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Eröffnung der Auricher Frauenwochen

100 Jahre Frauenwahlrecht und starke Frauen in Aurich stehen im Mittelpunkt der Eröffnungsveranstaltung der 28. Auricher Frauenwochen am Dienstag, den 20. Februar 2018 um 17.00 Uhr im Auricher Rathaus durch Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst. Eingeladen sind alle, die engagierte Frauen in Aurich kennenlernen möchten, sich für ein geschlechtergerechtes Aurich interessieren oder ihre eigenen Ideen einbringen möchten.

„In der gemeinsamen Auftaktveranstaltung mit der Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen und den Ratsfrauen werden wir zeigen, dass es sehr viele starke Frauen in Aurich gibt. Gleichzeitig möchten wir über die aktuellen Herausforderungen sprechen und unsere Unterstützungsnetzwerke aufzeigen“, so Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich. Mutige Frauen haben das Frauenwahlrecht erstritten, das für uns heute selbstverständlich ist. Außerdem haben Frauen dafür gekämpft, dass im Artikel 3 des Grundgesetzes steht „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“

Die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ kann während der Frauenwochen in der Zeit vom 20. Februar bis zum 17. März 2018 im Auricher Rathaus besichtigt werden. Dort sind auch die vielfältigen Angebote der Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen zu sehen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.auricherfrauen.de abrufbar.

 

 

 

Initiative für einen neuen Feiertag in Niedersachsen

Die Niedersächsische Landesregierung möchte im ersten Halbjahr 2018 die Entscheidung darüber treffen, ob Niedersachsen einen zusätzlichen Feiertag erhält. Die Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) begrüßt die Initiative des Zentrums für Frauengeschichte in Oldenburg, den 8. März als Feiertag zu wählen und wirbt für ein breites Bündnis von Unterstützerinnen und Unterstützern.

Gleichstellung braucht starke Netzwerke! Seien Sie dabei machen Sie mit! Machen auch Sie sich stark für ein fortschrittliches, geschlechtergerechtes Niedersachsen. Aktivieren Sie auch Ihre Netzwerke und unterstützen Sie diese Initiative!

Die Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauen- und Gleichstellungsbüros Niedersachsen (lag) zu der aktuellen Debatte um einen zusätzlichen Feiertag in Niedersachsen können Sie hier nachlesen:

-> Zur Pressemitteilung

 

 

 

 

 

Zwölf bedeutende Persönlichkeiten – ein „Lebendiger Frauenkalender“

 

„Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“ wirbt für kulturtouristische Veranstaltungen 2018 

AURICH – Die Badefrau Altje Gerrels Dorenbusch aus Norderney, die Heimatschriftstellerin Marie Ulfers aus Carolinensiel, die friesische Häuptlingstochter Maria von Jever und die Pastorenfrau Menna Steen aus Weener – das sind vier von zwölf Frauen der ostfriesischen Halbinsel, deren Kurzbiografien jetzt in einem „Lebendigen Frauenkalender“ erschienen sind. Herausgegeben hat diesen Kalender die „Modellregion FrauenLeben in Ostfriesland“. Am Donnerstag präsentierten die am Netzwerk beteiligten Frauen ihr kulturtouristisch ausgerichtetes Produkt im Familienzentrum Aurich.

Die Überlegungen zu dieser ungewöhnlichen Publikation seien bei den regelmäßigen Treffen gewachsen, berichteten Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, und Ideengeberin Katrin Rodrian von der Ostfriesischen Landschaft. Ziel der Modellregion „FrauenLeben in Ostfriesland“ sei es, das Thema in der Region kulturell, wissenschaftlich, didaktisch und touristisch einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Mit dem Kalender, der in einer Auflage von 15.000 Exemplaren in Ostfriesland sowie dem angrenzenden Friesland und Ammerland verteilt wird, werde dieses Ziel praktisch umgesetzt. Neben den informativen Kurzbiografien der zwölf Frauen informiert der übersichtlich gestaltete Falt-Kalender über zahlreiche Veranstaltungen des kommenden Jahres, weshalb von einem „lebendigen“ Frauenkalender gesprochen werden könne. Die Formate seien ebenso vielfältig wie kreativ und für jede vorgestellte Persönlichkeit angemessen, erläuterten Okka Fekken (Emden) und Elke Kirsten (Norden) das Prinzip. Jeden Monat steht eine Frau mit ihrer Lebensgeschichte im Mittelpunkt. Darüber hinaus informiert der Kalender über eine Fülle von Veranstaltungen und enthält diverse Kontakt-Adressen.

Für die Erstausgabe des Frauenkalenders wurden folgende Persönlichkeiten ausgewählt: Dr. Hermine Heusler-Edenhuizen (*16.03.1872, Pewsum  † 6.11.1955, Berlin), Maria von Jever (*5.9.1500, Jever  † 20.2.1575, Jever), Dr. Hedi Flitz – Wilhelmshaven (*22.2.1900, Bad Ems  † 19.10.1994, Kassel), Antje Brons, geb. Cremer ten Doornkaat (*23.11.1810, Norden † 2.4.1902, Emden), Marie Ulfers – Carolinensiel (*30.10.1888, Carolinensiel  † 9.8.1960, Aurich), Ingrid Buck (*12.12.1913, Aurich  † 15.5.1996, Aurich), Altje Gerrels Dorenbusch (*15.02.1829, Norderney  † 28.08.1914, Norderney), Wilhelmine Siefkes (*4.1.1890, Leer  † 28.8.1984, Leer), Martha Köppen-Bode – Warsingsfehn (*10.11.1866, Aurich-Oldendorf  † 3.6.1958, Loga), Recha Freier, geb. Schweitzer – Norden (*29.10.1892, Norden  † 2.4.1984, Jerusalem), Cäcilie, Großherzogin von Oldenburg – Rastede (*22.6.1807, Stockholm   † 27.1.1844, Oldenburg), Menna Steen, geb. Hensmann – Weener (*12.08.1907, Critzum † 9.9.1990, Stapelmoor).

Ob es nun die „Grande Dame der plattdeutschen Literatur“, Wilhelmine Siefkes, die Politikerin Dr. Hedi Flitz aus Wilhelmshaven oder die Kirchenhistorikerin Antje Brons aus Emden ist – jeder  Lebenslauf sei ein wunderbares Beispiel, wie Frauen sich in der Vergangenheit trotz oft widriger Umstände entwickelt hätten, teilweise sogar aus dem üblichen Gesellschaftssystem ausgebrochen seien, erklärten die Herausgeberinnen. Die Frauen stünden exemplarisch dafür, wie sie sich auf ihre ganz eigene Weise für die Region und für Frauen verdient gemacht haben. Vor diesem Hintergrundwissen, übten sie zur ihrer Zeit, aber auch heute noch eine Vorbildfunktion aus.

Die Frauenkalender liegen aus in vielen öffentlichen Einrichtungen, Volkshochschulen, Touristikbüros, im Europahaus und der Ostfriesischen Landschaft. Informieren können sich Interessierte auch im Internet unter: www.emden.de/kultur/frauenort-emden/frauenleben-in-ostfriesland oder http://teetied-ostfriesland.de/allgemein/frauenleben-in-ostfriesland/. Übrigens, Männer sind zu den Veranstaltungen ausdrücklich erwünscht.

Die Modellregion „FrauenLeben in Ostfriesland“ wurde 2014 in Aurich als Runder Tisch gegründet und besteht aus den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten der Region sowie Vertreterinnen des Historischen Museums Aurich, des Europahauses Aurich, der Hochschule Emden-Leer und der Ostfriesischen Landschaft.

Veranstaltungen des lebendigen FrauenKalenders 2018:

Januar 2018:
Dr. Hermine Heusler-Edenhuizen - Pewsum

Veranstaltung: 17.01.2018, 18:30 Uhr „Du musst es wagen“ - Dr. Hermine Heusler-Edenhuizen, alias Kriso ten Doornkaat Koolman, erzählt aus ihren Lebenserinnerungen. Musikalisch wird das Erzähltheater umrahmt von Christine Schmidt-de Vries (Gesang) und Mattis Reinders am Piano. Manningaburg Pewsum, Drostenplatz, 26736 Krummhörn. Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Kunstausstellung „Starke Frauen, die uns inspirieren“ - Bilder und Objekte der Kunstgruppen der LAK von und über starke Frauen. Rathaus Pewsum, Rathausstübchen, Rathausstr. 1, 26736 Krummhörn-Pewsum. Termine werden noch bekannt gegeben.

Kontakt: Hannelore Jürgler, Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Krummhörn, Rathausstraße 2, 26736 Krummhörn-Pewsum, Tel. 04923 - 91 61 58, juergler@krummhoern.de, www.krummhoern.de

 


Februar 2018:

Maria von Jever
Veranstaltung: Salon im Schloss: „Maria hat die Hosen an“.

Wissenswertes, Lustiges und Ansprechendes über die „Hose der Frauen“ ist an diesem Abend Thema. Prof. Dr. Antje Sander gibt eine kulturhistorische Einführung, weitere Informationen über die Hose als Befreiung der Frauen werden aufgezeigt.

20.02.2018, 20:00 Uhr, Schlossmuseum Jever, Steinsaal, Schlossplatz, 26441 Jever, Eintritt: 3 €

Kontakt: Elke Rohlfs-Jacob, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Friesland, Tel.: 04461 - 9 19 61 61,

e.rohlfs-jacob@friesland.de, www.maria-von-Jever.de

 


März 2018:
Dr. Hedi Flitz - Wilhelmshaven
Veranstaltung: Erzählcafé zu Dr. Hedi Flitz
19.03.2018, 15:00 bis 17:00 Uhr
Familienzentrum Ost, Heppenser Str. 28, 26384 Wilhelmshaven
Kontakt und Anmeldung unter: Ellen Seehausen, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Wilhelmhaven,
Tel.: 04421 - 16-15 18, ellen.seehausen@wilhelmshaven.de, www.wilhelmshaven.de

 


April 2018:

Antje Brons, geb. Cremer ten Doornkaat – Emden

Veranstaltung: 07.04.2018 Tagesexkursion „Hest Tîd - kumst mit na Emden?“ - Ein Frauenweg zur Zeit des 19. Jahrhunderts von Norden nach Emden.

9:00 Uhr ab: Johannes a Lasco Bibliothek, Kirchstr. 22, 26721 Emden

und

08.04.2018, 10:00 Uhr, Gedenkgottesdienst für die Kirchenhistorikerin

Mennonitengemeinde zu Emden, Brückstraße 74, 26721 Emden

Kontakt und Anmeldung unter: Okka Fekken, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Emden, Tel.: 04921 - 87 12 99, Fekken@emden.de, www.emden.de


Mai 2018:

Marie Ulfers - Carolinensiel

Veranstaltung: „Tee bei Marie“, Wandel-Lesung im Kapitänshaus aus Marie Ulfers‘ Roman „Windiger Siel“ mit Tee, Einführung in die Sonderausstellung „Carolinensiel – Das Tor zur Welt“ in der Alten Pastorei.

Freitag, 25. Mai 2018, 19:00 Uhr

Deutsches Sielhafenmuseum Carolinensiel, Alte Pastorei, Pumphusen 3, Kapitänshaus, Am Hafen Ost 3, 26409 Wittmund-Carolinensiel, Tel.: 04464 - 8 69 30, info@dshm.de, www.dshm.de

Kontakt: Karin Garlichs, Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Wittmund, Tel: 04462/861135, karin.garlichs@lk.wittmund.dewww.landkreis-wittmund.de

 


Juni 2018:

Ingrid Buck - Aurich

Veranstaltung: Ingrid Buck - Ostfrieslands erste und einzige Landschaftsrätin 

08.06.2018, 17:00 Uhr Historisches Museum Aurich.

Historisches Museum Aurich, Burgstraße 25, 26603 Aurich, Tel.: 04941 - 12 36 00, hist-museum@stadt.aurich.de, www.museum-aurich.de

 


Juli 2018:

Altje Gerrels Dorenbusch - Norderney

Veranstaltung: Führung: „Verbotener Weg für Herren“ – Badesitten und Strandleben im Seebad Norderney. 

Montag, 09.07.2018, 20:00 Uhr

Museum Nordseeheilbad Norderney

Vortrag: „Badezeit auf Norderney“ – Bildervortrag zur Entwicklung des Seebades Norderney, zu Badeleben und Badesitten.

Mittwoch, 18. 07.2018, 20:00 Uhr, Museum Nordseeheilbad Norderney

Museum Nordseeheilbad Norderney, Am Weststrand 11, 26548 Norderney, Tel.: 04932 - 93 54 22, info@museum-norderney.de, www.museum-norderney.de

Kontakt: Annette Strecker, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Norderney, Tel.: 04932 - 92 02 65, annette.strecker@norderney.de, www.norderney.de

 


August 2018:

Wilhelmine Siefkes - Leer

Veranstaltung: „Tür an Tür mit der Grande Dame der plattdeutschen Literatur“, Lesungen aus den Werken mit bekannten Persönlichkeiten aus Ostfriesland.

31.08.2018 und 01.09.2018, jeweils 19:00 Uhr in ihrem ehemaligen Wohnhaus, Großer Oldekamp 2, 26789 Leer

Kontakt und Anmeldung unter: Tomke Hamer, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Leer, Tel. :04 91 - 97 82 - 3 15 oder 0491 - 9 78 23 15, tomke.hamer@leer.de, www.leer.de,

 


September 2018:

Martha Köppen-Bode - Warsingsfehn

Veranstaltung: 12.09.2018, 19:30 Uhr

„Auf den Spuren von Martha Köppen-Bode“,

Jacobi-Kirchengemeinde Warsingsfehn, Dr.-Warsing-Straße 95, 26802 Moormerland, Tourist Info Moormerland, Tel.: 04954 - 8 01 25 00, info@moormerland-tourismus.de, www.moormerland-tourismus.de

Eintritt frei. Um Spenden wird gebeten.

Kontakt: Anja Zimmermann, Gleichstellungsbeauftragte Gemeinde Moormerland, Tel.: 0 49 54 – 80 11 08

a.zimmermann@moormerland.de, www.moormerland.de

 


Oktober 2018:

Recha Freier, geb. Schweitzer – Norden

Veranstaltung: „Recha Freier und die Kinder der Villa Emma“

Orgelkonzert mit Oren Kirschenbaum zu Werken von J. S. Bach und norddeutschen Meistern im Gedenken an Recha Freier. Vor dem Konzert berichtet Klaus Voigt über „Recha Freier und die Kinder der Villa Emma in Nonatola“. Eines dieser Kinder war der Vater von Oren Kirschenbaum.

19.10.2018, 20:00 Uhr Ludgeri-Kirche Norden, Am Markt, 26506 Norden.

Eintritt frei. Um Spenden für „Ökumenischer Arbeitskreis Synagogenweg Norden e. V.“ wird gebeten.

Kontakt: Elke Kirsten, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Norden, Tel.: 04931 - 92 34 07, elke.kirsten@norden.de, www.norden.de

 


November 2018:

Cäcilie, Großherzogin von Oldenburg - Rastede

Veranstaltung: Sonntag, 25.11.2018, 15:00 Uhr

Führung durch das Palais

Kunst- und Kulturkreis Rastede, Palais Rastede, Feldbreite 23, 26180 Rastede, Tel.: 04402 - 8 15 52, info@palais-rastede.de, www.palais-rastede.de

Kontakt: Anke Wilken, Gleichstellungsbeauftragte Residenzort Rastede, Tel.: 04402 – 92 01 04, gb-rastede@ewetel.net, www.rastede.de

 


Dezember 2018:

Menna Stehen, geb. Hensmann – Weener

Veranstaltung: Ich bin eine freie Friesentochter- eine Pfarrfrau im Widerstand gegen den Nationalsozialismus

02.12.2018, 11:15 Uhr

Rathaussaal Stadt Weener (Ems), Osterstraße 1,

26826 Weener

Kontakt: Angelika Janssen-Harms, Gleichstellungsbeauftragte Stadt Weener (Ems), Tel.: 04951 – 30 52 72, janssen-harms@weener.de, www.weener.de

 

Auricher Frauenwochen 2018

Die 28. Auricher Frauenwochen finden in der Zeit vom 20. Februar bis 17. März 2018 statt. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen präsentiert wieder ein umfangreiches Programm mit einer breiten Themenvielfalt.

„In diesem Jahr haben wir das Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht in den Mittelpunkt gestellt. Dabei stellen wir auch eine Verbindung zu starken Frauen in Aurich her und laden alle Auricherinnen herzlich ein, mit uns zu diskutieren und sich für ihre Anliegen einzusetzen. Durch starke Netzwerke können wir viel bewegen!“ so die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, Birgit Ehring-Timm.

Dass Frauen für ihre Rechte kämpfen mussten und dabei immer auch die Auswirkungen für die nächsten Generationen gesehen werden müssen, zeigt die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ sehr deutlich. Diese wird während der gesamten Frauenwochen im 1. OG des Rathauses zu sehen sein. Viele weitere Veranstaltungen werden sich mit Frauenrechten, Macht und Politik, Beruf, geschlechtergerechter Bezahlung, Hebammen und selbstbestimmte Geburt sowie starken Frauen in Aurich und Ostfriesland auseinandersetzen. Zudem gibt es Angebote im Bereich Kultur und Wellness. Ein neuer Programmschwerpunkt ist ein Wochenende im Familienzentrum mit der Überschrift „Was uns bewegt – was wir bewegen“. An zwei Tagen sind alle Auricherinnen eingeladen, aus einer breiten Themenpalette zu wählen, miteinander Zeit zu verbringen und sich gegenseitig zu inspirieren. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen freut sich auf eine rege Beteiligung und nette Begegnungen.

-> Programmheft Auricher Frauenwochen 2018 [PDF]

Das komplette Programmheft mit über 30 Veranstaltungen erhalten Sie im Rathaus sowie in vielen Auricher Institutionen und Geschäften. Informationen zum Programm sind auch unter www.auricherfrauen.de zu finden.

Frei leben ohne Gewalt

Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Aktionsbündnis im Landkreis Aurich wieder mit Aktionen am "Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen" am 25. November 2017. Zum Aktionsbündnis gehören die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, Vertreterinnen des Frauenhauses, die Opferhilfe, die AWO-Beratungsstelle, die Polizei und der Weiße Ring. Erstmals beteiligt sich in diesem Jahr der Zonta-Club Leer-Ostfriesland.


Gewalt gegen Frauen ist ein Alltagsphänomen, das weit verbreitet ist. Ein aktueller Beleg dafür ist die #metoo-Kampagne, die derzeit für große mediale Aufmerksamkeit sorgt. Angefangen hat es mit der Schauspielerin  Alyssa Milano, die auf twitter dazu aufrief, Erfahrungen mit Sexismus und sexueller Gewalt zu teilen, um das Ausmaß von Sexismus deutlich zu machen. Mittlerweile beteiligten sich Millionen Frauen weltweit in den sozialen Netzwerken. Sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt bilden aber nur einen kleinen Teil der Gewalt ab, die Frauen weltweit und auch in Deutschland durchleben müssen.

Insbesondere die häusliche Gewalt wird in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Jede vierte Frau in Deutschland wird im Laufe ihres Lebens mindestens einmal Opfer häuslicher Gewalt. Dahinter stecken oft  fatale Beziehungsdramen, die sehr lange andauern können. Die Folgen wirken über Jahre oder gar Jahrzehnte. Im Landkreis Aurich haben sich im vergangenen Jahr 678 Frauen hilfesuchend an das Frauenhaus, die Frauenberatungsstelle und die BISS-Beratungsstelle gewandt. 

Weltweit wird am 25. November auf die Situation von Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht. Um ein deutlich sichtbares Signal zu setzen, werden Gebäude in orangenem Licht bestrahlt. Orange ist die Farbe der Vereinten Nationen gegen Gewalt. In den letzten Jahren wurden Gebäude von nationalem und internationalem Interesse wie die Pyramiden von Gizeh oder des Parlament von Uganda, die Europäische Zentralbank oder mehrere Brücken in Istanbul, aber auch wichtige Gebäude in privater Hand wie das Fußballstadion von Vancouver beleuchtet. Auch in Deutschland beteiligen sich immer mehr Städte. Diese wirkungsvolle Aktion wird in diesem Jahr erstmals in Aurich und auf Norderney aufgegriffen. Es werden unter anderem das Rathaus in Aurich und das Kap auf Norderney orange bestrahlt.

Damit alle Menschen vor Ort ein Zeichen gegen Gewalt setzen können, verteilt das Aktionsbündnis gegen Gewalt orangefarbene Teelichthalter und Notfallkarten. Mit den Teelichtern können die Bürgerinnen und Bürger ein Licht ins Fenster stellen und so zeigen, dass sie Gewalt nicht tolerieren können und wollen. Auf den Notfallkarten stehen die wichtigsten Ansprechpersonen für die Region, an die sich Betroffene aber auch Freunde, Bekannte oder Kollegen wenden können, wenn sie Sorge haben oder Hilfe und Informationen brauchen.

Als sichtbare Zeichen gegen Gewalt werden in der Zeit vom 24. November bis zum 10. Dezember 2017 wieder überall im Landkreis an den Rathäusern die Fahnen der Terre des Femmes "gewaltfrei leben" hängen.

 

 

 

27. Auricher Frauenwochen

Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen stellte das aktuelle Programm der 27. Auricher Frauenwochen vor.

"Wer kümmert sich – Who cares?" Diese Frage stand im Mittelpunkt der Frauenwochen, die vom 28. Februar bis zum 28. März 2017 stattfanden. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen hatte wieder einmal ein vielseitiges Programm zusammengestellt. 

Viele Veranstaltungen drehten sich um eine Arbeit, die sonst ein Schattendasein führt, oft übersehen und kaum wertgeschätzt wird: die Fürsorgearbeit. Diese findet sowohl unbezahlt im eigenen Haushalt und in der Familie als auch in der Berufsarbeit statt. Wer kümmert sich um die Familien, die Kinder, die alten Menschen, die Hilfebedürftigen? Wer räumt auf, putzt, kocht, kauft ein? Wie sieht es in den Berufen aus, deren Aufgabe es ist, sich um andere Menschen zu kümmern, andere zu versorgen? In diesen Berufen ist der Frauenanteil besonders hoch. Warum wählen junge Männer gerade diese Berufe nicht? Wie sieht die eigene Existenzsicherung in diesen Berufen aus und wie sind die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Bereits in der Eröffnungsveranstaltung am 28. Februar um 17.00 Uhr im Ratssaal durch Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst sollte über die Zusammenhänge zwischen Beruf und Sorgearbeit, Verdienst und Wertschätzung diskutiert werden. Im Mittelpunkt standen die Fragen: "Was haben die verschiedenen Aspekte mit der Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun? Wie sehen die Weichenstellungen für eine fürsorgliche und geschlechtergerechte Gesellschaft aus?" Dabei sollten insbesondere Frauen zu Wort kommen, die selbst in diesen Berufen arbeiten. Sie sollten darüber berichten, warum sie diese Ausbildung gewählt haben, wie sie den Berufsalltag erleben und wo sie an welche Grenzen stoßen.

Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, lud ausdrücklich alle Auricher Bürgerinnen und Bürger zu der Eröffnung in den Ratssaal ein: "Wir würden uns freuen, wenn wir mit möglichst vielen Frauen ins Gespräch kommen, die sich über ihre Erfahrungen in den Fürsorgeberufen und der unbezahlten Haus- und Familienarbeit austauschen wollen. Unser Anliegen ist, zunächst die Fürsorgearbeit sichtbar zu machen, mehr Wertschätzung und Anerkennung dafür zu erhalten und sie letztendlich geschlechtergerecht zu verteilen. Das geht nur im Dialog miteinander."

Wie vielfältig die Aspekte von Fürsorge sind, zeigte das umfangreiche Programm, das alle Generationen anspricht. Es geht über die Berufsorientierung, den Wiedereinstieg in den Beruf, über Sport und Kulturveranstaltungen bis hin zu der Frage: Wie werden wir eigentlich zu der Frau, die wir sind? Begleitet wurden die Frauenwochen auch wieder von einer Ausstellung, die vier Wochen lang im Rathaus zu sehen war. Darin wurden unterschiedliche Berufsbilder vorgestellt, die um die Angebote der mehr als 30 Veranstalterinnen ergänzt wurden. Die Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen, Angelika Heinich, betonte das generationenübergreifende Angebot: "Wir bieten ein Programm für alle Generationen. Wir möchten junge Mädchen und Frauen ansprechen, die sich in der Phase der Berufswahl befinden. Wir laden sie herzlich ein, auch mit ihren Müttern gemeinsam zu den Veranstaltungen zu kommen. So kann ein Dialog unter den Generationen stattfinden und wertvolles Erfahrungswissen weitergegeben werden."


-> Programmheft Frauenwochen 2017

Frei leben - ohne Gewalt

Am 25. November 2016 werden bundesweit anlässlich des "Internationalen Tages NEIN zu Gewalt an Frauen" vor den Rathäusern die Fahnen von Terre des Femmes "frei leben - ohne Gewalt" gehisst. So auch in den Kommunen des Landkreises Aurich. Wie bereits in den Vorjahren macht ein Aktionsbündnis, bestehend aus der Arbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsbeauftragter, dem Frauenhaus, der Polizei, der Opferhilfe und anderen Gruppen, wieder mobil und verteilt Notfallkarten und weitere Informationen. Die roten Notfallkarten waren bereits in den letzten Jahren sehr begehrt. Sie enthalten wertvolle Tipps und eine Aufstellung der regionalen Hilfeeinrichtungen. Hier finden Frauen, Kinder, aber auch Männer Institutionen, die ein offenes Ohr für ihre Fragen haben. 

Das Thema Gewalt ist auch in vielen Familien in Aurich gegenwärtig. Häufig enden diese familiären Übergriffe in einer Katastrophe, wie in den letzten bekannt gewordenen Fällen. Die Mehrzahl der Fälle ereignet sich jedoch unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. Oft werden Anzeichen von anderen Familienangehörigen, Nachbarn, Freunden oder dem Hausarzt wahrgenommen. Aufgrund von Verunsicherungen wird das Problem verharmlost. Da jeder Fall und jede Familie verschieden ist, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten häuslicher Gewalt zu begegnen. Die örtlichen Beratungsstellen geben nützliche Informationen. 

Irene Pflüger, Frauenberatungsstelle bei Gewalt, sagt: "Im DRK Schutz- und Beratungszentrum erhalten jährlich ca. 700 Betroffene von häuslicher Gewalt Unterstützung. Es handelt sich hierbei um Schutz und Unterkunft im Frauen- und Kinderschutzhaus, um die ambulanten Beratungen der Frauenberatungsstelle und die Meldungen in der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS). Die Dunkelziffer ist hoch.

Auch andere Einrichtungen im Landkreis Aurich bieten Hilfe bei häuslicher Gewalt. Auf den Notfallkarten sind diese Einrichtungen mit Telefonnummern aufgelistet. Wichtig ist, dass Betroffene oder Angehörige mit einer dieser Fachstellen Kontakt aufnehmen. Dort können sie entweder direkt Hilfe bekommen oder werden an die passende Einrichtung weitervermittelt.

Je eher der Ausstieg aus dem Teufelskreis der häuslichen Gewalt gelingt, desto geringer sind die Risiken und Spätfolgen für die physische und psychische Gesundheit der Betroffenen und ihre Kinder. Für Kinder ist es besonders wichtig, dass sie lernen, dass Gewalt in der Familie nicht akzeptabel ist. Andernfalls besteht die Gefahr der Weitergabe der vorgelebten Verhaltensmuster."

Die Botschaft des 25.11. lautet: "Gewaltfrei leben!" Das Auricher Aktionsbündnis macht deutlich, dass dies auch eine gesellschaftliche Aufgabe beinhaltet.

Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich, sieht in der Gesetzesänderung des § 177 StGB in diesem Jahr einen Meilenstein zur Stärkung der sexuellen Selbstbestimmung: "Frauen sind oft durch die überraschenden sexuellen Übergriffe in einer Schockstarre und nicht in der Lage, aktiven Widerstand zu leisten. Nun werden sexuelle Handlungen bereits dann als Straftat gewertet, wenn sich das Opfer "nur" verbal und nicht aktiv körperlich gewehrt hat. Nun gilt endlich: NEIN heißt NEIN. Frauen bestimmen selbst über ihren Körper und darüber, wer ihn anfassen darf. Nach dem neuen Gesetz wird jede nicht einverständliche sexuelle Handlung unter Strafe gestellt. Dafür haben viele Generationen von Frauen gekämpft!"

23. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen vom 06. bis 08.09.2015

Gleichstellungsarbeit 3.0

Für eine bessere Zukunft von Frauen und Männern

23. Bundeskonferenz kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Rostock erfolgreich zu Ende gegangen

 

-       Flüchtlingsfrauen brauchen besondere Unterstützung! 

-       Freigewordene Bundesmittel für Kitaausbau! 

-       Bessere Rahmenbedingungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte!

 

 
Diesen Forderungen  schließen sich die Gleichstellungsbeauftragten Frauke Jelden (Landkreises Aurich) und Birgit Ehring-Timm (Stadt Aurich) nach der Teilnahme an der 23. Bundeskonferenz der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Deutschlands in Rostock an. 

Gleichstellungspolitik 3.0 und Flüchtlingsfrauen: 

Frauen und Mädchen fliehen u. a., weil sie in vielen Ländern als Teil der Kriegsführung vergewaltigt werden. Auch auf der Flucht werden sie häufig  Opfer sexueller Gewalt. Sie brauchen in Deutschland besondere Hilfesysteme,  um die erlebten Traumata zu bewältigen. Sie brauchen Schutz vor Gewalt und vor sexuellen Übergriffen in Gemeinschaftsunterkünften und sie brauchen Bildungsangebote, die u.a. berücksichtigen, dass viele von ihnen nicht lesen und schreiben können. Und sie brauchen niedrigschwellige Angebote zur Gesundheitsversorgung.
 

Dazu sagte Bundesministerin Manuela Schwesig vor den mehr als 350 Gleichstellungsbeauftragten: „Ich schätze die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sehr. Ohne Sie wäre vieles nicht möglich. Aktuell ist die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen eine der größten Herausforderungen vor Ort. Besonders die Frauen und Kinder, die bei uns ankommen und Schutz suchen, sind durch Krieg und Gewalt schwer traumatisiert. Ich begrüße es sehr, dass Sie sich vor Ort dafür stark machen, dass auf die Bedürfnisse dieser Frauen so gut es geht Rücksicht genommen wird. 
 

Dazu gehört eine angemessene Unterbringung ebenso wie der Zugang zu speziellen Beratungsangeboten. Dies ist nur ein Beispiel, wie sehr Ihre Arbeit gebraucht wird. Sie unterstützen, wo Frauen ganz konkrete Hilfe suchen.“

Die Gleichstellungsbeauftragten fordern: Qualifiziertes Personal und Bundesmittel speziell für die Unterstützung von geflüchteten Frauen und Mädchen.

Gleichstellungspolitik 3.0 und Bundesfinanzminister:

Die freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld müssen in den Ausbau der Kindertagesstätten fließen. Es ist ein Unding, dass Wolfgang Schäuble damit Haushaltslöcher stopfen möchte. So sieht keine moderne Familienpolitik aus. Fehlende Kinderbetreuung führt dazu, dass vor allem Mütter beruflich zurückstecken. Die Folgen: Fachkräftemangel, schlecht bezahlte Minijobs, niedrige Renten, Altersarmut. Das kann nur durch mehr Kitaplätze und eine gerechtere Arbeitsteilung zwischen Männer und Frauen verhindert werden. Immer mehr Väter auch in meiner Kommune/ Kreis wollen weniger arbeiten, sie wollen mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, so Gleichstellungsbeauftragte Birgit Ehring-Timm. 

Unterstützung für diese Forderung von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig:

„Es gibt mittlerweile viele Männer die als Väter sagen: Auch ich will Zeit mit meiner Familie verbringen, ich will nicht nur zum Gutenachtkuss zuhause sein. Ich möchte auch in Teilzeit gehen, Elternzeit nehmen.  Oft werden dafür Männer dafür noch schräg angeschaut. Deswegen sollten wir diese modernen Väter unterstützen. Wenn die Zeit für Familienaufgaben fairer verteilt ist, dann wird auch endlich die Arbeitszeit fairer verteilt. Dann kommen die Frauen aus der Mini-Teilzeitfalle und haben berufliche Perspektiven und bessere Einkommenschancen.“

Nur wenige Arbeitgeber auch in unserer Kommune /Kreis haben bisher auf die Forderung von Vätern einer besseren Vereinbarkeit reagiert und sehen immer noch lieber die Frauen in Eltern- und Teilzeit. Deshalb braucht es neue geschlechtergerechte Arbeitszeitmodelle, wie z.B. das der Familienzeit (30 Stunden pro Woche), das Bundesministerin Schwesig vorgeschlagen hat.

Dem schließen wir uns an: Wir brauchen ein Gesetz zur Familienarbeitszeit und den Ausbau der Kitaplätze auch in unserer Region mit den freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld.


Gleichstellungspolitik 3.0 = Verantwortung der Politik

Die Politik hat es immer noch nicht geschafft, Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes einzulösen „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“. Aber bei uns verdienen Frauen immer noch weniger als Männer. Frauen fehlen in Führungsetagen, im Kommunalparlamenten/Stadtrat und auf Bürgermeistersesseln. Mütter haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Väter. 

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9 % der Alleinerziehenden und ihre Kinder sind von Armut bedroht.  

Die Politik muss endlich für Geschlechtergerechtigkeit und eine gute Zukunft von Frauen und Männern sorgen.

Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte brauchen mehr

Sie sollen die ganze Palette der gesamtgesellschaftlich wichtigen gleichstellungspolitischen Themen abdecken, dabei fachlich immer auf dem neuesten Stand sein und nachhaltig dafür sorgen, dass Gleichberechtigung vor Ort umgesetzt wird. Das Profil der Arbeit einer Gleichstellungsbeauftragten entspricht dem einer Managerin und damit einer Führungsposition!  

Doch die Eingruppierung und damit die Bezahlung sind vergleichsweise schlecht. Meist haben sie kein Personal und ein nur geringes Budget. Geld für Fortbildungen oder Dienstreisen ist knapp. Aber! Mit ihrer Arbeit fördern sie eine gleichberechtigte Gesellschaft. Dadurch erhöht sich auch der wirtschaftliche Erfolg für Alle!

Dazu Manuela Schwesig:

„Ich ärgere mich oft, dass die Arbeit die vor Ort die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten machen, gar nicht so wertgeschätzt wird, wie es eigentlich sein müsste. Ob eine Frau gute berufliche Chancen hat, ob die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer gut geht, ob genug Frauenhäuser und Beratungsangebote da sind, das entscheidet sich vor Ort. Und wenn wir nicht diese taffen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hätten, dann hätten wir viel weniger und eigentlich bräuchten wir sogar noch mehr und das ist natürlich meine Aufgabe diese Arbeit zu unterstützen.“

Die Gleichstellungsbeauftragen Frauke Jelden und Birgit Ehring-Timm wünschen sich: Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Ausstattung in den Kommunen/Kreisen müssen für die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros verbessert werden! 

 

Frauke Jelden

Landkreis Aurich

Gleichstellungsbeauftragte

Fischteichweg 7- 13

26603 Aurich

Tel.: 04941 / 16-1660

Fax: 04941 / 16-1669

Mail: frauke.jelden@landkreis-aurich.de

 

Birgit Ehring-Timm

Stadt Aurich (Ostfriesland)

Gleichstellungsbeauftragte

Bgm.-Hippen-Platz 1
26603 Aurich

Tel.: 0 49 41 - 12 19 00
Fax: 0 49 41 - 12  55 19 00
Mail: ehring-timm@stadt.aurich.de


 

 

 

 

 

Informationen zur Brustgesundheit

Frauen sind heute auf vielfältige Arten gefordert für ihre Gesundheit zu sorgen. Die Brust steht dabei oft im Mittelpunkt, sie steht für jugendliche Schönheit und Weiblichkeit. Gleichzeitig besteht eine weit verbreitete Angst vor Brustkrebs. Durch die Medien haben wir erfahren, dass Angela Joli sich vorsorglich ihre Brüste abnehmen ließ, um eine Krebserkrankung zu vermeiden. Viele Frauen sind verunsichert. Sie sind im Familien- und Freundeskreis mit Brustkrebsdiagnosen konfrontiert und jede Frau muss sich immer mal wieder mit der Frage auseinandersetzen, welches die richtige Vorsorge für sie ist. Oft schwanken Frauen zwischen der Angst vor einer Brustkrebsdiagnose, der Ablehnung gegenüber belastenden Untersuchungen und dem Anspruch alle Erwartungen erfüllen zu wollen, um nicht nachlässig mit der eigenen Gesundheit umzugehen.

Die Präventionsmöglichkeiten sind vielfältig und jede Frau steht vor der Herausforderung, eine eigenverantwortliche und selbstbestimmte Gesundheitsstrategie zu entwickeln, die sich an ihrer individuellen aktuellen Situation und Möglichkeiten orientiert. Dazu gibt es vielfältige Informationsangebote, die auch in gedruckter Form im Rathaus ausliegen oder über die Gleichstellungsbeauftragte zu beziehen sind.

 

 

Offener Brief des Arbeitskreises Frauengesundheit

Der Arbeitskreis Frauengesundheit hat anlässlich des Internationalen Frauentages 2015 einen offenen Brief an die Kooperationsgemeinschaft Mammographie, die Referenzzentren für das Mammographie-Screening, die Fachgesellschaften: Arbeitsgemeinschaft gynäkologische Radiologie (AGR), Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), Deutsche Gesellschaft für Senologie (DGS), den Berufsverband der Frauenärzte, den GKV-Spitzenverband und verantwortliche Behörden zum Thema "Mammographie-Screening" veröffentlicht. Diesen können Sie hier nachlesen:

-> Offener Brief des Arbeitskreises Frauengesundheit

Internationaler Frauentag

Am 8. März ist Internationaler Frauentag. Bereits seit 1912 gehen Frauen weltweit am 8. März für Gleichberechtigung auf die Straße. 

Frauen fordern:

- Eigenständige soziale Sicherung für Frauen

- Geschlechtergerechte Bezahlung

- Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer

- Erwerbs- und Sorgearbeit neu verteilen

- Familiengerechte Arbeitszeiten

- Gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Hausarbeit und Kindererziehung

- Kinderbetreuung in allen Altersgruppen

- 50 % der Führungspositionen und Positionen in der Politik für Frauen

- Gewaltfreies, gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen aller Kulturen

Die Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros in Niedersachsen zum Internationalen Frauentag 2016 können Sie hier nachlesen!

In der Stadt Aurich fanden am 8. März 2016 zwei Veranstaltungen zum Internationen Frauentag statt:

Um 11.00 Uhr verteilten die Auricher Ratsfrauen Rosen auf dem Marktplatz. Um 19.30 Uhr fand im Historischen Museum ein Vortrag über die Frauenrechtlerin Helene Lange statt.

26. Auricher Frauenwochen

In der Zeit vom 23. Februar bis zum 19. März 2016 fanden die 26. Auricher Frauenwochen statt. Es wurde wieder ein vielseitiges Programm angeboten. 

Im Mittelpunkt stand das Thema "Gesundheit". Gesundheit ist ein Schlüssel zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Die Belastungen des Spannungsfeldes von Beruf und Familie zeigen ihre Auswirkungen durch die Zunahme an psychischen Störungen, insbesondere bei Frauen, die die Hauptlast dieser Verantwortung tragen. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Rollenerwartungen wurde den Fragen nachgegangen, was uns krank macht, was uns gesund hält, was die Rolle als Frau dazu beiträgt sowie welche Erwartungen und Anforderungen gesundheitsförderlich oder gesundheitsschädigend sind.

Während der Frauenwochen war die Ausstellung zum Thema "Arbeit - Gesundheit - Genderstress?!" im Auricher Rathaus zu sehen.  

-> Programmheft Auricher Frauenwochen 2016 [PDF]

Weitere Informationen auch unter www.auricherfrauen.de
 

 

 

Auricher Frauenwochen

In der Zeit vom 24. Februar bis zum 22. März 2015 fanden bereits zum 25. Mal die Auricher Frauenwochen statt. Die Arbeitsgemeinschaft Auricher Frauen hatte ein buntes und vielseitiges Programm entwickelt. 

Während der Frauenwochen wurde die Ausstellung "Vision 2027" im Auricher Rathaus gezeigt. Gleichzeitig wurden aktuelle Themen präsentiert.  

Das Programm der 25. Auricher Frauenwochen können Sie hier nachlesen:

-> Programm 25. Auricher Frauenwochen

Weitere Informationen zu den Auricher Frauenwochen finden Sie auf www.auricherfrauen.de!