
Historisches Museum Aurich
Die Modelle im Museum: Faszination im Kleinen
Die Modelle im Auricher Museum sind einen Besuch wert

Seit Jahrhunderten, wenn nicht noch länger sind Modelle ein unerlässliches Hilfsmittel bei der Planung großer Bauvorhaben. Modelle machen die Wirklichkeit in besonderer Weise verfügbar. So ist die "Spielwelt" nicht nur der Kinder, sondern auch der Erwachsenen angefüllt mit Miniaturen und Funktionsmodellen aller Art. Ganze Industrien leben davon.
Ohne Zweifel: Modelle "haben was". Allerdings kommt es darauf an, wofür und wie man sie einsetzt. Im Museum ist das Modell zu Hause. Neben den originalen Überresten der Geschichte, den Fund- und Schaustücken sind vor allem sie es, die das Interesse der Besucher zu wecken und zu fesseln vermögen.
Betreten wir also den Raum mit dem Modell des Auricher Schlossbezirks von Joachim Gebhardt. Es fasziniert auf den ersten Blick. Man umrundet es, geht in die Knie, peilt die Fluchten, ist einfach begeistert. Das müssen auch andere sehen! Nach dem ersten Eindruck kommen Fragen: Hat es wirklich genau so ausgesehen? Wann war es so? Wie sieht es heute aus? Mal sehn, was da geschrieben steht! So entsteht ein Einstieg in Geschichte nicht nur über die "papierne" Information, sondern gestützt durch eine ästhetische und emotionale Anmutung.
Die Modelle im Auricher Museum sind einen Besuch wert. Neben dem Schlossensemble finden sich charakteristische Einzelbauten, besonders die Kirchen. Man kann sie bequem studieren und dann, mit geschärftem Blick, sie in ihrem realen Umfeld aufsuchen
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