Schriftgröße wählen:

1 | 2 | 3 |4 | 5
Startseite pfeil Stadtinformation pfeil virtuelle Stadtführung

Erleben Sie die Tradition und Lebendigkeit unserer Stadt während einer Stadtführung!

Sie spazieren über die noch teilweise vorhandene Stadtbefestigung, durch die Fußgängerzone mit ihrer besonderen Atmosphäre: gut erhaltene Häuser, restaurierte Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten und wunderschöne Giebel. Sie sehen aber auch das neue Aurich und eine bemerkenswerte Komposition aus alt und neu, wie den Marktplatz, die "gute Stube" Aurichs 

Wann dürfen wir Sie begrüßen?

Wir freuen uns!

Termine:

Vom 08. Mai bis zum 02. Oktober jeden Samstag um 10.00 Uhr ab dem Verkehrsverein, Norderstraße 32, Dauer ca. 1,5 Stunden.

Führungen in der Ostfriesischen Landschaft nach Vereinbarung.

Führungen im Mausoleum vom 06. Mai bis zum 07. Oktober jeden ersten Donnerstag im Monat jeweils um 17.00 Uhr ab Treffpunkt Mausoleum/Friedhof.

Es werden außerdem Themenführungen und Tagesfahrten, wie z.B. die Nachtwächterführung, Ostfrieslandrundfahrt, Friesische Freiheit und viele mehr angeboten. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier!

Auskünfte erhalten Sie bei der:

Stadtführervereinigung e.V.

Frau Heinke Harms

Knoopsland 7

OT Haxtum

26605 Aurich

Tel. 04941/18880

Fax: 04941/64750

oder schicken Sie eine Mail

 

und selbstverständlich auch beim

Verkehrsverein der Stadt Aurich

Tel. 04941/4464

Virtuelle Stadtführung

Wir gehen zuerst durch die Norderstraße zum Marktplatz,... 

...einem der größten Niedersachsens. Aurichs gute Stube mit Markthalle und Sousturm. Hier findet jeden Dienstag, Freitag und Samstag ein Wochenmarkt statt. Unter dem Marktplatz befindet sich eine Tiefgarage mit, großzügigen und ausgeleuchteten Parkplätzen.

Das auffällige alte Gebäude auf der westlichen Seite des Marktplatzes ist das Knodtsche Haus.

Um 1735, das genaue Erbauungsjahr läßt sich leider nicht ermitteln, erbaute der letzte fürstliche Hofarchitekt Anton Heinrich Horst an der Westseite des Auricher Marktplatzes für sich und seine Familie ein stattliches Barockhaus, das in seiner Gestaltung von allem abweicht, was an barocken Bauten je in Ostfriesland errichtet wurde.

Ungewöhnlich für jene Zeit ist das Mansarddach mit den beiden Mansardfenstern, die hier an die Stelle der sonst üblichen Giebelständigkeit der Häuser des 18. Jahrhunderts treten.

Auffällig ist auch das doppelläufige Treppenpodest, das zur Haustür empor führt und schon für Generationen von Kindern eine willkommene Abwechslung beim familiären Stadtbummel darstellt. Geradezu magisch angezogen von dieser Treppe, läßt kein Kind sie aus.

Eine eigenwillige architektonische Lösung stellt auch die Türüberdachung dar, die im eleganten Schwung zum Balkon führt und zugleich den Balkonunterbau bildet. Ein querovales Oberlicht, ursprünglich mit einer rosenartigen Versprossung, durchbricht die baldachinartige Holzkonstruktion. Barocke Girlanden und Festons zieren das Oberlicht und das Balkongitter. Sandsteinhochreliefs zieren die Zwischenräume zwischen den hohen englischen Fenstern des Hochparterres und des ersten Obergeschosses und mildern die Strenge des symmetrischen, fünfachsigen Baues. Bei der Restaurierung 1974/75 wurde das Haus von seinem Verputz befreit, und der warme rote Farbton der Fassade kontrastiert wohltuend mit dem Gelb der qualitätsvollen Sandsteinreliefs.

Noch Anfang der 70er Jahre war man der Meinung, daß dieses Haus abgerissen werden sollte, um einem modernen Bau Platz zu machen. Es war der damalige Oberkreisdirektor Schuver, der kurz entschlossen zugriff, als das Haus zum Verkauf anstand. Es hatte, daher der Name, dem verstorbenen Rechtsanwalt Knodt gehört. Unterstützt von einer Bürgerinitiative, die eine fünfstellige Summe zur Rettung des einmaligen Bauwerkes aufbrachte, erwarb er das Gebäude für den Landkreis Aurich. Seit Mitte der 90´er Jahre wird es in privater Hand als Gaststätte mit Biergarten betrieben.

Der Weg führt uns nun in die Fußgängerzone in Richtung des ehemaligen westlichen Stadttores (Burgstraße), vorbei am Historischen Museum, dessen Besuch sich nicht nur für Touristen lohnt. Hier befindet sich auch das Mach-Mit-Museum, das für Kinder besonders interessant ist.

Wer die Einfahrt zum Innenhof des Historischen Museums durchschreitet und den gotischen Torbogen auf der Innenhofseite der Durchfahrt betrachtet, ahnt vielleicht, daß dieses Haus auf eine lange Tradition zurückblickt.

Nach den Forschungen von Dr. Heinz Ramm wurde die "Alte Kanzlei" vermutlich als Stadthaus vom Grafen Johann, der im übrigen im säkularisierten Kloster Ihlow wohnte, errichtet. Sein Bruder, der regierende Graf Enno II., wohnte im Auricher Schloß.

Auf alten Kupferstichen mit der Ansicht Aurichs tritt das herrschaftliche Gebäude durch seine stattliche Höhe aus der Reihe der kleineren Häuser der Bürger hervor. Es ist möglicherweise aus den mittelalterlichen Steinen der Ihlower Klosterkirche errichtet worden. Im Laufe der Jahrhunderte diente es als "Wein- und Rathaus", als Kanzlei und als Dienstwohnung Auricher Hofprediger und Regierungsräte.

In der Franzosenzeit war es Sitz der französischen Domänenadministration, später Dienstwohnung und Dienstgebäude des Landrats, Sitz der Kreisverwaltung bis zum Neubau des Kreishauses in den 80´er Jahren und beherbergt seit 1985 das Historische Museum mit seinen Sammlungen zur Geschichte der Residenzstadt Aurich und der mittelostfriesischen Geest und seit 2001 auch das Mit-Mach-Museum.

Immer noch in der heutigen Fußgängerzone kommen Sie in Höhe der Hafenstraße am wahrscheinlich ältesten Gebäudekomplex Aurichs vorbei, zu dem die Gastwirtschaft, "Ewige Lampe", älteste Kneipe der Stadt, gehört.

 

Entlang der Hafenstraße gelangen Sie zum Pingelhus, dem ehemaligen Hafenwärterhäuschen. Heute ertönt die "Pingel" (Glocke) nur noch zu Hochzeiten.

Sie können sich nun sicherlich vorstellen, wie weit der Kanal früher einmal lief. Eine Abbildung aus dieser Zeit finden Sie im historischen Museum.

Das auffällige, große Gebäude vor dem Pingelhus, ist die "Ostfriesische Landschaft".

Es handelt sich um ein Neu-Renaissance-Gebäude, das um die Jahrhundertwende (1899 - 1901) entstand. Die Landschaft, hervorgegangen aus einem regionalen Ständeparlament, bemüht sich heute, Traditionen und Kultur zu bewahren und zu fördern. Die Landschaftsbibliothek erhielt 1995 einen architektonisch vielbeachteten Zweckbau.

Zur rechten führt ein kleiner geplasterter Weg, der "Philosophen-Weg", in Richtung Schloß mit seinem Schloßplatz.

Es wurden Schlossplatz und das neue Schloss, 1851 bis 1855 auf den Grund- mauern einer wesentlich älteren Burg erbaut, mitsamt Nebengebäude und dem gegenüberstehendem Marstallgebäude.

Neben einer JVA sind hier nun Dienststellen des Landes Niedersachsen untergebracht.

Wenn Sie sich nun rechts halten, gelangen Sie wieder Richtung Fußgängerzone. Sie kommen nun direkt zum Hotel "Zum Piqueurhof".

Erbaut wurde es an der Stelle, an der ehemals vermutlich die erste Häuptlingsburg Aurichs stand.

Entlang der Straße zur linken sehen Sie in einiger Entfernung die Stiftsmühle an der Oldersumer Straße.

Mit 29,6 Metern Höhe ist der fünfstöckige Galerieholländer mit Windrose nach Hage die zweithöchste Mühle Ostfrieslands. Ein Flügelpaar mißt 24 m Länge.

1858 wurde die Mühle von Müllermeister Hermann Knoop erbaut, dessen Sohn und Enkel die Mühle weiter betrieben. Total verschuldet, mußte der Betrieb um 1930 aufgegeben werden.

1932 wurde die Mühle vom "Setheschen Fräuleinstift" (ein 1852 gegründetes Damenstift) angekauft.

Der Heimatverein Aurich e.V. nahm sich der vom Verfall bedrohten Mühle an und renovierte diese durch Erneuerung von Flügeln, Windrose, Galerie und Reithdeckung.

1977 konnte die "Stiftsmühle" der Öffentlichkeit als Mühlenfachmuseum zugänglich gemacht werden.

Für Anschauungszwecke wird einer der fünf Getreidemahlgänge mit Windkraft betrieben. Darüberhinaus wird eine Vielzahl von Maschinen, alten Mahlgeräten und Mühlenmodellen ausgestellt. An Schautafeln wird die technische Entwicklung verschiedener Mühlenarten verdeutlicht und die Produkte, nämlich die unterschiedlichen Getreide- und Mehlsorten, werden ebenfalls gezeigt.

Im ehemaligen Müllerhaus wird heute die Teestube "Kluntje" betrieben.

Öffungszeiten der Mühle und Auskunft:

Geöffnet täglich außer montags, von 11 - 17, sonntags, 15 - 17 Uhr. Tel. Anmeldungen für Gruppen unter 18989 oder beim Verkehrsverein 4464.

Der Straße nach rechts, in Richtung Fußgängerzone folgend, sehen Sie die Torfpfeiler mit den beiden Göttinnen Pallas-Athene und Bellona verziert.

Wir gehen nun die kleine Straße (Bahnhofstr.) vom Hotel bis zur Hauptstraße (v. Jheringstr.) entlang. Gegenüber der Straße sehen Sie dann das Gymnasium Ulricianum.

Unter hohen Buchen liegt Aurichs "hohe Schule", wie die Ostfriesen das Gymnasium nennen. Alljährlich nach dem Abitur gibt es die nächtliche Abi-Fete mit anschließendem Umzug durch die Altstadt zur Redaktion der "Ostfriesischen Nachrichten", wo die stolze Schar der nun mehr wirklich Hochschulberechtigten zum Gruppenfoto posiert. Neben dem an die Weserrenaissance erinnernden Schulgebäude von 1908, dessen linker Flügel in den sechziger Jahren einem stillosen Neubau weichen mußte, steht das alte Staatsarchiv von 1889, ein stilvoller Bau des Historismus, der vom Gymnasium für den Kunstunterricht genutzt wird. 1646 ließ Graf Ulrich 11., aufbauend auf einer alten Lateinschule, das Gymnasium einrichten. Nach ihm trägt die Schule ihren Namen Ulricianum. 

Unmittelbar rechts daneben liegt auf der der Friedhof Aurichs mit seinem Mausoleum.

Im September 1880 wurden nachts beim Lichte von Fackeln die gräflichen und fürstlichen Särge aus dem Herrscherhause der Cirksena in feierlicher Prozession aus der Gruft unter der Lambertikirche in das 1875/76 neuerbaute Mausoleum auf dem Auricher Friedhof überführt.

Eine Besichtigung des Mausoleums ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Zwischen dem Gymnasium und der Tanzschule befindet sich ein Fußweg, vorbei am alten Bahnhof (nun Veranstaltungsort "Güterschuppen") zum kostenlosen Großparkplatz "Alter Bahnhof". Unmittelbar daneben (hinter der Tankstelle) liegt der jüdische Friedhof. Eine verschont gebliebene Erinnerung an die jüdische Gemeinde der Stadt Aurich.

Das Tor zum Friedhof ist verschlossen, Auskünfte erteilt Ihnen gerne die Tourist-Info.

Wieder Richtung Innenstadt, der Julianenburger Straße nach rechts folgend, entlang der Hauptstraße gelangen Sie zum Auricher Hafen. Dieser Hafen wird von der Berufsschifffahrt für Sandlieferungen für das am Hafen angesiedelte Betonwerk und von Freizeitkapitänen genutzt.

Hier ist auch die Anlegestelle des Ausflugschiffes "MS Stadt Aurich" Den Fahrplan erhalten Sie in der Tourist - Info oder hier im Internet.

Natürlich können Sie hier während der Saison auch Boote mieten. Neben Ruder und Tretbooten gibt es hier auch Motorboote (führerscheinfrei).

Übrigens gibt es hier, wie eigentlich auf der gesamten Route, gute Möglichkeiten zur Einkehr.

Zurück zur Hauptstraße und der Julianenburger Straße nach rechts folgend, kommen Sie vorbei am Ellernfeldgelände. Neben einem Hallenbad ist hier der größte Sportplatz Aurichs. Hier trainiert und spielt die Spielvereinigung Aurich. Auf dem Platz spielte im Juli 2001 übrigens auch der 1. FC Bayern München und gewann 1:0 gegen die Spielvereinigung.

Aurich hat natürlich auch ein Freibad, das sich jedoch an anderer Stelle , in der Blücherstraße, befindet. Die beiden Bäder haben saisonal im Wechsel geöffnet. Auskunft erteilt auch hier die Tourist Info

Der Straße "Am Ellernfeld" weiter folgend gelangen Sie zu einer Querstraße. Auf der rechten Seite sehen Sie den Kunstpavillion.

Erbaut wurde das "Teehäuschen" im Jahr 1803 (nach anderer Quelle 1807) durch den Auricher Architekten Conrad Bernhard Meyer (1755-1830) als Gartenhaus für den Bauherrn Christian Bernhard Conring.

Wir biegen jedoch links in die Straße ein. Vorbei an ehemaligen Offiziershäusern, die um 1900 herum gebaut wurden, kommen Sie zur Kirchdorfer Straße, der Sie wieder nach links folgen. Hier gehen Sie nun bis zur Ampel.

Geradeaus gelangen Sie zur Jugendherberge.

Auf dem Weg dorthin sehen Sie auf der rechten Straßenseite das Hotel "Brems Garten" mit angeschlossener Stadthalle. Hier war früher ein traditionelles Tanzlokal. Auch heute finden eine Vielzahl von Veranstaltungen hier statt. Auskünfte erteilt Ihnen gerne das Kulturbüro, Tel. 04941/12-3210 oder Sie sehen unter dem Menüpunkt "Kultur - Veranstaltungen" nach.

An der Ampelkreuzung angekommen, gehen Sie nach rechts in den Fischteichweg, der seinen Namen wegen eines ehemaligen Fischteiches hat. Sie kommen vorbei am Carolinenhof, der in den 80 er Jahren erbaut wurde. Es handelt sich dabei um ein Einkaufs- und Freizeitzentrum mit einer Vielzahl von Geschäften, Gastronomie, Kino, Discothek,

Bowlingbahn, Postamt usw. Unter dem Gebäudekomplex befindet sich eine Tiefgarage. In Höhe des zweiten Zebrastreifens, auch noch auf der rechten Seite, beginnt das Gebäude der Landkreisverwaltung.

Gegenüber, auf der linken Seite steht das Rathaus der Stadt Aurich. Das Gebäude wurde 1976 gebaut. Nun können Sie die Gasse am Rathaus entlang wieder zurück zum Marktplatz gehen.

Wir hoffen, Ihnen hat unsere kleine virtuelle Stadtführung gefallen. Selbstverständlich erhalten Sie bei einer "echten" Stadtführung noch viel mehr Informationen über unsere Stadt. Sprechen Sie mit unseren Stadtführern:

Stadtführervereinigung e.V.

Frau Heinke Harms

Knoopsland 7

OT Haxtum

26605 Aurich

Tel. 04941/18880

Fax: 04941/64750

oder

Frau Schmidt

Tel. 04941/8605  

oder informieren Sie sich beim

Verkehrsverein der Stadt Aurich

Tel. 04941/4464

Kalender:

Calendar Script
« März 2010 »
S M D M D F S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Suche:

Wetter