostfrieslandwanderweg

Im Stadtgebiet wurde ein weiterer Abschnitt des Ostfrieslandwanderweges neu gepflastert und in dem Zuge auf die neue Regelbreite von 3,00 m ausgebaut. Der Abschnitt befindet sich zwischen „Hoheberger Weg“ und „Eickebuscher Weg“ und kennzeichnet sich durch eine Gesamtlänge von rd. 80 m. Im Rahmen der Bautätigkeiten wurde zudem die Querungsstelle des Ostfrieslandwanderweges mit dem „Eickebuscher Weg“ verkehrssicher umgebaut. Zusammengefasst wurde die Fahrbahn des „Eickebuscher Weges“ im Querungsbereich eingeengt, die Fahrbahn aufgepflasert und das rote Pflaster des Ostfrieslandwanderweges durchgezogen.

Brücke am Schlichtmoorweg

Die bisherige Fuß- und Radwegbrücke über das „Langefelder Tief“ im Auricher Ortsteil Middels wurde durch ein Ersatzbauwerk erneuert. Die Holzbrücke aus dem Jahr 1994 mit einer Spannweite von 10 m wurde im Rahmen der Brückenprüfung nicht mehr als verkehrssicher bewertet und musste folglich für sämtliche Nutzer gesperrt werden.

Für die neue Fertigteilbrücke aus Stahl wurden zunächst erstmalig Widerlager hergestellt, ehe die Fertigteile in der Örtlichkeit montiert werden konnten. Im Dezember 2023 konnte die Brücke im Beisein des Ortsrates freigegeben werden.

Die Baukosten belaufen sich auf 170.000,- €.

Egelser Straße

Der kombinierte Geh- und Radweg an der "Egelser Straße" wurde auf einer Länge von rd. 860 m mit roten Betonsteinen neu gepflastert. Im Rahmen der neuen Pflasterung konnte auch eine Verbreiterung der Nebenanlage auf rd. 3,25 m erfolgen. Der betreffende Abschnitt beginnt bei der städtischen Straße „Zum Fernsehturm“ und endet bei der Wohnstraße „Strodeweg“ auf Höhe der "Molkerei Rücker".

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurden erstmalig Furten in den anschließenden Wohnstraßen hergestellt. Infolge dieser Maßnahme kann dem Fuß- und Radverkehr künftig eine qualitativ gute Streckenverbindung zwischen den Auricher Ortsteilen Egels/Wallinghausen und dem Auricher Stadtzentrum angeboten werden.

Die Bautätigkeiten endeten im März 2024 und rufen Kosten i. H. v. rd. 340.000,- € hervor, die zu rd. 75 % gefördert werden.

Festes Fahrradzählgerät

2023 hat die Stadt Aurich eine feste Radzählstelle an der „Fockenbollwerkstraße“ im Bereich der Ostertorkreuzung aufgebaut. Neben allgemeinen Informationen wie Datum und Uhrzeit wird die tägliche Anzahl an Fahrrädern wie auch die jährliche Gesamtzahl an Fahrrädern beidseitig digital angezeigt. Die Erfassung der Fahrräder erfolgt über Schleifen, die in der rot gepflasterten Wegefläche eingebaut sind.

Die Installation von Radzählstellen wird im Masterplan Radverkehr 2030 empfohlen, um u. a. den Radverkehr „sichtbar“ zu machen. Der ausgewählte Standort ist besonders geeignet, da er sich an einer sehr zentralen Radwegeroute (Fockenbollwerkstraße / Fischteichweg / Julianenburger Straße) befindet. Dementsprechend wird der gewählte Standort auch im Masterplan Radverkehr 2030 empfohlen.

Die Gesamtkosten für die Anlage belaufen sich auf rd. 25.000,- €.