Wettervorhersage für Aurich
(Stand: 2014-09-19, 03:00)
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Heute, 19. September 2014
12
24
5h
Niederschlag:
Regenrisiko:
Windmittel:
Windrichtung:
0 l/m2
69 %
8 km/h
OSO
Samstag, 20. September 2014
14
24
2h
Niederschlag:
Regenrisiko:
Windmittel:
Windrichtung:
0 l/m2
66 %
6 km/h
NNW
Sonntag, 21. September 2014
14
21
5h
Niederschlag:
Regenrisiko:
Windmittel:
Windrichtung:
2 l/m2
71 %
18 km/h
NNW
Akt. 17 ┬░C
0 l/m2 Regen
Wind
6 km/h
Sonnenscheindauer: 60 min
2m-Taupunktstemperatur: 16 ┬░C
Windspitze der letzten Stunde: 9 km/h
Relative Feuchte: 94 %
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Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich

 

Birgit Ehring-Timm

Bgm.-Hippen-Platz 1

26603 Aurich

Tel.: +49 (0) 49 41 - 12 19 00

Fax: +49 (0) 49 41 - 12 55 19 00

mailto: ehring-timm@stadt.aurich.de

 

 

 

"M├Ąnner und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat f├Ârdert die tats├Ąchliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und M├Ąnnern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

 

                                                                                                                                      Grundgesetz der BRD, Artikel 3

 

 

In Niedersachsen regelt das Kommunalverfassungsgesetz in den Paragraphen 8 und 9 die Aufgaben der Gleichstellungebeauftragten. Folgende Ziele werden benannt:

 

  • Die Gleichstellungsbeauftragte soll dazu beitragen, die Gleichberechtigung von Frauen und M├Ąnnern zu verwirklichen.

 

  • Sie wirkt an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Ma├čnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und M├Ąnnern in der Gesellschaft haben.

 

  • Sie kann Ma├čnahmen zur  Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anregen.

 

 

Die Verwirklichung von Gleichberechtigung ist somit eine Aufgabe mit Verfassungsrang, die gesetzlich geregelt ist. Dass Gleichstellung noch immer nicht erreicht ist, zeigen folgende Beispiele aus der allt├Ąglichen Praxis einer kommunalen Gleichstellungsbeauftragten:

 

  • Frauen ├╝bernehmen immer noch die Hauptverantwortung in der Kindererziehung. Dies f├╝hrt zu Unterbrechungen im Berufsleben. Ein Wiedereinstieg in den Beruf hat so seine T├╝cken, insbesondere in der Anpassung der Qualifikation und in der Vereinbarkeit der privaten und beruflichen Anforderungen.

 

  • Oft arbeiten Frauen in Teilzeit. Dies f├╝hrt zu einem geringen Einkommen und wirkt sich direkt auf die Rente aus, die dann meist nicht zum Lebensunterhalt ausreicht.

 

  • Junge Frauen haben bessere Schul- und Ausbildungsabschl├╝sse als junge M├Ąnner. In F├╝hrungspositionen sind Frauen jedoch noch immer selten zu finden. Wir sprechen davon, dass Frauen an die "gl├Ąserne Decke" sto├čen.

 

  • Die Pflege bed├╝rftiger Familienangeh├Âriger wird fast ausschlie├člich von Frauen ├╝bernommen.

 

  • Die unterschiedlichen Lebensbedingungen von Frauen und M├Ąnnern sind ein Grund f├╝r die verschiedenen gesundheitlichen Belastungen. Z. B. hat jede vierte Frau in ihrem Leben k├Ârperliche Gewalt erlitten, jede sechste Frau hat sexuelle Gewalt erfahren. Dass dies nicht ohne gesundheitliche Einschr├Ąnkungen bleibt, liegt auf der Hand. Auch die Mehrfachbelastungen durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf f├╝hren zu spezifischen Gesundheitssch├Ądigungen.

 

  • Frauen leben l├Ąnger und verf├╝gen auch im Alter ├╝ber weniger Geld als M├Ąnner: Die Altersarmut ist weiblich.

 

  • In fast jeder 5. Familie lebt nur ein Elternteil. 90 % der alleinerziehenden Eltern sind Frauen.

 

  • Jede dritte alleinerziehende Mutter hat ein Familieneinkommen von weniger als 1.100 Euro.

 

 

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