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27. Auricher Frauenwochen

Die Veranstalterinnen der Auricher Frauenwochen

Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen stellt das aktuelle Programm der 27. Auricher Frauenwochen vor.

"Wer kümmert sich – Who cares?" Diese Frage steht im Mittelpunkt der Frauenwochen, die vom 28. Februar bis zum 28. März 2017 stattfinden. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen hat wieder einmal ein vielseitiges Programm zusammengestellt.

In diesem Jahr drehen sich viele Veranstaltungen um eine Arbeit, die sonst ein Schattendasein führt, oft übersehen und kaum wertgeschätzt wird: die Fürsorgearbeit. Diese findet sowohl unbezahlt im eigenen Haushalt und in der Familie als auch in der Berufsarbeit statt. Wer kümmert sich um die Familien, die Kinder, die alten Menschen, die Hilfebedürftigen? Wer räumt auf, putzt, kocht, kauft ein? Wie sieht es in den Berufen aus, deren Aufgabe es ist, sich um andere Menschen zu kümmern, andere zu versorgen? In diesen Berufen ist der Frauenanteil besonders hoch. Warum wählen junge Männer gerade diese Berufe nicht? Wie sieht die eigene Existenzsicherung in diesen Berufen aus und wie sind die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Bereits in der Eröffnungsveranstaltung am 28. Februar um 17.00 Uhr im Ratssaal durch Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst soll über die Zusammenhänge zwischen Beruf und Sorgearbeit, Verdienst und Wertschätzung diskutiert werden. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: "Was haben die verschiedenen Aspekte mit der Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun? Wie sehen die Weichenstellungen für eine fürsorgliche und geschlechtergerechte Gesellschaft aus?" Dabei sollen insbesondere Frauen zu Wort kommen, die selbst in diesen Berufen arbeiten. Sie werden darüber berichten, warum sie diese Ausbildung gewählt haben, wie sie den Berufsalltag erleben und wo sie an welche Grenzen stoßen.

Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, lädt ausdrücklich alle Auricher Bürgerinnen und Bürger zu der Eröffnung in den Ratssaal ein: "Wir würden uns freuen, wenn wir mit möglichst vielen Frauen ins Gespräch kommen, die sich über ihre Erfahrungen in den Fürsorgeberufen und der unbezahlten Haus- und Familienarbeit austauschen wollen. Unser Anliegen ist, zunächst die Fürsorgearbeit sichtbar zu machen, mehr Wertschätzung und Anerkennung dafür zu erhalten und sie letztendlich geschlechtergerecht zu verteilen. Das geht nur im Dialog miteinander."

Wie vielfältig die Aspekte von Fürsorge sind, zeigt das umfangreiche Programm, das alle Generationen anspricht. Es geht über die Berufsorientierung, den Wiedereinstieg in den Beruf, über Sport und Kulturveranstaltungen bis hin zu der Frage: Wie werden wir eigentlich zu der Frau, die wir sind? Begleitet werden die Frauenwochen auch in diesem Jahr wieder von einer Ausstellung, die vier Wochen lang im Rathaus zu sehen sein wird. Darin werden unterschiedliche Berufsbilder vorgestellt, die um die Angebote der mehr als 30 Veranstalterinnen ergänzt werden. Die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen, Angelika Heinich, betont das generationenübergreifende Angebot: "Wir bieten ein Programm für alle Generationen. Wir möchten junge Mädchen und Frauen ansprechen, die sich in der Phase der Berufswahl befinden. Wir laden sie herzlich ein, auch mit ihren Müttern gemeinsam zu den Veranstaltungen zu kommen. So kann ein Dialog unter den Generationen stattfinden und wertvolles Erfahrungswissen weitergegeben werden."

Das Programmheft liegt im Rathaus und in vielen Auricher Institutionen und Geschäften aus. Sie finden es auch im Internet unter www.auricherfrauen.de oder hier:

-> Programmheft Frauenwochen 2017

Frei leben - ohne Gewalt

Am 25. November 2016 werden bundesweit anlässlich des "Internationalen Tages NEIN zu Gewalt an Frauen" vor den Rathäusern die Fahnen von Terre des Femmes "frei leben - ohne Gewalt" gehisst. So auch in den Kommunen des Landkreises Aurich. Wie bereits in den Vorjahren macht ein Aktionsbündnis, bestehend aus der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragter, dem Frauenhaus, der Polizei, der Opferhilfe und anderen Gruppen, wieder mobil und verteilt Notfallkarten und weitere Informationen. Die roten Notfallkarten waren bereits in den letzten Jahren sehr begehrt. Sie enthalten wertvolle Tipps und eine Aufstellung der regionalen Hilfeeinrichtungen. Hier finden Frauen, Kinder, aber auch Männer Institutionen, die ein offenes Ohr für ihre Fragen haben. 

Das Thema Gewalt ist auch in vielen Familien in Aurich gegenwärtig. Häufig enden diese familiären Übergriffe in einer Katastrophe, wie in den letzten bekannt gewordenen Fällen. Die Mehrzahl der Fälle ereignet sich jedoch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. Oft werden Anzeichen von anderen Familienangehörigen, Nachbarn, Freunden oder dem Hausarzt wahrgenommen. Aufgrund von Verunsicherungen wird das Problem verharmlost. Da jeder Fall und jede Familie verschieden ist, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten häuslicher Gewalt zu begegnen. Die örtlichen Beratungsstellen geben nützliche Informationen. 

Irene Pflüger, Frauenberatungsstelle bei Gewalt, sagt: "Im DRK Schutz- und Beratungszentrum erhalten jährlich ca. 700 Betroffene von häuslicher Gewalt Unterstützung. Es handelt sich hierbei um Schutz und Unterkunft im Frauen- und Kinderschutzhaus, um die ambulanten Beratungen der Frauenberatungsstelle und die Meldungen in der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS). Die Dunkelziffer ist hoch.

Auch andere Einrichtungen im Landkreis Aurich bieten Hilfe bei häuslicher Gewalt. Auf den Notfallkarten sind diese Einrichtungen mit Telefonnummern aufgelistet. Wichtig ist, dass Betroffene oder Angehörige mit einer dieser Fachstellen Kontakt aufnehmen. Dort können sie entweder direkt Hilfe bekommen oder werden an die passende Einrichtung weitervermittelt.

Je eher der Ausstieg aus dem Teufelskreis der häuslichen Gewalt gelingt, desto geringer sind die Risiken und Spätfolgen für die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen und ihre Kinder. Für Kinder ist es besonders wichtig, dass sie lernen, dass Gewalt in der Familie nicht akzeptabel ist. Andernfalls besteht die Gefahr der Weitergabe der vorgelebten Verhaltensmuster."

Die Botschaft des 25.11. lautet: "Gewaltfrei leben!" Das Auricher Aktionsbündnis macht deutlich, dass dies auch eine gesellschaftliche Aufgabe beinhaltet.

Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, sieht in der Gesetzesänderung des § 177 StGB in diesem Jahr einen Meilenstein zur Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung: "Frauen sind oft durch die überraschenden sexuellen Übergriffe in einer Schockstarre und nicht in der Lage, aktiven Widerstand zu leisten. Nun werden sexuelle Handlungen bereits dann als Straftat gewertet, wenn sich das Opfer "nur" verbal und nicht aktiv körperlich gewehrt hat. Nun gilt endlich: NEIN heißt NEIN. Frauen bestimmen selbst über ihren Körper und darüber, wer ihn anfassen darf. Nach dem neuen Gesetz wird jede nicht einverständliche sexuelle Handlung unter Strafe gestellt. Dafür haben viele Generationen von Frauen gekämpft!"

23. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen vom 06. bis 08.09.2015

Gleichstellungsarbeit 3.0

Für eine bessere Zukunft von Frauen und Männern

23. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Rostock erfolgreich zu Ende gegangen

 

-       Flüchtlingsfrauen brauchen besondere Unterstützung! 

-       Freigewordene Bundesmittel für Kitaausbau! 

-       Bessere Rahmenbedingungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte!

 

 
Diesen Forderungen  schließen sich die Gleichstellungsbeauftragten Frauke Jelden (Landkreises Aurich) und Birgit Ehring-Timm (Stadt Aurich) nach der Teilnahme an der 23. Bundeskonferenz der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Deutschlands in Rostock an. 

Gleichstellungspolitik 3.0 und Flüchtlingsfrauen: 

Frauen und Mädchen fliehen u. a., weil sie in vielen Ländern als Teil der Kriegsführung vergewaltigt werden. Auch auf der Flucht werden sie häufig  Opfer sexueller Gewalt. Sie brauchen in Deutschland besondere Hilfesysteme,  um die erlebten Traumata zu bewältigen. Sie brauchen Schutz vor Gewalt und vor sexuellen Übergriffen in Gemeinschaftsunterkünften und sie brauchen Bildungsangebote, die u.a. berücksichtigen, dass viele von ihnen nicht lesen und schreiben können. Und sie brauchen niedrigschwellige Angebote zur Gesundheitsversorgung.
 

Dazu sagte Bundesministerin Manuela Schwesig vor den mehr als 350 Gleichstellungsbeauftragten: „Ich schätze die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sehr. Ohne Sie wäre vieles nicht möglich. Aktuell ist die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen eine der größten Herausforderungen vor Ort. Besonders die Frauen und Kinder, die bei uns ankommen und Schutz suchen, sind durch Krieg und Gewalt schwer traumatisiert. Ich begrüße es sehr, dass Sie sich vor Ort dafür stark machen, dass auf die Bedürfnisse dieser Frauen so gut es geht Rücksicht genommen wird. 
 

Dazu gehört eine angemessene Unterbringung ebenso wie der Zugang zu speziellen Beratungsangeboten. Dies ist nur ein Beispiel, wie sehr Ihre Arbeit gebraucht wird. Sie unterstützen, wo Frauen ganz konkrete Hilfe suchen.“

Die Gleichstellungsbeauftragten fordern: Qualifiziertes Personal und Bundesmittel speziell für die Unterstützung von geflüchteten Frauen und Mädchen.

Gleichstellungspolitik 3.0 und Bundesfinanzminister:

Die freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld müssen in den Ausbau der Kindertagesstätten fließen. Es ist ein Unding, dass Wolfgang Schäuble damit Haushaltslöcher stopfen möchte. So sieht keine moderne Familienpolitik aus. Fehlende Kinderbetreuung führt dazu, dass vor allem Mütter beruflich zurückstecken. Die Folgen: Fachkräftemangel, schlecht bezahlte Minijobs, niedrige Renten, Altersarmut. Das kann nur durch mehr Kitaplätze und eine gerechtere Arbeitsteilung zwischen Männer und Frauen verhindert werden. Immer mehr Väter auch in meiner Kommune/ Kreis wollen weniger arbeiten, sie wollen mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, so Gleichstellungsbeauftragte Birgit Ehring-Timm. 

Unterstützung für diese Forderung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig:

„Es gibt mittlerweile viele Männer die als Väter sagen: Auch ich will Zeit mit meiner Familie verbringen, ich will nicht nur zum Gutenachtkuss zuhause sein. Ich möchte auch in Teilzeit gehen, Elternzeit nehmen.  Oft werden dafür Männer dafür noch schräg angeschaut. Deswegen sollten wir diese modernen Väter unterstützen. Wenn die Zeit für Familienaufgaben fairer verteilt ist, dann wird auch endlich die Arbeitszeit fairer verteilt. Dann kommen die Frauen aus der Mini-Teilzeitfalle und haben berufliche Perspektiven und bessere Einkommenschancen.“

Nur wenige Arbeitgeber auch in unserer Kommune /Kreis haben bisher auf die Forderung von Vätern einer besseren Vereinbarkeit reagiert und sehen immer noch lieber die Frauen in Eltern- und Teilzeit. Deshalb braucht es neue geschlechtergerechte Arbeitszeitmodelle, wie z.B. das der Familienzeit (30 Stunden pro Woche), das Bundesministerin Schwesig vorgeschlagen hat.

Dem schließen wir uns an: Wir brauchen ein Gesetz zur Familienarbeitszeit und den Ausbau der Kitaplätze auch in unserer Region mit den freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld.


Gleichstellungspolitik 3.0 = Verantwortung der Politik

Die Politik hat es immer noch nicht geschafft, Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes einzulösen „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“. Aber bei uns verdienen Frauen immer noch weniger als Männer. Frauen fehlen in Führungsetagen, im Kommunalparlamenten/Stadtrat und auf Bürgermeistersesseln. Mütter haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Väter. 

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9 % der Alleinerziehenden und ihre Kinder sind von Armut bedroht.  

Die Politik muss endlich für Geschlechtergerechtigkeit und eine gute Zukunft von Frauen und Männern sorgen.

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte brauchen mehr

Sie sollen die ganze Palette der gesamtgesellschaftlich wichtigen gleichstellungspolitischen Themen abdecken, dabei fachlich immer auf dem neuesten Stand sein und nachhaltig dafür sorgen, dass Gleichberechtigung vor Ort umgesetzt wird. Das Profil der Arbeit einer Gleichstellungsbeauftragten entspricht dem einer Managerin und damit einer Führungsposition!  

Doch die Eingruppierung und damit die Bezahlung sind vergleichsweise schlecht. Meist haben sie kein Personal und ein nur geringes Budget. Geld für Fortbildungen oder Dienstreisen ist knapp. Aber! Mit ihrer Arbeit fördern sie eine gleichberechtigte Gesellschaft. Dadurch erhöht sich auch der wirtschaftliche Erfolg für Alle!

Dazu Manuela Schwesig:

„Ich ärgere mich oft, dass die Arbeit die vor Ort die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten machen, gar nicht so wertgeschätzt wird, wie es eigentlich sein müsste. Ob eine Frau gute berufliche Chancen hat, ob die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer gut geht, ob genug Frauenhäuser und Beratungsangebote da sind, das entscheidet sich vor Ort. Und wenn wir nicht diese taffen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hätten, dann hätten wir viel weniger und eigentlich bräuchten wir sogar noch mehr und das ist natürlich meine Aufgabe diese Arbeit zu unterstützen.“

Die Gleichstellungsbeauftragen Frauke Jelden und Birgit Ehring-Timm wünschen sich: Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Ausstattung in den Kommunen/Kreisen müssen für die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros verbessert werden! 

 

Frauke Jelden

Landkreis Aurich

Gleichstellungsbeauftragte

Fischteichweg 7- 13

26603 Aurich

Tel.: 04941 / 16-1660

Fax: 04941 / 16-1669

Mail: frauke.jelden@landkreis-aurich.de

 

Birgit Ehring-Timm

Stadt Aurich (Ostfriesland)

Gleichstellungsbeauftragte

Bgm.-Hippen-Platz 1
26603 Aurich

Tel.: 0 49 41 - 12 19 00
Fax: 0 49 41 - 12  55 19 00
Mail: ehring-timm@stadt.aurich.de


 

 

 

 

 

Die Teilnehmerinnen der 23. Bundeskonferenz mit Ministerin Manuela Schwesig

Informationen zur Brustgesundheit

Frauen sind heute auf vielfältige Arten gefordert für ihre Gesundheit zu sorgen. Die Brust steht dabei oft im Mittelpunkt, sie steht für jugendliche Schönheit und Weiblichkeit. Gleichzeitig besteht eine weit verbreitete Angst vor Brustkrebs. Durch die Medien haben wir erfahren, dass Angela Joli sich vorsorglich ihre Brüste abnehmen ließ, um eine Krebserkrankung zu vermeiden. Viele Frauen sind verunsichert. Sie sind im Familien- und Freundeskreis mit Brustkrebsdiagnosen konfrontiert und jede Frau muss sich immer mal wieder mit der Frage auseinandersetzen, welches die richtige Vorsorge für sie ist. Oft schwanken Frauen zwischen der Angst vor einer Brustkrebsdiagnose, der Ablehnung gegenüber belastenden Untersuchungen und dem Anspruch alle Erwartungen erfüllen zu wollen, um nicht nachlässig mit der eigenen Gesundheit umzugehen.

Die Präventionsmöglichkeiten sind vielfältig und jede Frau steht vor der Herausforderung, eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Gesundheitsstrategie zu entwickeln, die sich an ihrer individuellen aktuellen Situation und Möglichkeiten orientiert. Dazu gibt es vielfältige Informationsangebote, die auch in gedruckter Form im Rathaus ausliegen oder über die Gleichstellungsbeauftragte zu beziehen sind.

 

 

Offener Brief des Arbeitskreises Frauengesundheit

Der Arbeitskreis Frauengesundheit hat anlässlich des Internationalen Frauentages 2015 einen offenen Brief an die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Referenzzentren für das Mammographie-Screening, die Fachgesellschaften: Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Radiologie (AGR), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS), den Berufsverband der Frauenärzte, den GKV-Spitzenverband und verantwortliche Behörden zum Thema "Mammographie-Screening" veröffentlicht. Diesen können Sie hier nachlesen:

-> Offener Brief des Arbeitskreises Frauengesundheit

Internationaler Frauentag

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Bereits seit 1912 gehen Frauen weltweit am 8. März für Gleichberechtigung auf die Straße. 

Frauen fordern:

- Eigenständige soziale Sicherung für Frauen

- Geschlechtergerechte Bezahlung

- Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer

- Erwerbs- und Sorgearbeit neu verteilen

- Familiengerechte Arbeitszeiten

- Gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Hausarbeit und Kindererziehung

- Kinderbetreuung in allen Altersgruppen

- 50 % der Führungspositionen und Positionen in der Politik für Frauen

- Gewaltfreies, gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aller Kulturen

Die Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen zum Internationalen Frauentag 2016 können Sie hier nachlesen!

In der Stadt Aurich finden am 8. März 2016 zwei Veranstaltungen zum Internationen Frauentag statt:

Um 11.00 Uhr verteilen die Auricher Ratsfrauen Rosen auf dem Marktplatz. Mehr erfahren
Um 19.30 Uhr findet im Historischen Museum ein Vortrag über die Frauenrechtlerin Helene Lange statt. Mehr erfahren

26. Auricher Frauenwochen

In der Zeit vom 23. Februar bis zum 19. März 2016 finden die 26. Auricher Frauenwochen statt. Es wird wieder ein vielseitiges Programm angeboten. 

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema "Gesundheit". Gesundheit ist ein Schlüssel zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Die Belastungen des Spannungsfeldes von Beruf und Familie zeigen ihre Auswirkungen durch die Zunahme an psychischen Störungen, insbesondere bei Frauen, die die Hauptlast dieser Verantwortung tragen. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Rollenerwartungen wird den Fragen nachgegangen, was uns krank macht, was uns gesund hält, was die Rolle als Frau dazu beiträgt sowie welche Erwartungen und Anforderungen gesundheitsförderlich oder gesundheitsschädigend sind.

Während der Frauenwochen wird die Ausstellung zum Thema "Arbeit - Gesundheit - Genderstress?!" im Auricher Rathaus zu sehen sein. 

Die Veranstaltungen der diesjährigen Frauenwochen können Sie dem Programmheft entnehmen:

-> Programmheft Auricher Frauenwochen 2016 [PDF]

Weitere Informationen auch unter www.auricherfrauen.de
 

 

 

Auricher Frauenwochen

In der Zeit vom 24. Februar bis zum 22. März 2015 finden bereits zum 25. Mal die Auricher Frauenwochen statt. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen hat ein buntes und vielseitiges Programm entwickelt. 

Während der Frauenwochen wird die Ausstellung "Vision 2027" im Auricher Rathaus zu sehen sein. Gleichzeitig werden aktuelle Themen präsentiert.  

Das Programm der 25. Auricher Frauenwochen können Sie hier nachlesen:

-> Programm 25. Auricher Frauenwochen

Weitere Informationen zu den Auricher Frauenwochen finden Sie auf www.auricherfrauen.de!